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als kind habe ich meine eltern im grunde gar nicht geliebt. sie waren die autorität, die mir vorschrieb, was ich zu tun habe und was nicht. das ist alles. gelegentlich ergab sich daraus auch ein hass o.ä.
aber jetzt verstehe ich warum sie handelten wie sie handelten... weil sie mich liebten und deshalb gewisserweise schützen wollten. sie haben mich bestraft, weil ich ansonsten nicht aus meinen fehlern gelernt hätte. und die ergebnisse dieser fehler wären um ein tausendfaches schlimmer als ein einfaches hausarrest o.ä.
ich liebe meine eltern, weil sie mich geliebt haben, obwohl ich sie gehasst habe.
aber ich weiss auch, dass ich meine eltern nicht lieben würde, wenn sie mich nicht geliebt hätten. da spielt die biologische beziehung überhaupt keine rolle. d.h. meine liebe ist auch bedingt, nämlich auf der liebe meiner eltern. ich liebe sie _weil_ sie mich lieben. das ist irgentwie schade
d.h. wenn ich ehrlich bin, dann liebe ich meine eltern jetzt mehr als je zuvor.
und ich meine, dass ich sie von nun an immer so weiterlieben werde, auch wenn sie mich nicht mehr lieben.
vlg
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@haxxour
| Zitat: |
| nicht nur das, auch Gott persönlich droht uns mit leid, wenn wir etwas koran/bibel/thora-widriges tun |
Dein Gott vielleicht....
Warum muß für Dich "anders" mit merh oder weniger verbunden sein, ganz im Gegenteil. Wenn etwas anders wird, dann ist das "Alte" doch zumindest zum Teil abgelöst, ausgewechselt.
Du kannst vielleicht sagen, das "Alte" wird weniger, das "Neue" dafür mehr, weill es an statt des "Alten" nun aufkommt. Auch die Änderung einer Leidenschaft kann sich auswirken. Astrella schrieb von der Vertrautheit. Das mögliche Eins werden im geistigen Bereich. Das kann u.U. Formen einer (vermeintlichen) Telephatie werden, oder einer tatsächlichen, wer weiß! - Jeenfalls möcht ich nicht mehr mit der "reinen" Verliebtheit der Kennenlernphase tauschen, so schön sie auch war. Irgendwie können zwei sich liebende Menschen zu Einem werden, das heißt nicht, dass bei Meinungsveschiedenheiten nicht auch mal die Fetzen anständig fliegen können!
Gruß
P.S: Sorry, jetzt geht es aber vom Thema weg....
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@ positiv
ich denke, wenn man "anders" sagt, versteckt man sich hinter der schwammigen bedeutung von "anders". in der mathematik ist änderung dadurch definiert, dass etwas mehr oder minder wird. und so verstehe ich das auch hier.
nur möchte ich wissen, ob sie bei euch im laufe der zeit mehr oder weniger geworden ist ... ich meine minder - das habe ich von bisherigen ehepaaren so gehört, die über ihre beziehung urteilten
das ist idr bei allen ehepaaren der fall und wird weiterhin für ~alle so sein, aber ich weiss nicht ob das "wahre" liebe ist ... oder bedingte
vlg
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@haxxour
Insgesamt ist die Beziehung intensiver und umfassender geworden. "Nebensächlichkeiten" wurden weniger, wichtige Anliegen und Erfüllungen größer. Aber lass bloß die Mathematik da weg, die ist dafür zu einseitig! Wie willst Du die Gefühlswelt mathematisch erfassen, schlichtweg Unsinn!
Ich weiß, kaum ein Berufskollege von mir, der nicht z.T. bereits zwei Scheidungen hinter sich hat (eben auch, weil er nicht von den Bytes Abstand nehmen konnte...). Da kann ich nicht mitreden, vielleicht auch, weil meine Frau ein völlig anderes Berufsfeld als ich habe, wir uns aber dennoch darüber unterhalten und uns aussprechen können.
Beantwortet?
Gruß
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Es hat eine andere Qualität. Einige Bereiche werden besser, andere schlechter.
Aber - ich denke, ich spreche hier für alle, die in einer "glücklichen Beziehung" leben... eigentlich spiegelt der Partner und die Beziehung zu ihm nur die eigene Befindlichkeit. Bin ich von Natur aus unzufrieden und eifersüchtig, kann auch der liebevollste Mensch mich nicht ändern. Bin ich aber von Natur aus ein glücklicher Mensch, kann mich sogar eine Säufernase wie Ossi Osbourne nicht aus der Ruhe bringen.
Liebe ist keine Mathematik. Gefühle lassen sich nicht in Formeln pressen, und in der Liebe gibt es auch 1+1=1 oder 1+1=3
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