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@gnostik
Ich schreibe ja auch nicht gegen Kritik, sondern dahin wenn diese etwas kritisiert, was eben überhaupt nicht gegeben ist.
Wenn du also schreibst, dass Gerichtsprozesse im Judentum auf Rache basieren, dann steht das Gegenteil in dem von dir angegebenen Verweis auf Wikipedia.
Bezogen auf die Steinigung als Urteil ist ein Kriterium unter anderem, dass es zwei Zeugen geben muss, welche den Ehebruch gesehen haben (er also öffentlich vollzogen wurde), beide verwarnt wurde, welche Folgen ihr Handeln hat und erst bei der Wiederholung es überhaupt zu dieser Strafe kommen kann.
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| Zitat: |
| Im At galt Rache, namlich x:1. Diese wurde versucht abzuschaffen durch 1:1. Dann kam Jesus (NT), nix mehr mit Rache, auch 1:1 abgeschafft. Mal ganz einfach dargestellt. Wo ist das Problem? |
Auge um Auge bedeutet 1:1, ich würde aber davon ausgehen, dass dies nur für Juden untereinander war, Moses war ja nicht gerade Pazifist....
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BS"D
@_Leer_
| Zitat: |
| Auge um Auge bedeutet 1:1... |
Bei allen Verboten im Judentum besteht der Grundsatz der Gleichheit im Strafmass. Was ist aber hier, wenn ein Blinder einem ein Auge aussticht? Wie soll er dann bestraft werden, wenn dieser Abschnitt so verstanden wird, wie hier dauernd angenommen? Aus diesem Grund verweist der Talmud, wo u.a. der Fall des Blinden aufgeworfen wird, deutlich darauf, dass dieses Verständnis falsch ist und es wie in der Stelle zuvor um finanziellen Ausgleich geht.
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| Zitat: |
| Bei allen Verboten im Judentum besteht der Grundsatz der Gleichheit im Strafmass. |
Was anderes wollte ich ja auch nicht sagen
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@_Leer_
Ich widerspreche dir aber in der Behauptung, dass im Judentum "Auge um Auge bedeutet 1:1.." gilt, was einfach schlicht falsch ist.
Dieses 1:1 bezieht sich ja nicht auf das Strafmass unterschiedlicher Fälle, sondern darauf, dass das Strafmass genau gleich den Folgen einer Tat sein soll. Wie soll aber einem Blinden ein Auge genommen werden?
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