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Der kausale Gottesbeweis












@ kereng

Zitat:
Das ist falsch. Aus der Tatsache, dass kein Mensch bis unendlich zählen kann, folgt nicht, dass die Welt nur für endliche Zeit existiert.

doch. u.a. schon.
denn alles irdische ist endlich. alles. es gibt nichts unendliches...
wieso sollte dann die zeit unendlich sein ?
wenn wir annehmen, dass die zeit unendlich wäre, so dürfte es kein heute geben. gibt es aber...

- kannsu deine aussage begründen ?

Zitat:
Was ist mit dem Weltende? Viele Religionen stimmen darin überein, dass das irdische Leben endet, aber es in Paradies und Hölle ewig weitergeht. Die Physik kennt kein Weltende.

wieso kennt die physik kein weltende ?
wenn man paradies meint, so ist dieser "ort" in einem "ort" ohne raum und zeit. wie willst du dir darüber ein bild machen ?
es gelten dort nicht die gesetze die her gelten. also darfst du für dort auch nicht so denken wie für hier.
Zitat:
Ich habe kein Problem damit, mir spontan zerfallende Atome und einen spontanen Urknall vorzustellen.

ich schon. ich will weiterdenken. ich will auch dieses "spontan" hinterfragen. du hörst da anscheinend auf zu hinterfragen ...

Zitat:
Nein: volle Übereinstimmung mit deiner Argumentationsweise. Du machst falsche Prämissen, deren Beweise scheitern.

begründung bitte ...

meine theorie :
physik => metaphysik

deine :
unbewiesene thesen => falsche wahrheiten

vlg
Hallo zusammen!
Gottesbeweise stellen uns unweigerlich vor Probleme der Metaphysik.
Doch nach wie vor halte ich den ontologischen und ksomischen Gottesbweis für sinnvoller als den kausalen.
Doch Gottesbeweise (ausser dem ontologischen) liegen ein metaphysische Problematik zugrunde :
Liesse sich Gott mit unserer Vorstellungskraft erklären, so wäre Gott nichts Höheres mehr.
Mathematik, Physik und kausalität unterliegen meschlicher Begrifflichkeit. Sie werden durch menschliche Wahrnehmung definiert.

Das ist auch der Grund, weshalb die Ergründung des Begriff's "Unendlichkeit" sich unserer Vorstellungskraft entzieht. Man kann sie zwar einigermassen erklären, aber niemals vollständig. Ebensowenig wie man sie vollständig wahrnehmen könnte.
@ Réflexion

du meinst mit ontologisch doch folgenden beweis, oder ?

Zitat:
Das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann, existiert nicht in Wirklichkeit, sondern nur im Verstand [Annahme des Gegenteils].
Wenn das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann, nicht in Wirklichkeit, sondern nur im Verstand existiert, dann kann etwas gedacht werden, das größer ist als das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann.
Wenn etwas gedacht werden kann, das größer ist als das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann, dann ist das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann, etwas, worüber hinaus Größeres gedacht werden kann.
Das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann, ist etwas, worüber hinaus Größeres gedacht werden kann [aus (1), (2) und (3) durch zweimalige Anwendung des Modus Ponens].
Daher: Das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann [für Anselm identisch mit Gott], existiert in Wirklichkeit und nicht nur im Verstand [aus (1)-(4) durch indirekten Beweis].
quelle : wiki
das problem ist nämlich, dass man sich über allmächtig / allwissend nichts größeres vorstellen kann. kannst du es ?

edit : ich finde den kausalen den genialsten aller Gottesbeweise ^^
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