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KUNST
Die Aktion eines Künstlers vom Kirchturm der christlichen Kirche des Grossmünsters in der Innenstadt von Zürich bereitete einem Christen soviel Schmach und Frevel, dass er Strafanzeige gegen den Mann stellte. Der schließlich hatte in frappanter Art Muezzin-Gesänge vom Turm erschallen lassen.
All dies hatte sich schon im Juli letzten Jahres ereignet. Damals waren viele Spaziergänger in der Innenstadt über Rufe vom Kirchturm verunsichert und fühlten sich in den Orient versetzt. Einige Passanten hatten daraufhin die Polizei geholt, die letzten Endes die Störung beendete.
Die Überprüfung ergab, dass ein Künstler mit einem Lautsprecher eine provokante Szenerie veranstaltet hatte. Er wollte die seinerzeit intensive Debatte um Minarette in Zürich besonders zum Ausdruck bringen. Jetzt wurde die Strafanzeige des Christen als nicht böswillig verworfen.
Quelle: shortnews.de
Kunst soll provozieren. Kunst muss provozieren. Kunst darf provozieren. Lang lebe die Kunst!
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"Jetzt wurde die Strafanzeige des Christen als nicht böswillig verworfen."
wirklich so rum?
oder wurde die kunstaktion als nicht boeswillig eingestuft?
oder war das schweizerdeutsch?
sollte aber ueber den provo - aspekt hinausgehen, die kunst... sonst bleibtse platt !
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Es ist so: wenn der Typ sich nicht als Künstler bezeichnet hätte und die Aktion nicht als Kunst, wäre er vermutlich wegen Haus..äh..Kirchfriedensbruch verhaftet worden.
Und ja, richtig, Kunst sollte nicht nur aus Provokation bestehen, aber ich find die Idee mit dem Muezzin vom Kirchturm hat was und Aktionskunst ist Aktionskunst.
Ach ja... den letzten Satz find ich auch hamma.
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Kommt für mich eher unsympathisch rüber die Aktion. Wirkt auf mich so, als produziert sich da der Künstler auf Kosten der "kleinen Leute", die sich von der Aktion einfach nur belästig fühlten. Vielleicht war's ja ganz anders, aber wenn ich das hier lese, hab ich diesen Eindruck
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Steinzeit
Im Iran werden nach einem Bericht von Amnesty International (AI) immer noch Menschen zu Tode gesteinigt. Obwohl Teheran schon 2002 zugesichert habe, keine Menschen mehr zu steinigen, habe es seitdem mehrfach Hinrichtungen dieser Art gegeben, zuletzt im Juli 2006, heißt es in einem AI-Bericht, der morgen veröffentlicht wird und auf den die Menschenrechtsorganisation vorab in einer Mitteilung verwies.
Meistens seien Frauen von der grausamen Hinrichtung betroffen. Dabei stehe der Tod durch Steinigung im Iran auf eine Tat, die in den meisten Ländern nicht einmal strafbar sei: Ehebruch. AI forderte die iranische Regierung auf, alle noch anstehenden Steinigungen auszusetzen und die Anwendung der Todesstrafe durch Steinigung endgültig abzuschaffen. "Steinigungen sind besonders grausam", sagte die AI-Expertin für den Nahen Osten, Ruth Jüttner. Die Absicht sei klar: Der Tod durch Steinigung solle langsam und qualvoll eintreten.
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,528378,00.html
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