Mein Leben mit Gott


Mit Dir als Begleiter fehlt mir nichts

Auch ich habe zu viel Gepäck
und komme so nur schwer vom Fleck.
Ich kann mich schlecht von etwas trennen;
ach wie frei könnt ich dann rennen.

Ich befürcht 's könnt mir was fehlen.
Würd zum Weggeben das Falsche wählen.
Ich brauche auch viel Sicherheit.
Ist das denn wirklich nicht gescheit?

Muss ich sein ganz nackt vor Dir?
Nicht mehr brauchen wie ein Tier?
Doch hast Du immer alles gut gelenkt,
was ich gebraucht, mir stets geschenkt.

Weil Überfluss wir stets bekamen:
Drum hab ich alles, was ich brauche. Amen.

Öffne mir die Augen, mein Herr

Herr schenke mir doch Dein Huld
und dazu noch viel Geduld.
Lass mich über jeden Fortschritt fröhlich sein,
auch wenn dieser noch so klein.

Öffne mir dafür den Blick,
dass ich nicht überseh mein Glück.
Lass mich Dir für alles danken,
dann wird die Seele nicht mehr kranken.

Lass mich jedem mit Geduld begegnen
und ihn dann von Herzen segnen.
Schenk mir Geduld auch im Gebet,
wenn nicht gleich kommt, was ich erfleht.

Wenn wir geduldig alles nahmen,
wurd‘s stets für uns zum Segen. Amen.

­Bei Dir, o Vater, bin ich geborgen

O Herr Du kennst mich ganz und gar,
wie ich bin und wie ich war.
Wendest Dich nie ab von mir
und dafür dank ich täglich Dir.

Darf voll Vertrauen zu Dir eilen.
Von aller Schuld willst Du mich heilen.
Und schenkst mir die Umkehr dann,
dass die Bekehrung glücken kann.

Dann darf ich wieder aufrecht stehen
und Dir in Dein Antlitz sehen.
Kann mich ergötzen an Deiner Huld
und bin frei von jeder Schuld.

So freu‘n sich alle, die zu Dir kamen,
dass sie Versöhnung fanden. Amen.

Ich darf mich ausruhen bei Dir

O Herr Du läßt mich nicht allein.
Ich darf Dir stets ganz nahe sein.
Mit Dir sprechen ganz vertraut,
was meinen Glauben aufgebaut.

Du hörst mir immer wieder zu
und hilfst mir auch zur tiefen Ruh.
Ganz selig darf ich vor Dir weilen,
darf meine Hoffnung mir Dir teilen.

Lass ständig uns zusammen gehen
und überall das Gute sehen.
Zum Nächsten immer freundlich sein,
um ihn vom Elend zu befrei‘n.

Sooft wir Mitmenschen annahmen,
wurd glücklicher die Menschheit. Amen.

Du bist der Weg, das Leben und das Ziel

Das Ziel in meinem Leben
ist‘s nach Dir zu streben.
Immer gemeinsam mit Dir geh‘n,
dann werde ich viel Schönes seh‘n.

Das wahre Ziel kannst Du nur sein.
Schließ mich in Dein Herz ganz ein.
Auf meine Mitmenschen gehe ich zu
gemessenen Schritts mit großer Ruh.

Will niemand auf der Welt vergessen;
jeder braucht Dein Brot zum Essen.
Will sprechen von Deiner Gegenwart,
worauf die ganze Menschheit harrt.

Voll Vertrauen viele kamen,
allzeit Dein Wort zu hören. Amen.

Ich darf Dich, meinen Erlöser, preisen

Die Aufgab für meine Leben: ‚Lobpreis für Dich und Ehr.
Nach Liebe soll ich streben.‘ Mit Dir ist's nicht zu schwer.
Wenn ich Dich so lobpreise, das Böse in mir ruht;
ich seh auf neue Weise: ‚Die Menschen sind doch gut.‘

So sag ich kräftig: ‚Amen!‘ und habe schnell entdeckt,
dass mich in Deinem Namen die Liebe angesteckt.
Und geb ich sie dann weiter an jeden dem sie fehlt,
dann werden wir gescheiter: S‘wird Frieden auf der Welt.

Herr, lass uns immer beisammen sein

Warum vergess ich Dich so oft?
Hab nicht immer auf Dich gehofft.
Warum bin ich Dir so fern?
Wie wenig lieb ich meinen Herrn.

Dabei will ich Dir nahe sein,
ansonsten bin ich so allein.
Will Dich lieben so gut ich kann
und fang damit auch jetzt gleich an.

Du schenkst mir die Kraft dazu -
nimmst die Unrast, schenkst die Ruh,
dass ich bei Dir geborgen bin -
nur Du kommst mir noch in den Sinn.

Lass die Begeisterung nicht erlahmen.
Schenk mir Mut und Freude. Amen.

Auf Dich, o Herr, darf ich vertrauen

Ach Herr ich find es ganz famos,
wenn mein Vertrauen zu Dir ganz groß;
wenn ich stets voll Zuversicht,
meine Blicke auf Dich richt.

Dir nachfolge Tag für Tag
und Dich immer wieder frag:
Gehen wir den rechten Weg?
Dann fehlt mir weder Brück noch Steg.

Doch manchmal bin ich schwach und klein
und fühle mich auch ganz allein.
Dann denk ich an die gute Zeit
und weiß, Du stehst für mich bereit.

Weil alles wir von Dir bekamen,
werden wir niemals mutlos. Amen.

Das menschliche Leid verstehst nur Du

O Herr ich kann es nicht verstehen,
muss das Schreckliche wirklich geschehen?
Ist wirklich alles Leid und Not,
von Dir geschickt als Himmelsbot?

Vor niemand hast Du Halt gemacht.
Geschah das wirklich mit Bedacht?
Soll‘n wir uns so in Liebe üben?
Jetzt schon hier nicht erst dort drüben?

Schenkst Du uns so gerne Nacht,
damit das Licht mehr Freude macht?
Ich kann nur vertrauen auf Deinen Geist,
dass Du alles besser weißt.

Die Welt sie kennt so viele Dramen.
Mache bitte Du das Rechte. Amen.

Lob Deiner wunderbaren Schöpfung

Schau um Dich her – ein Blumenmeer.
Tausend Sachen – zum Freuen und zum Lachen.
Aus dieser Sicht – gibt‘s Zuversicht.
Ohne mein Bemühen – überall ein Blühen.

Krankheiten heilen, – wo in Liebe wir verweilen.
Gottes Geist – mit uns reist.
Bis wir dahin kamen – brauchte es viel Durchblick. Amen.