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Warnungen vor kriegerischen Auseinandersetzungen
Durchblättern wir die Seiten der früheren und der heutigen Geschichte, so sehen wir die dunkle Erde von Menschenblut gerötet. Die Menschen töten einander wie wilde Wölfe und vergessen das Gesetz der Liebe und der Duldung. ... Der Krieg entwickelt sich vom Schlimmen zum noch Schlimmeren. Europa wurde zu einem riesigen Waffenplatz voller Sprengstoff, und sofern Gott nicht dessen Entzündung verhindert, wird sie die ganze Welt erfassen . ( 11 )
( aus einer Ansprache vom 21. November 1911 in Paris )
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Es ist sinnlos, darauf zu hoffen, daß die Nationen in ihrem gegenwärtigen Wettrüsten nachlassen werden. Ein großer Krieg in Europa kommt mit Sicherheit... Europa ist ein einziges Waffenlager... Die Rüstung selbst führt schon den Krieg herbei. ( 12 )
( aus einem Interview mit dem , Montreal Daily Star ´´ Anfang August 1912 )
Das drängendste und bedeutendste Problem ist heute der Weltfriede. Der europäische Kontinent ist wie ein Arsenal, ein Lager voll Munition, die nur darauf wartet, gezündet zu werden; ein einziger Funken wird ganz Europa in Brand setzen, besonders jetzt, wo die Balkanfrage akut ist. ( 13 )
( aus einer Ansprache im Oktober 1912 in Kalifornien )
Wir stehen am Vorabend der Schlacht von Harmagedon, von der im 16. Kapitel der Offenbarung die Rede ist. In zwei Jahren, von jetzt an gerechnet, kann ein einziger Funken ganz Europa in Flammen setzen. Die soziale Unruhe in allen Staaten wird ganz Europa in Flammen setzen, wie es prophezeit ist im Buch Daniel und im Buch Johannes. Um 1917 werden Königreiche fallen und Umwälzungen werden die Erde erschüttern. ( 14 )
( aus einer Rede in Kalifornien im Oktober 1912 )
1 Drei der mächtigsten Königreiche - Rußland, Deutschland, Österreich-Ungarn- fielen zu dieser Zeit. In Rußland siegte die kommunistische Revolution.
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Ein allgemeines Handmenge der zivilisierten Völker ist in Sicht. Ein fruchtbarer Kampf steht bevor. Die Welt befindet sich an der sich an der Schwelle eines höchst tragischen Ringens... Unermeßliche Armeen, Millionen Menschen werden mobilisiert und an die Grenzen gebracht werden. Sie werden gerüstet sein für den schreckliche Katastrophe stürzen, und es wird ein Brand entstehen, desgleichen in der bisherigen Geschichte des Menschengeschlechts nicht berichtet ist. ( 15 )
( geschrieben in Haifa am 3. August 1914, dem Tag des Einmarsches Deutschlands in Belgien )
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Erwägt in euren Herzen, wie schmerzlich die Unruhen sind, in welche die Welt versunken ist, wie die Nationen auf Erden mit Menschenblut besudelt sind, ja wie selbst ihr Boden in geronnenes Blut verwandelt ist. Die Flamme des Krieges hat einen so wilden Brand verursacht, wie die Welt in ihren alten Tagen, in ihren Mittelaltern und in neuen Zeiten nie seinesgleichen sah. Die Mühlsteine des Krieges haben so manches Menschenhaupt zermahlen und zermalmt; ja noch schwerer ist das Los dieser Opfer gewesen. Blühender Länder sind verwüstet, Städte sind dem Erdboden gleichgemacht und fröhliche Dörfer sind in Ruinen verwandelt worden. Väter haben ihre Söhne verloren und Söhne sind vaterlos geworden. Mütter haben blutige Tränen bei der Klage um ihre Kinder vergossen, kleine Kinder sind Waisen geworden und Frauen heimatlose Wanderer. Mit einem Wort : die Menschheit ist in allen ihren Teilen erniedrigt worden. Laut ist der Schrei und das Jammern der Waisen und bitter ist das Wehklagen der Mütter, das im Himmel widerhallt. ( 16 )
( geschrieben im Januar 1920 )
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Obgleich sich die Vertreter verschiedener Regierungen in Paris versammelt haben, um die Grundlage für den Weltfrieden zu legen und der Menschheit dadurch Ruhe und Trost zu schenken, herrscht zwischen einigen Persönlichkeiten noch Uneinigkeit, und das Eigeninteresse steht im Vordergrund. In einer solchen Atmosphäre wird der Weltfriede nicht zu verwirklichen sein, im Gegenteil, es werden neue Konflikte auftreten; denn die Interessen stehen gegeneinander und die Ziele stimmen nicht überein. ( 17 )
( aus einem Brief vom 10. Januar 1919 )
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