Hitler Zitate über Religionen


Zitat:
Oder Sakon, warum findest du das so interessant? Weil das Christentum Hitler im Weg stand? Das Christentum stand Hitler nicht im Weg. Stalin stand ihm im Weg. Und sein eigener Wahn.

Ich weiss doch, dass das Christentum ihn damals nicht in den Weg stand.
Es standen ihm 'nur' die Allierten im Weg Ich finde es einfachso intressant, weil ich mich in letzter Zeit wieder mit dem 2. Weltkrieg verstärkt beschäftige und wollte herausfinden welche Rolle Religion in Hitlers leben spielte, aufgrund seiner abscheulichen Taten.
Ich weiß nicht, ob das zu hoch für dich ist: Nicholas Goodrick-Clarke "Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus", matrixverlag

Aber interessant ist es allemal
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Ich habe eiserne Prinzipien, wenn die anderen nicht gefallen, dann habe ich noch andere.
Meinst du mich?
Zitat:
Weil das Christentum Hitler im Weg stand? Das Christentum stand Hitler nicht im Weg. Stalin stand ihm im Weg.


Das stimmt so nicht völlig, es gab durchaus, leider viel zu wenige, christliche Kräfte, welche sich Hitler in den Weg stellten.

Zitat:
Hitler 1922 in einer bemerkenswerten Rede, in der er mehrmals betonte, er sei Christ:


Um dein verhasstest Christentum irgendwie negativ schlecht zu machen nimmst du sogar Reden von Hitler ernst, oder? Natürlich behauptete er das, schlicht um sich auch christlich Geprägte Bürger zu angeln. Das heißt ja nicht das er selbst christlich war, die Quellenlage spricht da eher dagegen.

Das er den angeblichen Verrat aller Juden an Christus aufgreift um die Massen auf seine Seite zu ziehen ist ja wohl mehr als logisch.
Zitat:
Das stimmt so nicht völlig, es gab durchaus, leider viel zu wenige, christliche Kräfte, welche sich Hitler in den Weg stellten.

Oh mir fällts wieder ein, es gab tatsächlich christliche Kräfte, die Hitler im Weg standen, habe ich letztens bei Wikipedia gelesen.
P.S: Habs gefunden, jawoll.
Zitat:
Bereits vor Beginn des Krieges hatte sich im Untergrund des Deutschen Reichs der zivile, politische und militärische Widerstand gegen den Nationalsozialismus organisiert. Die KPD oder die (auch) von ihr beeinflusste Rote Kapelle versuchten seit 1933 zusammen mit Teilen der SPD den Widerstand im Untergrund zu organisieren. Auch abseits politischer Gruppierungen betätigten sich Bürger im Widerstand. So zum Beispiel die Geschwister Scholl, die in München versuchten, die Bevölkerung mit Plakaten und Flugblättern aufzurütteln. Ende 1942 wurden sie in der Münchner Universität vom Hausmeister an die Gestapo verraten. Die Geschwister und ihre Gesinnungsgenossen von der Weißen Rose wurden in einem kurzen Scheinprozess vor dem berüchtigten „Volksgerichtshof“ unter dem Vorsitz Roland Freislers im Februar 1943 zum Tode verurteilt und noch am gleichen Tag hingerichtet

http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler#Widerstand_gegen_Hitler
http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Kapelle Rote Kapelle = Christlich.
Tobias hat folgendes geschrieben:
Das stimmt so nicht völlig, es gab durchaus, leider viel zu wenige, christliche Kräfte, welche sich Hitler in den Weg stellten.


Das ist richtig. Diese bewundernswerten Menschen boten ihr Leben feil, weil sie hofften damit etwas bewegen zu können. Aber gegen die Mächte, die da aufeinanderprallten, waren sie Strohhalme im Wind. Das muss man leider auch sehen .

LG
Was war an der roten Kapelle bitte christlich? Das war eine kommunistische bzw. sozialistische Gruppe bzw. mehrere Gruppen.

Ich hätte hier zum Beispiel eher an die Zeugen Jehovas gedacht, auch wenn ich sie sonst nicht mag, aber auch die Adventisten etc.

http://de.wikipedia.org/wiki/Widers.....us#Kirchlicher_Widerstand

Viel allgemeiner war aber wohl für Hitler das Problem das man erreichen musste die Nächstenliebe und dem im 19. Jahrhundert aufgekommen Gedanken der 'Friedenskirchen' zu überwinden, ebenso wie einen erstarkenden politischen Katholizismus (namentlich die Zentrumspartei) auch sicher zu ersticken.

Zitat:
Das ist richtig. Diese bewundernswerten Menschen boten ihr Leben feil, weil sie hofften damit etwas bewegen zu können. Aber gegen die Mächte, die da aufeinanderprallten, waren sie Strohhalme im Wind. Das muss man leider auch sehen .


Auch wenn es jetzt für manche fanatisch klingen mag: Unter manchen Umständen ist es besser für seinen Glauben zu sterben.
Tobias hat folgendes geschrieben:
Auch wenn es jetzt für manche fanatisch klingen mag: Unter manchen Umständen ist es besser für seinen Glauben zu sterben.


Ja.
Es ist eben nicht nur so, dass der Glauben ausschliesslich für das Böse instrumentalisiert werden kann, er kann auch dem Guten Halt geben. Ich recherchiere gerade über Erasmus von Rotterdam. Der Mann hat sich den A*** aufgerissen für den Frieden. Seine Gesundheit ruiniert. Sich mit dem katholischen Klerus seiner Zeit angelegt. Sich mit Luther angelegt. Er hat dem Humanismus eine Bresche geschlagen und seine letzten Worte waren "Lieber Gott".

Es gibt leider viel mehr Menschen, die in Religion eine Rechtfertigung sehen ihren Hassgefühlen freien Lauf zu lassen. Und viel zu wenige, die sich dem in den Weg stellen. Warum ist das so? Warum sind die Menschen viel eher bereit sich für den Krieg begeistern zu lassen, als für den Frieden? Warum sind wir so verdammt anfällig für Gewalt?
Reich erschuf Ich dich, warum machst du dich selbst arm?
Edel erschuf Ich dich, warum erniedrigst du dich selbst?



Zum Ewigen rufe Ich dich,
doch du suchst das Vergängliche.


Aus den Verborgenen Worten von Bahá'u'lláh


Ich hoffe das hilft dir etwas? Letztendlich ist es einfach. Der Mensch hat die Möglichkeit dazu sich wahrhaft zu vergeistigen, doch er wendet sich trotzdem immer wieder den vergänglichen Dingen zu, welche aber eben den Nachteil haben das sie vergänglich sind und ebenso das sie begrenzt sind. Es ensteht also Streit, Neid und Gier, welche wohl die eigentliche Ursache von 95% aller Konflikte sind.

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