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Behauptet der Koran widerspruchsfrei zu sein?












@nasruddin

Hier eine recht gute Zusammenfassung:

Sie haben auch versucht, historisch-kritisch über die Figur Propheten Mohammeds zu forschen. Hat es ihn tatsächlich gegeben?

Karl-Heinz Ohlig: Nachweisen lässt sich, dass die frühesten Münzprägungen mit dem Motto MHMT im Osten Mesopotamiens um 660 auftauchten, ihren Weg nach Westen nahmen und dort bilinguale Münzen geprägt wurden, in deren Mitte MHMT und am Rand in arabischer Schrift muhammad steht. Diese Münzen tragen eine christliche Ikonographie, z.B. immer wieder Kreuze, so dass muhammad offensichtlich, wie im Sanctus der Messe ("hochgelobt sei, der da kommt ...") als ein Prädikat Jesu verstanden wurde; muhammad heißt der Gelobte, Gepriesene oder der zu Lobende, zu Preisende. Dies entspricht auch dem Text der Inschrift im Felsendom, wo der Titel muhammad auf den Messias, Jesus, Sohn der Maria und Knecht Gottes bezogen ist, ebenso auf die Polemik des Johannes Damascenus gegen diese für ihn häretische Aussage.

Später scheint sich dieses christologische Prädikat von seinem Bezugspunkt gelöst zu haben, so dass es auf den im Koran häufig angesprochenen, namenlosen Propheten bezogen und somit in der Gestalt eines arabischen Propheten historisiert werden konnte. Diese Historisierung ist ebenfalls, die früheste Quelle, von Johannes von Damaskus bezeugt, der von dem Pseudopropheten Mamed spricht.
Erst danach konnten die reichhaltigen Erzählungen von diesem Mohammed die historischen Defizite auffüllen.

Nach ihren Erläuterungen bleibt nur ein Schluss, dass Mohammed als historische Figur, wie sie heute bekannt ist, nicht existierte. Und er wurde erst im 9. und 10. Jahrhundert zu dem, was er ist?

Karl-Heinz Ohlig: Es ist durchaus möglich – wenn auch bisher nicht historisch erweisbar -, dass es am Anfang oder auch an einer anderen Stelle in der Geschichte der koranischen Bewegung einen wichtigen Prediger gegeben hat. Nach dem Zeugnis der arabischen Münzen oder z.B. der Inschrift im Felsendom aber muss angenommen werden, dass der Begriff muhammad, der Gelobte oder zu Lobende, ursprünglich ein christologischer Würdename war.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27484/1.html

lg
@Solution_1 - Teil 1

Zitat:
Nach ihren Erläuterungen bleibt nur ein Schluss, dass Mohammed als historische Figur, wie sie heute bekannt ist, nicht existierte. Und er wurde erst im 9. und 10. Jahrhundert zu dem, was er ist?


Ich denke die Gesinnung hinter diesen Schlussfolgerungen ist folgendes.

Der Christliche Klerus ist im Moment am Ende Ihrer Weisheit.
Es kommen immer mehr Aussagen über das Christentum heraus, die eine Wahrheit zu Tage bringen, der den Christlichen Würdeträgern unangenehme Folgen bescheren wird.

Im Türkischen würden wir jetzt sagen. Ihre Röcke haben zu brennen begonnen.

Deshalb wird unter dem Gesichtspunkt "Kritische Betrachtung" ohne "Kritische Eigenbetrachtung" versucht Gegenmassnahmen und Bollwerke gegen den Islam zu Treffen, ohne zu Erkennen, dass der Islam Wahre Aussagen beinhaltet, die auch Christlichen und Jüdischen Ursprungs sind. Ja sein müssen, das der Islam sich Abraham bezieht!
@Solution_1 - Teil 2

Die Geschichte des Glaubens - nicht der Religionen - wird im Moment neu Geschrieben:

Es werden viele Religionen manches von Ihren Wahrheiten abtreten müssen. Es ist eine "Operation" an den Krusten die uns anhängern, und die Schmerzen verursachen aber notwendig ist, um die Reinheit wieder zu Tage zu fördern. Der Extremismus in allen Lagern bezeugt diese Irrationale Angst vor der Wahrheit und ist nur ein Todeskampf des Unwissens vor der Schönheit der Schöpfung.

Gott hat lange darauf hin gearbeitet in seiner Liebe und hat nicht alle vor den Kopf gestossen. Wir bekommen nur so viel, wie wir verkraften können. Und wir Menschen sind wirklich langsam und laufen auf Krücken.

Gruss
Nasruddin
@Solution_2 - Teil 3

Zurück zum Thema

Zitat:
Diese Münzen tragen eine christliche Ikonographie, z.B. immer wieder Kreuze, so dass muhammad offensichtlich, wie im Sanctus der Messe ("hochgelobt sei, der da kommt ...") als ein Prädikat Jesu verstanden wurde; muhammad heißt der Gelobte, Gepriesene oder der zu Lobende, zu Preisende. Dies entspricht auch dem Text der Inschrift im Felsendom, wo der Titel muhammad auf den Messias, Jesus, Sohn der Maria und Knecht Gottes bezogen ist, ebenso auf die Polemik des Johannes Damascenus gegen diese für ihn häretische Aussage.


Ist da nicht der Hinweis auf den Nachfolger den Gelobten drin.
Könnten wir es nicht einfach so sehen, dass die damaligen Christen in der Erwartung des Verheissenen des Gelobten sogar auf ihre Münzen prägten?

Für die Christen:
Ist das so schwer zu akzeptieren, dass eine Christliche Gemeinde von den 12'en seine Reinheit erhalten hat?

Für die Muslime:
Ist es so schwer zu akzeptieren, dass auch Mohammed als Muslim auch Christ und Jude war?

Gruss
Nasruddin
Forum -> Islam

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