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@positiv,
sorry, das war einfach nur eine Verdopplung, habe es mal eben editiert. Sicher erfinden Menschen etwas zur Religion hinzu, aber das bedeutet noch nicht das es Gott nicht gibt. An sich ist die Frage warum es einen Gott gibt schon 'falsch' (nicht falsch verstehen ). Da Gott keine Ursache hat, denn er ist der Selbstbestehende, hat er auch keinen 'Grund'. Vielmehr macht die Fragen andersherum Sinn: Warum gibt es den Menschen? Warum gibt es die Schöpfung?
Sicher hast du recht das viele hier und in der gesamten den Namen Gottes für ihre eigenen Zwecke missbrauchen...
P.S.: Du wolltest mir irgendwie ne Mail schreiben...
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@Tobias
Säumst Du da nicht das Pferd von hinten auf? Es gab immer wieder Menschen, die - auch für andere Menschen in überzeugender Weise - behauptet haben, dass sie eine Botschaft von diesem Gott empfangen haben und sie weitergeben sollen.
Daraus ist dann Glaube entstanden. Und nach und nach wurde dieser Glauben wiederum von anderen Menschen zu eigenen Zielen mißbraucht. Davon lebten/leben die entstandenen Religion mehr oder weniger gut.
Traditionen verhelfen dazu, in einer Religion zu erstarren, sie wird als das Absolute angesehen. Bloß nicht auf den Gedanken kommen, dass das Ganze eine menschliche Fehlkonstruktion sein könnte, dann bestände die Gefahr, dass ein ganzes Lebensbild zusammenbrechen könnte!
Die Mail ist in Vorbereitung, sieht noch etwas chaotisch aus, wel ich auf Grund Deiner noch nicht eingetroffenen Sichtweise (Gottebild Urchristentum) bzw. Feedback doch zuviel spekulieren muß, welche Richtung am wahrscheinlichsten ist!
Gruß
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| Säumst Du da nicht das Pferd von hinten auf? Es gab immer wieder Menschen, die - auch für andere Menschen in überzeugender Weise - behauptet haben, dass sie eine Botschaft von diesem Gott empfangen haben und sie weitergeben sollen. |
Und? Wieso säume ich das Pferd da von hinten auf? Sicher gab es immer wieder Offenbarer und demzufolge auch falsche Offenbarer. Nur was hat das mit der Tatsache zutun das du die Frage, so finde ich zumindest, falsch herum stellst? Das monotheistische Gottesbild geht nun einmal davon aus das Gott selbst keine Ursache hat, demzufolge gibt es auch keinen Grund für seine Existenz, denn diese wäre mit der Ursache verbunden.
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| Daraus ist dann Glaube entstanden. Und nach und nach wurde dieser Glauben wiederum von anderen Menschen zu eigenen Zielen mißbraucht. Davon lebten/leben die entstandenen Religion mehr oder weniger gut. |
Menschen können Gott nur über eine Manifestation Gottes erkennen, das stimmt, was hat das jetzt aber damit zutun? Und das es immer wieder Korruption der Botschaft gab ist auch wahr.
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| Traditionen verhelfen dazu, in einer Religion zu erstarren, sie wird als das Absolute angesehen. Bloß nicht auf den Gedanken kommen, dass das Ganze eine menschliche Fehlkonstruktion sein könnte, dann bestände die Gefahr, dass ein ganzes Lebensbild zusammenbrechen könnte! |
Das könnte man umgedreht auch zu jedem Atheisten sagen oder zu jedem der einer bestimmten Philosophie anhängt, das ist ein kulturelles Problem. Zugegeben haben in der Vergangenheit oft Religionen dazu geneigt Veränderungen jeder Art ehr skeptisch gegenüber zu stehen. Auf der anderen Seite kannst du die positiv-stabilisierende Wirkung nicht leugnen.
Gerade deshalb gibt es ja immer gerade neue Offenbarungen, bzw. oft auch Institutionen, welche die Religion eigentlich, im Ramen der Offenbarung, flexibel halten sollen. Im Falle der Bahá'í-Religion währe dies das Universale Haus der Gerechtigkeit.
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| Die Mail ist in Vorbereitung, sieht noch etwas chaotisch aus, wel ich auf Grund Deiner noch nicht eingetroffenen Sichtweise (Gottebild Urchristentum) bzw. Feedback doch zuviel spekulieren muß, welche Richtung am wahrscheinlichsten ist! |
Ja tut mir leid, nur größere Texte lese ich im Moment nur für die Uni, eben weil es so viele sind. Erst einmal ist jetzt die Religionsphänomenologie dran.
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@Tobias
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| Das könnte man umgedreht auch zu jedem Atheisten sagen oder zu jedem der einer bestimmten Philosophie anhängt, das ist ein kulturelles Problem. Zugegeben haben in der Vergangenheit oft Religionen dazu geneigt Veränderungen jeder Art ehr skeptisch gegenüber zu stehen. |
Richtig! Nicht nur das. Wo die Erfahrung fehlt, ist offensichtlich ein Stillstand eingetreten. Ein schritt vor, zwei zurück. Wenn dann festgestellt wird, dass es doch nciht so weh tut, dann erst wird man mutiger, aber das Gesicht muß gewahrt bleiben.
Im Grunde genommen wird die Verlogenheit gelebt, die man vorgibt, abschaffen zu wollen!
Gruß
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