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Sex vor der Ehe












@haxx
Und in der Ehe ist dann der Beischlaf plötzlich nicht mehr triebgeleitet?
Was ist denn so falsch an den "Trieben"? Sie zeigen uns, was wir brauchen. Essen, trinken, schlafen, Sexualität....letzteres ist der einzige, den man unterdrücken kann, bei den anderen...hm...verkürzt das eher erheblich die Lebenserwartung.
Und, weil man ihn unterdrücken kann, muss man ihn auch unterdrücken?
Genauso könntest du sagen, essen wäre irgendwie bäh. Und auf die Leute zeigen, die wahllos Essen in sich reinstopfen und adipös sind. Aber es gibt eben auch da Menschen, die genießen und zelebrieren.
Und bei der Sexualität ist es genauso.
Man genießt das körperliche Zusammensein mit einem anderen Menschen.

Ich schätze einmal, eine Vielzahl der Dinge, die wir täglich tun, sind von Sexualität beeinflusst.
Keine halbwegs psychisch gesunde Frau würde sich sonst (gäbe es das andere Geschlecht nicht) auf Stöckelschühchen durchs Leben quälen oder sich mit Heißwachs die Haare an den Beinen ausreißen.
Bei Männern ist es Das-sich-aufplustern mit Auto und Co.
Jeder versucht irgendwie attraktiv rüberzukommen.
Und sei es nur attraktiv durch Humor und Schlagfertigkeit.
Teil 2 (Ich hab heute meinen Sabbeligen )

Liebe wird immer so hoch gehandelt, so idealisiert.
Warum? Kannst Du nur einmal im Leben lieben?
Was ist mit deinen Kindern, die du mal haben willst. Auch nur ein Kind? Oder ist Elternliebe teilbar? Kinder müssen ihre Geschwister "hinnehmen", weil sie sich nicht wehren können, aber richtig "Bock" auf den kleinen Bruder hatte keines meiner Kinder zu Anfang, bedeutet es doch weniger Zeit und Zuneigung.
Eine zweite Frau oder einen zweiten Mann an der Seite des Partners will man nicht akzeptieren.
Man versucht, alles auszufüllen: Mutter, Hausfrau, Ehefrau, Köchin, Erzieherin, Krankenschwester, Erwerbstätige, Freundin, Geliebte, Muse, Hobbyteilerin...alles das versucht man zu sein um perfekt zu sein. Geht sowas nicht nach hinten los?
Die Scheidungsrate spricht doch für sich.
Geschiedene haben sich auch einmal geliebt, aber vielleicht gab es einfach unrealistische Vorstellungen von sich und dem anderen.
Oder von der Liebe an sich. Liebe ändert sich. Manche sind enttäuscht, daß die Schmetterlinge im Bauch weg sind und suchen sich jemanden Neues. Aber es ist wie beim Essen, nur das die Nachspeise zuerst kommt.
Süß und lecker, aber satt macht sie nicht...

Ps: Man braucht auch nicht zu sagen, daß man jemanden liebt, wenn man nicht überzeugt ist.
@ Astrella

Zitat:
Und in der Ehe ist dann der Beischlaf plötzlich nicht mehr triebgeleitet?

doch, auch während der ehe ist der beischlaf triebgeleitet. allerdings ist die ehe ja soetwas wie ein liebesbeweis. und wenn man sich liebt, dann weiss man ja, dass man ja, dass sex keine rolle spielt.

Zitat:
Was ist denn so falsch an den "Trieben"? Sie zeigen uns, was wir brauchen. Essen, trinken, schlafen, Sexualität....letzteres ist der einzige, den man unterdrücken kann, bei den anderen...hm...verkürzt das eher erheblich die Lebenserwartung.

jo essen und schlaf sind lebensnotwendig. sex nicht. also könnte man theoretisch sein ganzes leben mit sexueller apathie leben. aber dann ohne kinder ... und das will ja eigentlich niemand.
klar soll man auch sex als primäres ziel haben, aber nur wenn man seinen partner dann liebt. und nur unter dieser bedingung.
Zitat:
Und, weil man ihn unterdrücken kann, muss man ihn auch unterdrücken?

nein, man muss wissen, wo man sie unterdrücken muss und wo nicht.

Zitat:
Genauso könntest du sagen, essen wäre irgendwie bäh. Und auf die Leute zeigen, die wahllos Essen in sich reinstopfen und adipös sind. Aber es gibt eben auch da Menschen, die genießen und zelebrieren.

auch hier gilt, der esstrieb kann zeitweise unterdrückt werden. um diese fähigkeit zu erlernen haben viele religionen fast-gebote. man muss wissen wo, wie, wann und was man essen darf. und wo wie wann was nicht.

Zitat:
Und bei der Sexualität ist es genauso.
Man genießt das körperliche Zusammensein mit einem anderen Menschen.

ich bin einverstanden... unter der bedingung, dass sich beide menschen lieben, bevor sie miteinander schlafen.
ihr habt eigentlich recht. die ehe an sich ist nicht soo wichtig. hauptsache man liebt einander, der rest ergibt sich dann von selbst.
Zitat:
Ich schätze einmal, eine Vielzahl der Dinge, die wir täglich tun, sind von Sexualität beeinflusst.
Keine halbwegs psychisch gesunde Frau würde sich sonst (gäbe es das andere Geschlecht nicht) auf Stöckelschühchen durchs Leben quälen oder sich mit Heißwachs die Haare an den Beinen ausreißen.
Bei Männern ist es Das-sich-aufplustern mit Auto und Co.
Jeder versucht irgendwie attraktiv rüberzukommen.
Und sei es nur attraktiv durch Humor und Schlagfertigkeit.

ja aber all diese sachen bedeuten in meinen augen rein gar nichts. denn wenn eine frau stöckelschuhe trägt, so will sie, dass ich ihr _wegen_ den stöckelschuhen bzw. wegen ihrer attraktivität zuneigung schenke. und nicht, weil sie charakter o.ä. hat.
das gleiche für gilt für das ganze macho-gehabe etc.
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