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Gedanken Des Friedens












Christus verbot den Krieg. Als Sein jünger Petrus, in der Absicht, seinen Herrn zu verteidigen, das Ohr des Hohenpriesterknechtes abschlug, sagte Christus zu ihm :


, Stecke dein Schwert ein´´.


Und doch streiten die Menschen, trotz des ausdrücklichen Befehls des Herrn, zu dessen Dienst sie sich bekennen, immer noch.


Sie führen Krieg und töten einander, und seine Ratschläge und Lehren scheinen ganz vergessen.


Doch ihr dürft nicht etwa die Meister und Propheten für die Übeltaten ihrer Anhänger belasten.


Wenn die Priester, Lehrer und Menschen ein Leben führen, das im Gegensatz zur Religion steht, die sie angeblich befolgen - ist das wohl ein Mangel Christi oder seiner Lehrer ? ( 73 )
Es gibt tatsächlich Toren, die die Grundwahrheiten der göttlichen Religionen niemals richtig prüfen, vielmehr das Verhalten einiger weniger Heuchler zum Maßstab nehmen und alle gläubigen Menschen mit diesem Zollstock messen. So kommen sie zu der Auffassung, die Religionen seien ein Hindernis für den Fortschritt, eine Ursache der Teilung, der Böswilligkeit und der Feindschaft zwischen den Menschen. Sie haben nicht einmal bemerkt, daß die Grundsätze der göttlichen Religionen nicht nach den Taten derjenigen gewertet werden können, die nur vorgeben, sie zu befolgen. Alles Erhabene, so unvergleichlich es sein mag, kann zu bösen Zwecken mißbraucht werden.
Eine brennende Lampe in der Hand eines unwissenden Kindes oder eines Blinden wird nicht das Dunkel zerstreuen und das Haus erhellen, sondern den Träger wie das Haus in Flammen setzen.


Können wir da der Lampe die Schuld geben ?


Nein, bei Gott dem Herrn!


Dem Sehenden ist die Lampe eine Führung und zeigt ihm den Weg, aber dem Blinden bringt sie Verderben. ( 74 )
Ich hoffe, daß die Strahlen der Sonne der Wirklichkeit die ganze Welt erleuchten werden, so daß Streit und Krieg, Schlachten und Blutvergießen völlig verschwinden.


Mögen Fanatismus und Bigotterie in Vergessenheit geraten, möge die ganze Menschheit vom Band der Brüderlichkeit umschlungen werden, mögen die Seelen in vollkommener Eintracht zueinander finden, mögen endlich die Völker der Erde des Banner der Aufrichtigkeit hissen und die Religionen der Welt eintreten in den göttlichen Tempel der Einheit; denn die Grundlage der himmlischen Religionen ist eine und dieselbe Wahrheit.
( 75 )
    2.3. Der Friede der Menschheit



Das Meer der Einheit wogt vor Freude, denn die Herzen und Gedanken der Menschen kommen tatsächlich in Verbindung miteinander...


Es ist die Stunde der Einheit für die Söhne der Menschen, die Stunde, in der alle Rassen und alle Klassen zueinanderfinden. ( 76 )
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