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Gedanken Des Friedens












Gerechtigkeit und Unparteilichkeit ... bedeutet, das Wohl der Gemeinschaft als das eigene zu empfinden.


Kurz gesagt heißt dies, die ganze Menschheit als ein einziges Lebewesen, sich selbst als ein Glied dieses großen Körpers zu erkennen und in der Gewißheit zu wirken, daß jede Not, jede Wunde, die irgend einen Teil dieses Körpers trifft, unweigerlich alle übrigen Glieder in Mitleidenschaft zieht.


( 130 )
Eure Bestrebungen müssen erhaben sein.


Müht euch mit Herz und Seele, damit durch euer Wirken das Licht des Weltfriedens leuchten kann und dieses Dunkel der Entfremdung und Feindschaft unter den Menschen vertrieben werde, daß alle Menschen wie eine Familie werden und einander in liebender Güte begegnen...


Eure Pflicht ist, anders zu sein, denn ihr wißt um die Geheimnisse Gottes.


Eure Augen sind erleuchtet, eure Ohren belebt von dem, was sie vernommen haben.


Daher blickt in größter Liebe und Güte aufeinander und dann auf die Menschheit.


Ihr habt bei Gott keine Entschuldigung vorzubringen, wenn ihr es versäumt, nach Seinen Geboten zu leben, denn euch wurde gesagt, was Gott wohlgefällt.


Seid daher gütig zu allen Menschen, behandelt selbst eure Feinde wie Freunde.


Seht in denen, die euch übelwollen, eure Wohltäter.


Wer abweisend gegen euch ist, den betrachtet, als wäre er ein liebenswürdiger und symphatischer Mensch.


So kann dieses Dunkel des Zwists und Streits unter den Menschen verschwinden und das göttliche Licht hervorbrechen, auf daß der Osten erleuchtet und der Westen einander in Liebe umarmen und gemeinsam handeln, voll Sympathie und Zuneigung.


Bevor der Mensch nicht diese hohe Stufe erreicht, wird die Menschheit nicht zur Ruhe kommen und ewiges Glück bleibt unerreichbar.


Aber wenn der Mensch nach diesen göttlichen Geboten lebt, wird diese irdische Welt in eine himmlische Welt verwandelt und der Bereich des Stofflichen wird in ein Paradies der Herrlichkeit umgestaltet werden.


Ich hoffe, daß ihr Erfolg in dieser hohen Berufung habt, damit ihr wie strahlende Lampen die Menschenwelt erleuchtet und wie ein Lebenshauch diesen Leib des Daseins belebt und beflügelt.


Dies ist ewiger Ruhm.


Dies ist immerwährende Glückseligkeit.


Dies ist unsterbliches Leben.


Dies heißt , in den Himmel kommen ´´.


Dies heißt, nach dem Ebenbild und Gleichnis Gottes erschaffen zu sein.




Und hierzu rufe ich euch und bete zu Gott, daß Er euch Kraft und Segen gebe.


( 131 )
    Das Wort ,, Feind ´´ vergessen lernen



Wenn du einen Feind hast, sollst du ihn nicht als Feind betrachten.


Sei nicht nur langmütig zu ihm, liebe ihn vielmehr!


Du sollst ihn so behandeln, wie es sich für einen Liebenden geziemt.


Sag nicht einmal, er sei dein Feind.


Sieh überhaupt keine Feinde!


Auch wenn er ein Mörder sein könnte, sieh keinen Feind in ihm.


Schau auf ihn mit dem Auge der Freundschaft.


Gib acht, daß du ihn nicht als Feind ansiehst und einfach hinnimmst;


denn das wäre nur List und Heuchelei.


Wenn du einen Menschen als deinen Feind betrachtest und ihm liebst, ist dies Heuchelei.


Das steht keine Seele an.


Du mußt ihn als einen Freund betrachten, du mußt ihn gut behandeln.


Das ist das Richtige.


( 132 )
Niemanden sollten ( wir ) als ( unseren ) Feind betrachten noch jemandem etwas Böses wünschen, sondern in jedem Menschen den Freund sehen, den Fremden als Vertrauten, den Unbekannten als Weggefährten betrachten,


frei von Vorurteilen und ohne Grenzen.


( 133 )
Wir dürfen niemals als böse, verabscheuungswürdig oder als Feind betrachten.


Wir müssen alle lieben, ja müssen alle als Verwandte betrachten; denn alle sind die Diener des einen Gottes.


Alle stehen unter der Anleitung des einen Erziehers.


Tag und Nacht müssen wir uns dafür einsetzen, daß Liebe und Freundschaft zunehmen, daß dieses Band der Einheit gestärkt werde, daß Freude und Glückseligkeit mehr und mehr die Oberhand gewinnen, daß sich die ganze Menschheit und Einheit und Solidarität unter dem Schatten Gottes versammle.


( 134 )
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