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ich weiss,
aber der Gott den ich mir vorstelle hat ~ dieselben eigenschaften wie der Gott, der in den heiligen schriften beschrieben wird. deshalb tendiere ich dazu beide Götter als äquivaltent bzw. als ein und denselben anzusehen.
vlg
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Aha.
Das ist dann aber ziemlich subjektiv.
Mein Gott würde zum Beispiel ganz anders aussehen. Wenn ich glauben würde, daß es etwas "Übernatürliches" gäbe, würde der sich nicht mit Kleiderordnungen, Fastenzeiten und ähnlichem Schnickschnack befassen.
"Mein" Gott wäre sowohl gut als auch böse.
Anders könnte ich mir die Welt, wie sie momentan aussieht, nicht erklären.
Oder glaubst du an den Teufel?
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ich glaube der teufel ist nur mittel zum zweck.
wie erwähnt schrieb meines erachtens Gott die h.schriften so, dass wir menschen sie verstehen können. deshalb könnte er nicht sagen : ich bin sowohl gut als auch böse. wer würde das verstehen ?
er schuf also einen engel von dem er wusste, dass er sich gegen ihn lehnen wird. würde Gott so einen engel absichtlich schaffen ? nein, denn da er allwissend ist, wüsste er, dass dieser engel sich ihm widersetzen wird. wieso vernichtet er diesen engel nicht, obwohl er allmächtig ist ? weil sonst er der böse wäre. was tut er ? er erschafft ( vllt auch nur symbolisch ) einen teufel, der das böse verkörpert. alles fast so wie in einem märchen erklärt.
ich denke auch, dass Gott gut und böse ist. aber seine absicht ist das gute. d.h. Gott lässt uns leiden und uns erfreuen ... das ist aber nur mittel zum zweck. seine absicht ist das gute. vllt das was wir heute unter moral o.ä. verstehen.
- denke ich in etwa, wobei ich mir noch bei allem unsicher bin. hab erst vor ein 1,2 monaten angefangen intensiv über all das nachzudenken#
vlg
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Hm.
Also gut und böse - ich glaube, vieles ist eine ganz subjektive Sichtweise.
Vieleicht ist Gott keines von beidem.
Mit einer Singularität als Ursprung - nenn es Gott könnte ich mich noch anfreunden, einen eingreifenden Gott allerdings - eher nicht.
Entweder läuft alles nach Plan - er hat uns so geschaffen, das alles wunschgemäß verläuft und er braucht nicht korrigierend dazwischenzufunken - oder er hat gestümpert.
Oder: Etwas wie einen lenkenden Willen wurde von den Menschen angenommen, weil sie sich vieles nicht erklären konnten. Erdbeben und Gewitter werden heutzutage eben nicht mehr als "Zorn Gottes" angesehen, sondern als Ergebnis natürlicher Prozesse.
Je mehr wir wissen, um so weniger hat Gott zu tun...
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| Zitat: |
Also gut und böse - ich glaube, vieles ist eine ganz subjektive Sichtweise.
Vieleicht ist Gott keines von beidem.
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ja, da muss ich mich anschließen.
| Zitat: |
| Mit einer Singularität als Ursprung - nenn es Gott könnte ich mich noch anfreunden, einen eingreifenden Gott allerdings - eher nicht. |
aber mein Gott ist allmächtig. er kann alles. auch in unsere welt eingreifen. für mich ist Gott zb die ursache der ursache der ursache ... warum sich + und - anziehen. aber er könnte ebenso gut einfach so eingreifen. zb. könnte er einen menschen auf übernatürliche weise helfen o.ä.
| Zitat: |
| Je mehr wir wissen, um so weniger hat Gott zu tun... |
da denke ich anders.
für mich ist es so, dass je mehr ich weiss, sich die these von der kausalität, wonach alles irdische mindestens eine ursache hat bestätigt. dadurch werde ich mir immer sicherer, dass es einen Gott gibt. zb. werde ich vllt noch lernen, dass sie quantenphysik eben nicht zufallsbedingt ist ^^
d.h. je mehr ich lerne, desto stärker wird mein glaube an Gott.
vlg
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