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Würde es Gott nicht geben...












@ lightning:

1.Deinen Glauben als etwas "persönliches" und "intimes" zu bezeichnen erscheint mir sehr paradox, da du ihn ja hier schon shr ausführlich an die öffentlichkeit trägst, nicht wahr?

2. Wenn du meinst, dass ne Kritik und "härtere" Worte bezügl. deinem Glauben auch direkt dich persönlich als Mensch betreffen, fühlst du dich dann auch von Leuten persönlich verarscht, wenn sie dir sagen, dass das von dir getragene T-shirt scheiße aussieht? wahrscheinlich schon.

3. Man kann sich durchaus mit Gebieten beschäftigen (CHristentum eben), ohne daran zu glauben. Ich habe unzählige Meinungen von Priestern, Bischöfen und theistischen Wissenschaftlern gelesen und teilweise gehört, jedoch hab ich sie - für mich persönlich - als großteils falsch, unglaubwürdig und unlogisch abgetan.
Also, es ist besser das Verstandene NICHT zu glauben, als den Glauben NICHT zu verstehen!
denk da mal nach drüber!

4. Muss hier zum ca. 50sten Mal schreiben:
"JA, FÜR MICH IST DER TOD DAS ENDGÜLTIGE ENDE!"
Also frag jetzt bitte nicht nochmal, ob ich glaube, dass es nach dem Tod aus ist, danke!

5. Schreibfehler sind normalerweise für mich uninteressant, wenns aber deine ausmaße annimmt, wirds echt schon anstrengend.
Aber wenns nicht besser geht, nicht schlimm!
Du hast ja nen Christenbonus !

lg
@ Fipps:

Hab nicht gesagt, dass alle guten Menschen Atheisten sind oder dass alle Christen böse wären!
Aber ich stehe lieber nem schlechten menschen gegenüber, als dass sich dieser als guter, nämlich unter dem deckmantel der kirche, tarnt!
Und ja, es ging immer nur um MAcht, da geb ich dir recht!
Und leider bot sich dabei sehr oft die Kirche an, um diese Macht auch ganz im "Sinne Gottes" auszuspielen!
Ich meine: Keine Religion, keine Tarnung der Persönlichkeit!

Ach ja und zu deinem Satz:
"Du solltest aber dein Geburtsrecht als geistiges Wesen deswegen nicht wegwerfen "
verstehe zwar nicht ganz genau wasdu damit sagen willst, aber ich versuch mal zu antworten:

1. Wenn du als "geistiges Wesen" meinst, ein Wesen, das von Geburt an etwas "heiliges", also etwas von Gott erzeugtes ist, dann brauche ich es nicht wegzuwerfen, da das ja nie der Fall war !

2. Wenn du damit meinst, ich sollte mich teilweise anders ausdrücken (bzgl. Polemik), dann:
"Nee, rede und schreibe immer so!"

Hoffe ich hab das in einer Antwort richtig gedeutet, wenn nicht, naja egal jetzt!

lg
Hallo Atheist,

mit dem "geistigen Wesen" meinte ich weiter nichts, als dass meiner Überzeugung nach alles umgekehrt ist: Nicht Materie, Energie, Raum und Zeit stehen am Anfang aller Dinge, sondern Geist und Bewusstsein. Das ist mir so real, dass es mir absurd vorkommt, wenn jemand glaubt, dass er ein Stück Fleisch mit Knochen und Nervenzellen sei -- irgendwie zufällig aus Materie und Energie entstanden --, und dass das Bewusstsein eine Funktion von Materie sei. Absurd schon deshalb, weil weit und breit nicht zu erkennen ist, wie das eigentlich funktioniert haben soll.

Klar, ohne Klavier keine Klaviermusik. Dass es Materie usw. gibt, liegt daran, dass Geist zur Manifestation drängt. Wäre ja langweilig, einfach nur als Bewusstsein in der absoluten Leere herumzuschweben.

So richtig schlüssig beweisbar ist meine Auffassung natürlich nicht, aber hier steht Glaube gegen Glaube, und beide haben kein wirklich hieb- und stichfestes Fundament.

Also noch einmal kurz: Du bist Geist, keine Materie.

Dass es die sonstigen Zusammenhänge zwischen Geist und Materie auch noch gibt, wird damit nicht bestritten. Ich gebe lediglich dem Geist den Vorrang. Du hältst es dagegen mehr mit der Materie als deinem wesentlichen Element. Und das finde ich bedauerlich. Auf dich wartet die Ewigkeit, und du redest dir täglich und stündlich ein, kompliziert aufgebaute Materie und somit demnächst wieder völlig mausetot zu sein.

Ansonsten halte ich auch nicht viel von Kirchen und amtlich festgelegter Spiritualität. Hier wird ein Grundgefühl des Menschen oft schmählich missbraucht und in falsche Kanäle geleitet. Den Gläubigen wird die Initiative genommen, denn irgend so ein Gott hat alles bereits festgelegt. Den meisten Religionen liegt meiner Ansicht nach ein ganz falsches Gottesbild zu Grunde: Die große Super- und Überperson, die mit dir macht was sie will. In diesem Punkt sind wir uns einig.

LG, Fipps
Zitat:
fühlst du dich dann auch von Leuten persönlich verarscht, wenn sie dir sagen, dass das von dir getragene T-shirt scheiße aussieht?


*lol* Das ist mir tatsächlich mehrmals passiert und ja - ich hab mich jedesmal verarscht gefühlt und zwar weil ich finde, dass es diese Leute überhaupt nichts angeht, was ich für ein Shirt trage, solange ich überhaupt eins trage...

LG
Aha, Lisken, deine T-Shirts gehen andere Leute also nur etwas an, wenn du keines trägst? (Ich wollte es AUCH mal mit Logik versuchen). *g*
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