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ich betrachte die menschen, denen sich Gott offenbart hat auch als etwas benachteiligt an. weil diese an Gott glauben, _weil_ Gott sich ihnen offenbart hat, und nicht weil sie selbst den weg zu Gott gefunden haben.
d.h. ich wünsche mir, die propheten hätten zu Gott gefunden, ohne dass er sich ihnen offenbart hat.
vlg
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| Ist Liebe zu empfinden lernbar?
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Was ist schon eine "Offenbarung"? Früher wurden solche Menschen heilig gesprochen, gekreuzigt oder ähnliches (oder auch beides) und heute landen sie in der Klapse.
An etwas zu glauben "ohne Beweis" ist für mich blinder Glaube, ist Hoffen, mehr nicht. Hoffen, daß alles einen Sinn hat.
Ich spreche niemanden das Bedürfniss auf Hoffnung ab. Aber man lebt auch ganz gut ohne sie.
Für mich ist der Glaube eine Art Krücke. Die Menschen stützen sich drauf, wenn es ihnen schlecht geht.
Geht es dir schlecht?
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nein, das nicht. aber :
der grund der liebe muss dem liebenden bewusst sein. und dieser grund muss unanfechtbar sein.
wichtig ist also immer die frage :
warum liebe ich den, den ich liebe ?
die antwort auf diese frage bzw der grund der liebe muss so gewichtig sein, dass er durch nichts und niemanden ins schwanken gebracht werden kann. nur kann man das liebe nennen. alles andere ist fassade - meine ich.
vlg
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Einspruch.
Liebe braucht keinen Grund. Alles wäre in dieser Hinsicht sowieso subjektiv.
Was sollte ich schon sagen: Ich liebe dieses Kind weil er mein Sohn ist? Was ist das schon für eine Begründung!
Ich liebe diesen Mann, weil...weil was? Ich könnte dir noch nicht einmal einen Grund nennen, schon gar keinen gewichtigen...die Art, wie er lacht? Das Grübchen am Kinn? Gewichtig, gewichtig.
Liebe an sich ist bedingungslos, es braucht keinen Grund.
Aber:
Menschen ändern sich. Lebensumstände ändern sich.
Gefühle ändern sich. Nichts ist in Stein gemeisselt.
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