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| "Nur beim römischen Weltreich kann man sagen, dass die Kultur ein Faktor war. Auch das Regime der Araber in Spanien war etwas unendlich Vornehmes : die grössten Wissenschaftler, Denker, Astronomen, Mathematiker, einer der menschlichsten Zeiträume, eine kolossale Ritterlichkeit zugleich. Als dann später das Christentum dahin kam, da kann man nur sagen: die Barbaren. Die Ritterlichkeit, welche die Kastilier haben, ist in der Wirklichkeit arabisches Erbe. Hätte bei Poitiers nicht Karl Martell gesiegt : Haben wir schon die jüdische Welt auf uns genommen - das Christentum ist so etwas Fades-, hätten wir viel eher noch den Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums: der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel ! Die Germanen hätten die Welt damit erobert, nur durch das Christentum sind wir davon gehalten worden." - Hitler's Table Talk 1941-1944, Enigma Books, 2000, S. 607, ISBN 1929631480 |
http://de.wikiquote.org/wiki/Adolf_Hitler
Finde ich ganz ganz intressant,
Was haltet ihr davon?
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Sakina
@Sakon
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| Finde ich ganz ganz intressant, |
Lies lieber Der Antichrist von Friedrich Nietzsche
dann weißt auch von wem der Herr H. sein Flachgeschwaffel hatt.
Friedrich Nietzsche hatte sich im Grabe umgedreht wenn er gewußt hatte
welche Irren seine Wörter oder seine Gedanken für Ihre Zwecke benutzen.(mißbrauchen)
Aber er hatt es in fast Prophetischer Vorausschau geahnt.
mffffgggg gnostik
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Sakon,
Gut, dass Du diesen Thread nicht im Islam-Forum eröffnet hast
Ich gebe Gnostik recht, Hitlers Aussagen über eine Ideologie oder Religion kann man auch nur ansatzweise nicht ernst nehmen, da er eben Friedrich Nietzsches Konzept vom "Übermenschen", im Sinne eines moralisch vollkommenen Menschen, ebenfalls völlig pervertiert benutzt hat, um seine eigene Ideologie zu rechtfertigen. Den Djihad Mohammeds, der mit Hitlers Ideen nichts zu tun hat, lobt Hitler lediglich deswegen, weil er zu letztenendes auch zu einem zivilisatorischen Vorteil geführt hat. Hätten die Kreuzritter zur Zeit der Kriege um Jerusalem damals die Moslems besiegt hätte Hitler viel wahrscheinlicher die Kreuzzüge gelobt.
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Sakon, ich bezweifle das Hitler sich je mit dem Islam wirklich beschäftigt hat. Allein das es mehrere Himmel im Islam gäbe, nach seiner Meinung, zeigt das er nicht wirklich Ahnung hatte. Das ritterliche System ist sehr europäisch und im Ursprung auch nicht 'kastilisch' (das ist nur eine Sprache...) sondern fränkisch, wenn man will auch normannisch. Von dort trat es seinen entweder durch Eroberungen (so auf der iberischen Halbinsel, den britischen Inseln, Süditalien, Kreuzfahrerstaaten) oder durch Kultur (so im HRR und östlich davon) an. Es wurde gerade durch eine Mischung von romantisierter Ehrevorstellung des Mittelalters, (angeblich) christlichen Werten und von der Lehnspyramide getragen. All diese Elemente gab es nur in Europa, der Islam kannte eben keine Ritter. Das war der Grund warum die technisch, wie zahlenmäßig unterlegenden Christen bzw. Europäer militärische Siege über die Araber bzw. Muslime erringen konnten, eben durch schwert bewaffnete und gepanzerte Elitekavallerie, Ritter genannt.
Das Hitler mit dem Christentum nicht zurecht kam ist ja allgemein bekannt, wie sollte er das auch können? Schließlich ist das Christentum zu oft unterschätzten Teilen von jüdischem Denken durchzogen. Jesus selbst war Jude und das Christentum sagte inhaltlich genau das Gegenteil von dem was Hitler so gern wollte.
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Auch hier scheint Hilter den Islam nicht wirklich gekannt zu haben, denn du wirst kein aufrichtigen Moslem finden der Moses und die anderen jüdischen Propheten nicht lobt. Auch hat der Islam in seiner orthodoxen Ausprägung mehr mit dem Judentum in seiner orthodoxen Ausprägung zu tun als mit irgendeiner christlichen Gruppe.
Wie auch über sonstige Dinge sind Hitler 'Kenntnisse' auf diesem Gebiet schon fast lächerlich falsch und verdreht.
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