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Ich habe einmal versucht diesen Thread (Stichpropenweise) zu lesen und hier offenbart sich dann eine der größten Kalamitäten des Christentums überhaupt.
Eine Religion die auf der Heiligen Schrift einer anderen (Welt) Religion aufbaut, sich also praktisch von den Heiligen Texten der Juden "geistlich ernährt", wobei aber zu berücksichtigen ist, das diese Juden den Jesus als Messias niemals Anerkennen werden, kommt immer wieder in religiöse Bredouillen, man sieht es in der Vergangenheit und Gegenwart des Christentums nur allzu deutlich.
Es ist ein Unding, das eine Weltreligion eine andere (Judentum) meint Vereinnahmen oder Missionieren zu müssen, nur weil das Christentum aus dem AT heraus meint das Recht dazu haben zu müssen.
Die Geschichte des Christentums kann dann auch fataler nicht sein, was seinen Umgang mit den Juden betrifft, wohl auch nicht blutiger, wie es die Weltgeschichte beweist.
Wann wird das Christentum es endlich begreifen, das das Judentum eine eigentständige und gleichberechtigte Weltreligion neben anderen ist?
Wann wird das Christentum endlich dem Judentum seine absolut eigentständige Rolle im Reigen der Weltreligion zugestehen?
Wenn ich dieses ominöse Geschwätz immer höre, von wegen die Juden müsste sich alle zu Jesus bekennen und so weiter und so weiter, so frage ich mich oft, sind sich diese Leute ihres wahnvollen Tuns eigentlich wirklich bewusst?
Hat keiner aus der Geschichte gelernt?
Es ist schon oft sehr, sehr seltsam, das Gebahren dieser Religion der Nächstenliebe.
Grüße
Mebus
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| Das AT weist durchgängig auf Jesus hin. |
Da stimme ich dir nun zwar zu, das sehen aber Millionen von Juden anders.
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| In den 5 Büchern Mose ist z.B. das ganze NT "enthalten". |
Bestimmt nicht, denn das Evangelium Jesus besteht nicht nur aus einer Neuauslegung der Thora.
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| kommt immer wieder in religiöse Bredouillen, man sieht es in der Vergangenheit und Gegenwart des Christentums nur allzu deutlich. |
Eigentlich nicht wirklich. Das Christentum ist immerhin die Mitgliederstärkste Religion der Welt geworden.
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| Es ist ein Unding, das eine Weltreligion eine andere (Judentum) meint Vereinnahmen oder Missionieren zu müssen, nur weil das Christentum aus dem AT heraus meint das Recht dazu haben zu müssen. |
Was ist daran bitte ein Unding? Fakt ist, dass Jesus als Messias der Juden aufgetreten war. Soll man das jetzt herausschneiden?
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| Die Geschichte des Christentums kann dann auch fataler nicht sein, was seinen Umgang mit den Juden betrifft, wohl auch nicht blutiger, wie es die Weltgeschichte beweist. |
Das mag zwar stimmen, aber ob man dies so allein auf das Christentum reduzieren kann? Zumal Juden auch schon vorher verfolgt wurden.
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| Wann wird das Christentum es endlich begreifen, das das Judentum eine eigentständige und gleichberechtigte Weltreligion neben anderen ist? Wann wird das Christentum endlich dem Judentum seine absolut eigentständige Rolle im Reigen der Weltreligion zugestehen? |
Das wird doch durchaus auch getan in der Praxis. Nur kann man ja schlecht den Anspruch Jesus verraten...
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| Wenn ich dieses ominöse Geschwätz immer höre, von wegen die Juden müsste sich alle zu Jesus bekennen und so weiter und so weiter, so frage ich mich oft, sind sich diese Leute ihres wahnvollen Tuns eigentlich wirklich bewusst? Hat keiner aus der Geschichte gelernt? |
Müssen sie theologisch gesehen auch... Ich verstehe dein Problem ehrlich gesagt nicht...
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@ Tobias:
Zitat:
kommt immer wieder in religiöse Bredouillen, man sieht es in der Vergangenheit und Gegenwart des Christentums nur allzu deutlich.
Eigentlich nicht wirklich. Das Christentum ist immerhin die Mitgliederstärkste Religion der Welt geworden.
Ja, natürlich, und der Fusballweltverband hat wohl auch die...,
Unter diesen Umständen zu diskutieren ist nicht nur tumb, hier wird nicht Antwort gegeben in dem Antwort gegeben wird, hier gleitet das Ganze dann in einen etwas sehr merkwürdigen Populismus ab.
Mir ging es um die humanistische Kernfrage, ob eine Weltreligion ein andere so einfach vereinnahmen darf, mir ging es um die Perfidie dieses Anspruchs, der dann ja auch, auch wohlgemerkt, in Majdanek und Treblinka mündete, wohlweißlich.
Und wenn du dann schreibst: " Nur kann man ja schlecht den Anspruch Jesus verraten... "
So sehe ich in diesen Grundanspruch dann eine Tendenz zu einer faschistoiden Denkweise, einer Denkweise, die mit christlichen Motiven kaschiert ist, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Hier wurde nicht auf meine Frage geantwortet, hier wurde versucht, das Christentum nach dem Weißewesteprinzip rein zu - Waschen.
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@Mebus
Da würden mich einmal Details in theoligischer Sicht interessieren! Bislang kann ich nur Aussagen erkennen, die eher auf Vermutungen - durchaus berechtigt - beruhen!
Gruß!
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@Mebus:
Also bidde! Was soll denn das?
Der Faschismus entstand wohl kaum auf der Grundlage, die Juden mögen irgendeinen Messias anerkennen - das hatte einen völlig anderen Hintergrund.
Tobias eine 'faschistoide Denkweise' zu unterstellen grenzt wirklich an 'tumb'. Bidde nich. Bidde Niveau heben.
Der Anspruch der Christen ist da - das will auch keiner bestreiten. Dieser Anspruch hat aber schon ziemlich lange keine negativen Konsequenzen mehr für die Juden gehabt - das muss man auch sehen.
Um es ganz einfach zu sagen: Wenn die Juden nicht wollen, dann wolln sie eben nicht. Und das ist dann ok so.
Würde das Christentum diesen Anspruch aufgeben, würde es sich selbst aufgeben - es müsste dann wieder zum Judentum werden... Dann entsteht genau das, was du für das Judentum _nicht_ willst - aber warum solltest du es dann für das Christentum wollen?
Dass dem Judentum der Status als Weltreligion verweigert wird, ist Quatsch. Den haben sie.
LG
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