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Meldung des Tages












HUNGERHILFE (Hilfe zum Hungern?)

"Die Entwicklungshelfer, deren Berichte unser Afrikabild maßgeblich prägen, tun das gewissermaßen aus einem Selbsterhaltungstrieb, von dem sie glauben, er sei bei den Afrikanern nicht vorhanden. Die würden ohne Hilfe alle verhungern, sagen die Helfer. Die Helfer würden ohne Hilfe allerdings alle arbeitslos.

Und wenn die Hilfe da ist? Leiden erst einmal die Händler, denn die Lebensmittelpreise fallen ins Bodenlose. Vorratslager anzulegen, lohnt bei der gegenwärtigen Praxis also nicht. Außerdem leiden die Landwirte, denn ihre Ernte wird wertlos. Besser beraten ist folglich, wer sich in der Nähe der Helfer tummelt. Dort gibt es alles umsonst, und arbeiten muss man auch nicht."

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,551508,00.html
Wa...schweres Thema.
Hier lohnt sich so manches nicht mehr. Warum soll sich jemand als Schneiderin ausbilden lassen, wenn es T-Shirts made in China schon für einen Dollar gibt?
Aber ist doch nicht nur in Afrika so. Mit den Subventionen in Europa wehren wir uns doch auch dagegen, daß Billigware unsere einheimische Ware verdrängt.
Es ist sicher nicht die Schuld der Entwicklungshelfer, die Schuld liegt in der Mentalität der Korruption und selbstverständlichen Selbstbereicherung, sobald man einen entscheidenen Posten ergattert hat. Den Afrikanern (den Regierungen) eine gewaltige Mitschuld abzusprechen hieße, sie nicht für voll zu nehmen.
Gottseidank klappt bei uns die Selbstversorgung auf dem Land. Die Menschen sind ja nicht doof. In der Stadt...hm...fehlt es ausreichender Infrastruktur. Aber dafür gibts ja die Chinesen
Ich war in Burkina Faso, es war einer der Hauptproduzenten von Baumwolle. Da habe ich mir ein Hemd schneidern lassen. Die Wolle kam aus China, wurde in Deutschland gefärbt und auf nem afrikanischen Markt verkauft. Alles dank Subventionen.
Zitat:
Und wenn die Hilfe da ist? Leiden erst einmal die Händler, denn die Lebensmittelpreise fallen ins Bodenlose. Vorratslager anzulegen, lohnt bei der gegenwärtigen Praxis also nicht. Außerdem leiden die Landwirte, denn ihre Ernte wird wertlos. Besser beraten ist folglich, wer sich in der Nähe der Helfer tummelt. Dort gibt es alles umsonst, und arbeiten muss man auch nicht."


stimmt voll und ganz. Die Afrikaner können sich in nahezu jedem Land sehr gut selbst versorgen. Obwohl es Ausnahmen gibt, da sind aber Kriege, Dürren oder ähnliches. Im Spiel. Die meiste Hilfe raubt die Eigenverantwortung, das Abreiten für sich selbst, viele werden Abhängig. Den Ländern würde oft die Fairness genügen ihre Waren selbst herzustellen und zu verkaufen, bei sich und bei uns. Das wäre aber das Ende für unsere Bauern, und die haben ihre Lobby. Unsere Bauern leben nur noch von Subventionen. Die verkaufen aber ihre Waren auf Afrikanischen Märkten und machen somit deren Bauern arbeitslos.

Zitat:
Es ist sicher nicht die Schuld der Entwicklungshelfer, die Schuld liegt in der Mentalität der Korruption und selbstverständlichen Selbstbereicherung, sobald man einen entscheidenen Posten ergattert hat. Den Afrikanern (den Regierungen) eine gewaltige Mitschuld abzusprechen hieße, sie nicht für voll zu nehmen.


na toll das stimmt auch. Dass Bestechung im Spiel ist, davon kann man ausgehen. Entwicklungshilfe versickert oft in Taschen von den Spendeorganisationen, Beamten usw. am Ende bleibt fast nix. Die meisten Afrikaner die ich kenne sagten mir dass wen sie in irgendeine lukrative Position kommen das die Verwandtschaft vor der Tür steht und auch ihren Teil haben will. Dann haben wir die Vetternwirtschaft die viele Länder kaputt macht.
zum Hunger schreibe ich auch was, aber als neues Thema.
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