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Der Koran: Ein Buch von Menschenhand












Es geht hier doch um den grundsätzlichen Streit wie die Natur des Korans ist. Der heutige orthodoxe Klerus, sowohl der Schia, als auch der Sunna, sind der Meinung der Koran sei eine 1:1 Kopie des Urbuches bei Gott sei. Damit gelte er für ewig, sei perfekt, unfehlbar und auch nicht korrumpierbar. Es wird also behauptet der Koran sei präexistent, ähnlich wie im Christentum auch behauptet wird Jesus sei präexistent gewesen.

Belustigend finde ich fast wie nahe der orthodoxe Islam da am Beginn des Johannesevangeliums ist, gegen welches aber immer massiv gelästert wird.

Letztendlich wird jede andere Meinung von der Orthodoxie als Lästerung oder Zweifel am Koran diskreditiert, gar wird die Meinung als Neuerung dargestellt, welche zum Islam dazugedichtet wird. Hier sieht man wie durch weitere Teile des orthodoxen Islams wahabitische Argumentationen durchdringen.
Kritisch und logisch betrachtet ist diese These jedoch sehr zweifelhaft. Denn der Koran selbst sagt ja aus das Gott über der Schöpfung schwebe und vor der Schöpfung war. Er ist nicht vermengt mit der Schöpfung und erschafft auch nur und zeugt nicht. Es gibt also nur die Gott und die Schöpfung und keine Zwischenstufen. Nun ist der Koran nicht Gott, aber auch nicht Schöpfung, denn es gab ihn ja vor der Schöpfung. Der Koran muss also, da nicht zur Schöpfung gehörend, nach dieser Thesen bei Gott sein. Das heißt diese These stellt, neben Gott, vor die Schöpfung, den Koran. Gott etwas beizustellen nennt man im Islam Schirk und es ist die größte aller Sünden (Koran 4:48; 4:116).

Hinzu kommt ein weiteres Problem. Im Urbuch seien alle Dinge vermerkt, sozusagen ist es 'allwissend', was aber auf den Koran nicht zutrifft. Mein Geburtstag und Sterbetag steht da zum Beispiel nicht drin.
Positiv, in unserem kleinen Dorf haben wir Muslime, ortodoxe, evangelische und katholische Christen. Ich habe zu allen Kontakt.
Und klar gibt es Muslime, die ihre Religion nicht praktiezieren, aber bei uns im Dorf sind es die evangelischen und katholischen Christen. Die Meisten Orthodoxen praktiezieren ihre Religion.
Gucken wir in den Nahen Osten so sehe ich am Freitags Gebet (in einem Dorf) mehr Menschen in der Moschee als an einem anderen Tag bei uns um Dorf.

Es sind Erfahrungen. Ob sie auf die Allgemeinheit übertragbar sind sei dahin gestellt.
Sakina

Zitat:
ja daran glaube ich ganz fest und hege nicht den geringsten zweifel daran.



mffffgggg gnostik
Sakina

Zitat:
Alles, was man Mensch 2-3x vormacht, empfindet diese als „normal“. So z.B. hat die deutsche Bevölkerung es 1939 im November - nach einigen öffentlichen Demütigungen bestimmter Teile der Bevölkerung, Nachbarn, mit denen man einen herzlichen Umgang pflegte - diese Ereignisse irgendwann dann doch als „normal“ empfunden – Das Gehirn „empfindet“ alles als „logisch“, was ihm 2-3x vorgemacht wird. Es ist ein Irrglaube, daß Mensch einen freien Willen habe. Es bedarf nur sanften Terrors, und schon mutiert der geschätzte Nachbar zum Feind des Volkes. Mensch verändert, wenn er Terror und Bedrohung ausgesetzt ist, völlig seine eigenen Werte und wird zum Ausweichlogiker – er übernimmt die Werte des Unterdrückers.

http://www.little-idiot.de/teambuil.....amischesProzessdesign.pdf

mffffgggg gnostik
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