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Würde es Gott nicht geben...












Zitat:
Wir müssen nun einmal damit leben, daß es so viele verschiedene Ansichten gibt.


Und das ist auch gut so. Aber wenn ich eine Theorie aufstelle, dann brauche ich auch Daten und Fakten, auf die ich mich stützen kann, den andernfalls kann man in alles, jeden beliebigen Unsinn hinein interpretieren, wie das Beispiel mit den Hexen verdeutlichen sollte

Die "3 Stadien der Schöpfung" waren mir bis dato unbekannt, ich denke auch nicht, dass man diese in der Bibel findet. Worauf stützt du dich also?

Um ein mögliches Gegenargument gleich vorweg zu nehmen: Natürlich gibt es einige Axiome und Theorien die sich nicht speziell auf wissenschaftliche Fakten beziehen, als Beispiel sei Paul Watzlawicks "Man kann nicht nicht kommunizieren" genannt. Allerdings stützt sich Watzlawick auf ausgiebige Recherchen und zeigt in seinen Büchern eindrucksvoll, dass dieses Axiom stimmen muss.
Und wir können dies auch nachvollziehen und prüfen, denn sobald sich eine beliebige Person in meiner Reichweite aufhält, kommunizieren wir miteinander, und sei es das gegenseitige Ignorieren (welches sehr wohl auch eine Art der Kommunikation ist).

Welche Ansicht ich anbiete? Muss ich eine neue Ansicht erfinden, oder habe ich das Recht, mich auf bekanntes und fundiertes zu stützen?

Ich gehe davon aus, dass es keinen Schöpfer oder Urheber der Erde geben muss, damit diese entstehen kann. Ich gehe davon aus, dass sich unser Planet zufällig entwickelt hat; es ist ein Irrglaube anzunehmen, es gebe nur diesen einen Planeten im Universum, der Leben hervorbringen kann. Genauso gut könnte unser Planet nur eine staubige Wüste ohne Atmosphäre sein, wäre die Geschichte anders verlaufen. Ich gehe auch davon aus, dass die Entwicklung des Lebens ein langwieriger, aber keinesfalls zufälliger Prozess war sondern vielmehr als Wechselspiel zwischen Umwelt und Organismen angesehen werden muss, wobei die Komplexität der einzelnen Individuen immer zunahm.

Kurz: Ich bin fest davon überzeugt, dass wir ohne einen Schöpfer auskommen, auch wenn es für viele wahrscheinlich leichter ist, die Universalvariable „Gott“ überall zu verwenden.
zu der anfänglich geschriebenen friseur-geschichte:

das zeigt mir nur wieder, mit welcher einfalt die menschheit versucht eine "fiktive" person wie gott zu beschreiben.
ein gott der unzählige galaxien erschaft nur durch nen fingerschnipp.
klingt das schon genauso unvorstellbar wie einfältig, versuchen die menschen in ihrer unwissenheit jetzt auch noch den mythos GOTT zu vermenschlichen mit einem friseur!

würde es entgegen aller wahrscheinlichkeit diesen gott, der uns menschen liebt, geben, so DARF er aufgrund seiner macht und größe, mit absoluter sicherheit nicht so einfach erklärt werden.

also ihr von gott ach so gelibten gläubigen:
Lasst euch mal was einfallen, das wirklich von gott berichtet und nicht von eurer unglaublichen selbstverherrlichung als Kinder GOTTES!

lg atheist
mapswen: Kurz: Ich bin fest davon überzeugt, dass wir ohne einen Schöpfer auskommen, auch wenn es für viele wahrscheinlich leichter ist, die Universalvariable „Gott“ überall zu verwenden.

Du bietest also die Zufalls-Theorie an ? Würde mir nicht genügen. Ist mir einfach zu wenig.

Und vielleicht auch vielen Menschen, die einen Glauben haben, indirekt hast auch Du einen Glauben, der alles bewiesen und belegt haben will - genau wie Menschen, die sagen: ich glaube nur an das, was ich sehen und anfassen kann.

Was für eine Alternative !

Ich finde die Vielfalt der Glaubensrichtungen gut - ergänzen sie sich doch in irgendeiner Weise.

Wer sucht, der findet - Gottes Wege sind manchmal unerforschlich.

Du mußt nicht glauben, was geschrieben steht - nirgends und nichts.

Meine persönliche Einsicht: wenn es Zeit ist, wird jeder Mensch den Weg finden, den er braucht, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Gruß
Zitat:

ich glaube nur an das, was ich sehen und anfassen kann.


Moment, Verwechslungsgefahr!

Wenn ich von glauben spreche, so sehe ich das als Synonym für "nicht sicher wissen" an. Ich kann daher nur an Dinge glauben, die ich nicht sehen und anfassen kann, denn an die Dinge die ich sehe und anfassen kann muss ich nicht glauben, sie sind ja ohnehin da.

Ich kann beispielsweise an "Liebe auf den ersten Blick" glauben, jedoch ist das eine persönliche Einstellung die nicht allgemein gültig ist, denn es kann und wird auch Leute geben, die eben nicht daran glauben.

Anders verhält es sich aber mit der Wissenschaft. Diese baut auf allgemein gültigen, mess- und berechenbaren Daten und Fakten auf weshalb ich es gefährlich finde, Glaube und Wissenschaft vereinen zu wollen.

An was man glaubt ist eine individuelle subjektive Sache, trotzdem halte ich es für verkehrt, wenn man wilden Theorien über seinen Glauben aufstellt, ohne Belge dafür in Glaubensschriften zu haben.[/u]
Zitat:
Wenn ich von glauben spreche, so sehe ich das als Synonym für "nicht sicher wissen" an.


Stimme ich vollends zu.
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