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Würde es Gott nicht geben...












Fipps hat folgendes geschrieben:
Was die Multiversum-Vorstellung angeht, so wollte ich damit nur andeuten, dass man kein Spinner sein muss, um so etwas für denkbar zu halten.

Es gibt nicht nur eine Multiversen-Vorstellung sondern mehrere.

Zum Beispiel gibt es die Vorstellung, dass sich bei jeder Zufalls-Entscheidung je ein Universum für jede Möglichkeit abspaltet. Eine andere Multiversen-Vermutung ist, dass es viele Universen gibt, in denen ab und zu durch Urknalle weitere Tochter-Universen entstehen.

Diese beiden Hypothesen gehen aber davon aus, dass ein Wechsel zwischen den Universen weder für Menschen noch für körperlose Geister möglich ist. Die mir bekannten Multiversen-Vorstellungen haben nichts mit sprirituellen Erfahrungen zu tun.
@Kereng
Stimmt! Esoteriker stürzen sich gern darauf, um ihren Ideen ein wissenschaftliches Mäntelchen umhängen zu können. Ich habe die Multiversum-Vorstellungen ernsthafter Physiker vor allem erwähnt, um zu zeigen, dass die gängigen wissenschaftlichen Vorstellungen keineswegs das letzte Wort sein müssen. Sehr sonderbare Vorstellungen kursieren auch in wissenschaftlichen Kreisen. Da wird die Wand zwischen Wissenschaft und Spiritualität gelegentlich recht dünn. Wir sind noch lange nicht am Ende mit unserer Erkenntnisfähigkeit, und ich denke, dass auch die transzendenten Dinge sich uns auf überraschende Weise erschließen und zu einem höheren Bewusstsein führen könnten. Es ist auf diesem Feld schwierig, die strengen wissenschaftlichen Vorgaben für Experimente (Vorhersagbarkeit, Wiederholbarkeit) zu erfüllen. Materie und Energie macht es uns da viel einfacher. Aber deshalb heute einfach zu sagen: Das gibt es nicht und ist im Grunde reine Spinnerei, Spekulation und Illusion, ist einfach zu eng.
@ Fipps:

Bewusstsein ohne Materie?
Netter Einfall, aber meiner Meinung nach zu "logiklückenhaft" als das es stimmen könnte!
Hab ich ja schon erklärt warum.
ABer wie gesagt, meine Meinung!

lg
@atheist, Kereng und solution_1

Hatte heute Gelegenheit, stundenlang mit zwei zweieinhalb Jahre alten Kleinkindern (Buben) zu tun zu haben. In der Tat, man muss erfinderisch sein, um hier das Walten eines ewigen Bewusstseins zu erkennen.
Trotzdem, nicht verzagen! Ich erkannte hier die ersten paar Entwicklungsstufen des so genannten niederen Selbstes oder auch kleinen Ichs im Gegensatz zum höheren Selbst. Ich fragte die Mutter der Kleinen (sie hat noch zwei weitere), ob man denn wenigstens andeutungsweise bei Babys oder Kleinkindern das Vorhandensein eines höheren Bewusstseins oder doch wenigstens Spuren früherer Leben erahnen könne. Sie meinte, bei ganz kleinen Babys habe sie durchaus den Eindruck gehabt, das hier ein ganz weises Wesen aus den Kulleraugen schaut. Aber das verliere sich bald, je mehr die Kleinen sich in der hiesigen Realität orientieren können.

Mich würde auch brennend die Frage interessieren, wie es denn eigentlich mit Alzheimer-Patienten aussieht. Bei denen funktioniert das Großhirn nicht mehr richtig. Falls die Sache mit dem körperlosen Bewusstsein stimmt, was treibt es dann eigentlich bei den armen Alzheimer-Fällen. Und erkennt man da etwas, wenn sie mal einen lichteren Moment haben? Wenn ich bei der Vorstellung eines körperlosen oder wenigstens fleischkörperlosen Bewusstsein bleibe: vielleicht verhindert das schiere Vorhandensein eines materiellen Körpers, dass das Bewusstsein in andere Realitätsebenen abschwirrt? Oder es muss mit ansehen, wie es immer unfähiger wird, sich in diesem defekten Fleischkörper noch angemessen auszudrücken?

Die Sterbeforscherin Kübler-Ross berichtet ja ganz interessante Erfahrungen mit Sterbenden, die das Weiterbestehen des Bewusstseins auf einer anderen Ebene zu bestätigen scheinen.

Hat hier jemand einschlägige Kenntnisse?
Allerdings gehört das eigentlich nicht zu diesem Thread, ähm, wo können wir hier Gott unterbringen?

LG
@ Fipps:

Finde eigentlich, dass das doch sehr gut zum Thema passt.
Schließlich muss Gott nicht immer definitionsgemäß ein großer alter weiser weißbärtiger Mann sein gg!
Gibt ja viele Variationen des Begriffes "Gott".

Bezüglich den Erfahrungen von Sterbenden:
Natürlich kann man das ganze wieder von der theistischen und atheistischen Seite sehen.
Einerseits könnten diese Nahtoderfahrungen wirklich damit zu tun haben, dass man sich vielleicht zwischen diese Welt und dem Jenseits begibt!
Aber da ich Atheist bin fühle ich mich leider schon wieder dazu berufen das ganze (für mich zumindest) etwas zu entzaubern:
Das Gehirn eines jeden Menschen "arbeitet" ja über den Herzstillstand hinaus noch eine Zeit weiter!
Es ist also noch immer imstande "Träume" abzuspielen! Klingt doch viel logischer als das man nen Blick ins Jenseits wirft oder?
Es ist ohnehin verblüffend, dass diese Nahtoderfahrungen sich auch kulturell unterscheiden.
Dass fast ausschließlich Christen oder sagen wir mal Menschen im Kulturkreis des CHristentums eine wunderschöne Landschaft und die Familie vereint sehen, zeigt doch einigermaßen, dass das doch eher ein Wunschdenken ist, dass vor tausenden von Jahren eben so überliefert wurde!
In einem anderen Thread gabs da schon mal ne diskussion mit NTEs. Auch da jedoch waren die Beweisversuche dafür oft auch sehr stark "christlich" und "gläubig" gehalten.

lg

lg
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