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Vertiefung über 'Die Ährenlese'












12 Wir sollten uns darum mit Gottes unsichtbarem Bei­stand aufs äußerste bemühen, daß diese dunklen Schleier, diese Wolken vom Himmel gesandter Prüfungen uns nicht daran hindern, die Schönheit Seines leuchtenden Antlitzes zu schauen, und daß wir Ihn nur durch Sein eigenes Selbst erkennen.
Bahá'u'lláh: Ährenlese, Vers 14

1 Die göttliche Frühlingszeit ist angebrochen, o Erhabenste Feder, denn das Fest des Allbarmherzigen naht mit Eile. Rühre dich und verherr­liche vor der ganzen Schöpfung den Namen Gottes und preise Seinen Ruhm so, daß alles Erschaffene wiederbelebt und erneuert wird. Sprich und schweige nicht! Die Sonne der Seligkeit leuchtet über dem Horizont Unseres Namens, der Selige, da das Reich des Namens Gottes geschmückt wurde mit der Zier des Namens Deines Herrn, der Schöpfer der Himmel. Erhebe dich vor den Völkern der Erde, wappne dich mit der Macht dieses Größten Namens und gehöre nicht zu den Zaudernden.
2 Mich dünkt, du zögerst und bewegst dich nicht auf Meiner Tafel. Hat dich das göttliche Antlitz mit seinem Glanz verwirrt, oder hat dich das leere Geschwätz der Eigensin­nigen mit Kummer erfüllt und deine Bewegung gelähmt? Sei achtsam, daß nichts dich davon ablenke, die Größe die­ses Tages zu preisen, des Tages, da der Finger der Erhaben­heit und Macht den Wein der Wiedervereinigung entsiegelt und alle gerufen hat, die in den Himmeln, und alle, die auf Erden sind. Willst du zögern, wenn der Windhauch, der den Tag Gottes ankündigt, schon über dich geweht ist, oder gehörst du zu denen, die wie durch einen Schleier von Ihm getrennt sind?
3 Keinem Schleier, o Herr aller Namen und Schöpfer der Himmel, habe ich gestattet, mich von der Anerkennung der Herrlichkeit Deines Tages auszuschließen – des Tages, der die Lampe der Führung ist für die ganze Welt und das Zei­chen des Altehrwürdigen der Tage für alle, die darin woh­nen. Ich schweige wegen der Schleier, welche die Augen Deiner Geschöpfe blind gemacht haben gegen Dich, und mein Stummsein rührt von den Hemmnissen, die Dein Volk gehindert haben, Deine Wahrheit anzuerkennen. Du weißt, was in mir ist, ich jedoch weiß nicht, was in Dir ist. Du bist der Allwissende, der Allunterrichtete. Bei Deinem Namen, der alle anderen Namen überragt! Sollte Dein übermächtiger und allbezwingender Befehl mich erreichen, er würde mir Macht verleihen, die Seelen aller Menschen neu zu beleben durch Dein erhabenes Wort, das ich Deine Zunge der Macht in Deinem Reiche der Herrlichkeit äu­ßern hörte. Er würde mich befähigen, die Enthüllung Deines strahlenden Antlitzes zu verkünden, durch die alles, was vor den Augen der Menschen verborgen war, kundgetan ist in Deinem Namen, der Deutliche, der höchste Beschirmer, der Selbstbestehende.
Lieber Tobias

Leider bekommst du sowenig lesbare Resonanz auf deine Posts in diesem Thread. Ich lese aber häufig mit und lese gerne darin. Es ist angenehm und wohltuend klar.

Und so denke ich, dass auch viele andere im Stillen lesen.

Gruss,
Andreas
Forum -> Baha'i-Religion

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