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Jesus im alten Testament












Jesus ist in alten Testament. Warum wollen die Leute nicht sehen das ist Merkwürdig. Jeseya, Psalm, Micha, und noch mehr. Das ist so klar.
Bestreitet doch keiner, nur gibt es eben auch Millionen die zu einer anderen Ansicht kommen. Muslime sehen ja auch Mohammed im AT und NT vorhergesagt. Bahá'í sehen wiederum Bahá'u'lláh im NT und im Koran vorhergesagt.
Liebe Freunde

Es ist ja nicht ganz so, dass die Juden alle immer schon Jesus Christus als den im AT vorhergesagten Messias einstimmig ablehnten und ablehnen.

Ganz im Gegenteil: Ein absolut wesentlicher Teil der Juden erkannte in Jesus schon während seines Auftretens den Christus, den Messias und damit den Sohn Gottes, auf den das Judentum wartete. Sie sind damals Christen geworden.

Die Juden, die es heute noch gibt sind eben nur die Nachfahren der damaligen Juden, die in Jesus nicht den Messias sahen. Und in diesem Selbstverständnis haben sie sich definiert, eingeschlossen und ausgeschlossen zugleich. Ausgeschlossen von der Erlösung und eingeschlossen in das Schicksal Jude zu sein und zu bleiben und Jesus abzulehnen bis zum Tag des jüngsten Gerichtes.

Insgesamt haben aber wie gesagt v.a. anfangs aber auch dazwischen immer wieder Juden Jesus als ihren Messias erkannt, akzeptiert und sind konvertiert.

Die Vorhersagung Mohammeds (m.e.i.d.H.s.) im NT, so wie von Muslimen behauptet, scheint mir allerdings höchst unbelegbar. Das, was sie jedenfalls als Belege präsentieren sind nichts als skurrile Fehlinterpretationen. Habe auch hier im Forum von deren Seite noch nichts geistreiches dazu gehört.

Gruss,
Andreas
Zitat:
Es ist ja nicht ganz so, dass die Juden alle immer schon Jesus Christus als den im AT vorhergesagten Messias einstimmig ablehnten und ablehnen.


Es war aber immer die weite Mehrheit. Jesus hatte zu Lebzeiten höchstens eine kleine Schaar an Anhängern, aus einem ganzen Volk...

Zitat:
Ein absolut wesentlicher Teil der Juden erkannte in Jesus schon während seines Auftretens den Christus, den Messias und damit den Sohn Gottes, auf den das Judentum wartete.


Das ist, mit Verlaub, großer Quatsch. Es war eine kleine Minderheit und noch lange operierte das Urchristentum soziologisch 'parasitär' über jüdische Gemeinden im Mittelmeerraum aus.

Sicher warteten die Juden auf einen Messias, sahen Jesus aber nicht als diesen an. Sie sahen den Messias damals nämlich als politische Befreiungsfigur, welche Jesus dann aber nicht war.

Zitat:
Die Juden, die es heute noch gibt sind eben nur die Nachfahren der damaligen Juden, die in Jesus nicht den Messias sahen. Und in diesem Selbstverständnis haben sie sich definiert, eingeschlossen und ausgeschlossen zugleich. Ausgeschlossen von der Erlösung und eingeschlossen in das Schicksal Jude zu sein und zu bleiben und Jesus abzulehnen bis zum Tag des jüngsten Gerichtes.


Sorry, das hört sich für mich eher nach einer historisch völlig abstrusen Theologie an, welche mit Historik wenig zu tun hat.

Zitat:
Insgesamt haben aber wie gesagt v.a. anfangs aber auch dazwischen immer wieder Juden Jesus als ihren Messias erkannt, akzeptiert und sind konvertiert.


Ja kleine Minderheiten. Such mal einen Christen in deiner Gemeinde, welcher jüdische Vorfahren hat, du wirst feststellen, das fast alle Christen 'Heidenchristen' sind und das war auch schon fast immer so.

Zitat:
Die Vorhersagung Mohammeds (m.e.i.d.H.s.) im NT, so wie von Muslimen behauptet, scheint mir allerdings höchst unbelegbar. Das, was sie jedenfalls als Belege präsentieren sind nichts als skurrile Fehlinterpretationen. Habe auch hier im Forum von deren Seite noch nichts geistreiches dazu gehört.


Das sehen Juden mit Jesus im AT genau so.
Lieber Tobias

Es wäre mir neu, wenn es demographische Aufzeichnungen darüber gäbe, wieviele Juden sich damals zu Christus bekehrten und wieviele ihn ablehnten. Jedoch kann die urchristliche Gemeinde nicht ganz so klein gewesen sein, immerhin war sie Keimzelle einer Weltreligion mit 2 Milliarden Anhängern. Ich sage ja nicht, dass die Mehrheit der Juden ihn als Messias ansah, sondern eine wesentliche Anzahl - also nicht nur ein paar Tausend. Es gibt in der Religionsgeschichte mehrere Quellen, die besagen, dass Jesus v.a. in den unteren Schichten der Juden grosse Anerkennung fand.

Zudem würde ich mir eine Erklärung des Wortes "parasitär" in deinem Text wünschen. Es ist ja ein recht negativ belegtes Wort.

Und dass sich jemand der Jesus ablehnt der Erlösung ausschliesst ist keine "abstruse Theologie", wie du sagst, sondern durchaus nicht unverbreitet. Sprich z.B. mal mit Muslimen darüber In meinen Augen ist jemand anderer Religion nicht automatisch ohne Erlösungsmöglichkeit. Ich sehe ja viele Parallelen bei der Reinigung des Herzens zwischen den Religionen. Und das ist für mich ein zentrales Element der Erlösung. Insofern kann natürlich auch ein Jude oder Muslim Erlösung erlangen - jedoch halte ich die Chancen, die Voraussetzungen usw. im Christentum für besser, um die Erlösung zu erlangen. V.a. Muslime laufen momentan in meinen Augen grosse Gefahr die Saat der Ablehnung und des Hasses, die Imame z.Zt. sähen in ihrem Herzen aufblühen zu lassen. Das verhindert die Erlösung.

Dass in der Zeit seit Beginn der Diaspora bis heute nur Minderheiten der Juden zum Christentum konvertiert sind stimmt. Das Gegenteil habe ich ja auch nicht behauptet. Allerdings liegt das z.T. auch am bedauernswerten Fehlverhalten christlicher Staatsmänner und leider auch Päpste, was eine starke Polarisierung bewirkt hat - nicht aber an der Person Jesu. Hätten wir Christen Jesu Wort konsequent gelebt, sähe die Sache anders aus.

Ach:

Zitat:
Such mal einen Christen in deiner Gemeinde, welcher jüdische Vorfahren hat


Schon gefunden! Ich

Gruss,
Andreas
Forum -> Judentum und Christentum

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