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Zu Atheisten und Himmel.
Richtig, ich will nicht in den Himmel, Gotte verhüte
Schenke ich mal den Heilsverprechungungen glauben, sitze ich da zusammen mit menschenfeindlichen Fanatikern und Radikalen. Massenmörder, die einen Haufen unschuldiger umgebracht haben, vögeln da mit ihren 77 Jungfrauen durch die Botanik. Wie kann dieser Ort schön sein?
Dann müsste ich davon ausgehen, dass Menschen, die mir nahe stehen in der Hölle schmoren und für die Ewigkeit leiden, wie kann man mit dem Wissen das Paradies genießen?
Woher weiß ich, wenn ich im Paradies bin, dass ich nicht diesmal auf ner Banane ausrutsche und ZACK wieder draußen bin, wie kann man einem solchen Zustand vertrauen?
Für mich ist der Himmel, wie viele es auch geben mag, nur (wenn überhaupt) ein Zwischenziel, dass nicht letztendliches Glück bedeutet, nicht solange noch jemand anders leiden muss.
Wenn es mich tangieren würde, dann fände ich es eine Unverschämtheit zu sagen, dass andere Menschen in Sünde leben würden. Ich persönlich bin wohl moralsicher als so mancher Christ und meiner Meinung nach trifft das auch auf die vielen Atheisten zu, die gemeinnützige/soziale Arbeit tun oder einfach nette liebe Menschen sind, denn sie erwarten keinen Lohn nach dem Tod dafür, sondern tun es um der anderen Menschen Willen. Nicht jeder braucht Jesus.
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| Deine „Antworten“ sind ein wunderschönes Beispiel dafür, wie Gläubige Tag für Tag versuchen, ihren Glauben, der jeder Vernunft widerspricht, gegen die harte, böse Realität zu verteidigen. Vor tausend Jahren wäre niemand auf die Idee gekommen den Schöpfungsbericht in Zweifel zu ziehen. Warum? Weil er die plausibelste Erklärung für die Existenz aller Dinge und Lebewesen war. Inzwischen ist unser Wissen um ein vielfaches gewachsen und der Schöpfungsbericht der Bibel widerspricht so ziemlich allem, was wir in den letzten paar-hundert-Jahren über das Leben und das Weltall erforscht haben. Und wie reagieren Gläubige deren Weltbild ins Wanken geraten würde, könnten sie die Bibel nicht mehr als „Wort Gottes“ auslegen? Sie suchen nach abstrusen Erklärungsversuchen, weshalb der Schöpfungsbericht doch irgendwie wahr sein muss: |
Warum widerspricht der Glauben der (wie du es nennst) "Harten, bösen Realität"? Und wenn man dran glaubt, dass die Bibel nicht von Gott geschrieben wurde, dann würde das Biblische Weltbild noch immer nicht zusammenkrachen, so leicht ist das nicht mein Freund.
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| Zu 1.: Die Menschen waren zu blöd die Evolutionstheorie zu verstehen, deshalb hat Gott ihnen irgend einen Mist erzählt, damit sie nicht von ihm abfallen. Ich verstehe zwar nicht ganz weshalb die Menschen damals doofer waren als wir heute-aber egal. Hätte Gott ihnen nicht statt der Bibel einfach so eine Art Brockhaus Enzyklopädie schenken können, dann wär das mit der Evolution doch kein großes Ding mehr gewesen? |
Wo sag ich, dass die Menschen zu blöd waren?
Ich meinte lediglich sie haben heute nicht die Wissenschaftlichen Geräte die man braucht um das alles herauszufinden (Evolution) usw. Wie gesagt man hätte so ne Enzyklopädie sofort verbrannt/verbannt/gelöscht.
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Zu2.:
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| „Es ist symbolisch gemeint“-Ja wunderbar, und was genau heißt das jetzt? Das ist das allseits beliebte Totschlagargument wenn Bibelstellen einfach keinen Sinn machen, wenn sie sich widersprechen oder mit heutiger Moral und Ethik unvereinbar sind-es ist doch bloß symbolisch gemeint. Der Schöpfungsbericht ist in keinster Weise „symbolisch“ gemeint-im Gegenteil. Der Schöpfungsbericht war lange Zeit die „beste“ Erklärung die man für die Existenz des Lebens und des Universums hatte. Die Menschen haben wortwörtlich daran geglaubt. |
Dass Gott die Erde geschaffen hat, dafür ist es symbolisch gemeint, bzw dass er es erschaffen lassen hat alles. Woher du das wissen willst, dass der Schöpfungsbericht wirklich nicht symbolisch gemeint ist, erschließt sich mir nicht. Du selbst kannst auch nur glauben
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| Zu 4.:So ist es. Was ich nicht verstehe ist, dass diese Tatsache für manche so großen Einfluss auf ihren Glauben hat. Wieso ist es ihnen so wichtig an ein authentisches „Wort Gottes“ zu glauben(?) |
Ich persönlich gehöre zu der Gruppe, die glaubt, dass die Bibel göttlich inspiriert ist und falls die Bibel Fehler hat/hätte dann würde mir das nix! ausmachen.
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| Zu 5.: Der Schöpfungsbericht erklärt WIE z.B. der Mensch erschaffen wurde: aus einem Klumpen Matsch-oder ist das jetzt wieder nur symbolisch gemeint? Ich blicke da einfach nicht durch. |
Les mal richtig ich habe gemeint, dass es im Schöpfungsbericht hauptsächlich darum geht, dass 1. Gott alles erschaffen hat und 2. Warum er sie erschaffen hat, Evolution soll das 'wie' erklären
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