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| haxxour hat folgendes geschrieben: |
| wenn wir annehmen, dass die zeit unendlich wäre, so dürfte es kein heute geben. gibt es aber... |
Dieser Denkfehler ist dir wohl nicht auszutreiben. Wir hatten dir doch schon mal erklärt, dass du genauso gut sagen könntest: "Wenn wir annehmen, dass die ganzen Zahlen unendlich wären, dürfte es keine Null geben."
| haxxour hat folgendes geschrieben: |
| wieso kennt die physik kein weltende ? |
Die Zeit läuft einfach immer weiter. Alle Sterne brennen aus und erlöschen. Das Universum besteht unendlich lange weiter. Jedenfalls ist das ein mögliches Szenario.
"Unendlich" kann eben durchlaufen werden, wenn man unendlich viel Zeit hat.
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Ein in der Tat interessantes Forum
@haxxaour :
Die Quantenmechanik hat die klassische Mechanik nicht abgelöst. Sie ist sozusagen eine andere Ebene. Ebenen die sich ergänzen und ineinandergreifen.
Es wäre ja schön (oder eben nicht) wenn es auf jede Frage eine Antwort gäbe. Ich halte das (ohne jetzt beleidigend zu sein) für eine menschliche Anmassung, alles erklären zu können oder vor Allem zu wollen.
Die Frage um den Gottesbeweis ist bestes Beispiel dafür . . .
Du schriebst, "Wenn man alles wüsste wären alle Vorgänge kausal ergründbar". Davon geht der Determinismus aus. Nun weisst du was der Determinismus ist. Er ist die philosophische Position in der Metaphysik dass sich alles voraussagen liesse, würde man alle massgebenden Faktoren wissen. Dies wiederum hiesse, dass jedes Ereignis vorbestimmt wäre.
Dies stellt sämtliche Disziplinen vor grundlegende Fragen und Probleme. Ob Theologie, Naturwissenschaft, Philosophie usw.
Niemand dagegen bestreitet die Kausalität als solches. Doch die Kausalität findet dort statt, wo wir die Dinge verstehen. Oftmals aber selbst da nicht.
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Ein Beispiel darüber was wir wirklich wissen, gibt ein Beispiel über einen Baum.
Wir steehn also vor einem Baum. Irgendwo.
Nun stellen wir alles uns verfügbares Wissen zusammen. Und das ist eine Menge.
Zuerst einmal lokalisieren wir ihn. Wo und wie er steht.
Danach ordnen wir ihn der botanischen Taxometrie zu (zB eine Buche usw).
Wir messen ihn aus. Zählen die Äste und wie lang jeder ist. Wir zählen die Blätter (falls kein Nadelbaum), wir messen den Umfang, die Höhe usw.
So können wir (falls wir ihn nicht fällen und die Jahresringe sehen) dem Alter nach schätzen.
Und so kommen wir in's Reich der Spekulation.
Wie viele Käfer sind in ihm? Welche Kleinsttierchen halten sich in ihm auf? Und wie viele?
Solange wir ihn nicht zerlegen und akribisch in runde Scheiben schneiden, werden wir es nicht erfahren.
Wie sieht es mit den Vögel aus?
Welche Arten Vögel nutzen ihn als Wirt? Wieviele waren schon auf ihm?
Was taten sie auf und mit ihm (zB Nahrungsuche, Übernachtungen usw)?
Nun kommen wir zur Frage woher swein Leben stammt. Welche Artverwandten Bäume kämen als "Eltern" in Frage? Oder wurden die Samen von weiter her getragen?
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-> Wir sehen also : selbst dieser unscheinbare Baum würde jahrelang ganze Heerscharen Wissenschaftler damit beschäftigen; um nur schon die wichtigsten Dinge über ihn zu erfahren.
Wir Menschen haben es geschafft, einerseits in selbst allerkleinsten Dimensionen der Materie hineinsehen zu können und andererseits in solch' grosse Dimensionen zu schauen, dass sie unsere Vorstellungskraft auf die Probe stellt.
Dies gilt auch für das Kleine.
Aber nicht nur in Physik stellen sich solche Fragen auch in der Biologie haben wir dazu die Möglichkeit.
Oder wer stellt sich schon vor, dass sich in seinem Magen-darmTrakt aberbillionen von mikroorganismen befinden die mitverdauen und erste Regulatoren unseres Stoffwechsel's sind? Nicht nur im Inneren, auch auf der Haut befinden sich Mikroorgansismen die als unterste Stufe der Lebewesen gelten.
Ohne sie würden wir nicht existieren, keine Nahrung gäbe es, alles grössere Leben basiert auf diesen allerkleinsten Viecher, die eigentlich noch keine sind. . .
Alles wissen zu können ist eine Utopie. Und ich denke, es ist nicht umsonst eine Utopie . . .
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@ kereng
| Zitat: |
| Dieser Denkfehler ist dir wohl nicht auszutreiben. Wir hatten dir doch schon mal erklärt, dass du genauso gut sagen könntest: "Wenn wir annehmen, dass die ganzen Zahlen unendlich wären, dürfte es keine Null geben." |
das ist kein denkfehler. man kann die k.kette durchaus mit ganzen zahlen vergleichen. aber das durchlaufen der k.prozesse _muss_ man mit dem zählen der ganzen zahlen vergleichen, alles andere wäre falsch. und da man nicht bis unendlich zählen kann, verhält sich beides analog zueinander.
| Zitat: |
| Die Zeit läuft einfach immer weiter. Alle Sterne brennen aus und erlöschen. Das Universum besteht unendlich lange weiter. Jedenfalls ist das ein mögliches Szenario. |
ja die zeit läuft ... 1 sec, 2 sec, 3 sec ... 1 h , 2 h , etc. aber ich komme nie zu "unendlich" sec / h / monate / jahre etc.
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