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Strebt danach, daß alle Völker und Gemeinschaften der Welt, selbst die Feinde, Vertrauen, Zuversicht und Hoffnung in euch setzen, daß jemand, der sich hunderttausendfach irrt, euch dennoch sein Angesicht zuwendet in der Hoffnung, ihr werdet seine Sünden verzeihen; denn er darf nicht hoffnungslos werden, weder bekümmert noch verzagt.
( 135 )
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Alle Religionen lehren, daß wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und daß wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen. Wir müssen auf der Hut sein, uns nicht zu erhöhen, um nicht erniedrigt zu werden.
Wer sind wir, daß wir richten sollten?
Wie können wir wissen, welcher Mensch vor Gott der rechtschaffenste ist?
Gottes Gedanken gleichen nicht unseren Gedanken.
Wie viele Menschen, die den Freunden wie Heilige schienen, sind in die tiefste Erniedrigung gefallen...
Lasset uns niemals sagen: , Ich bin ein Gläubiger, der aber ist ein Ungläubiger ´´.
, Ich bin Gott nahe, der aber ist ausgestoßen ´´.
Wir können niemals wissen, welches das endgültige Urteil sein wird.
Darum lasset uns allen helfen, die irgendwie Beistand brauchen.
( 136 )
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Sobald einer sich für ein wenig besser,
für ein wenig höher hält als die übrigen,
befindet er sich in einer gefährlichen Lage,
und solange er den Keim solch übler Gedanken nicht beseitigt,
ist er kein taugliches Werkzeug für den Dienst.
( 137 )
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Wenn zwei Seelen über eine der göttlichen Fragen zanken und streiten,
in Hader und Zwist,
dann haben sie beide nicht recht.
( 138 )
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Hütet euch, daß ihr nicht irgend jemandes Gefühle verletzt,
das Herz eines Menschen betrübt oder die Zunge dazu gebraucht, einen anderen zu tadeln oder zu beschuldigen...
Hütet euch, hütet euch, daß niemand von euch eine Seele schelte oder zurechtweise, auch wenn der Betreffende Böses wünscht und schlecht handelt.
( 139 )
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