Schlafwandeln... oder auch nicht


Hallo zusammen,

man hört ja häufig, dass vorpubertäre Kinder dazu neigen, nachts zu schlafwandeln, dass es aber auch genügend Erwachsene gibt, die selbiges tun. Nun ist es so, dass ich als Kind tatsächlich zu den Schlafwandlern gehörte, was allerdings mit der Pubertät langsam weniger wurde und nach einem letzten Zwischenfall mit etwa 13 - bis 14 Jahren scheinbar gänzlich ein Ende fand. Nun bin ich fast 21 und seither nicht mehr beim Schlafwandeln erwischt worden. Allerdings wache ich ab und zu auf und habe das Licht angeschaltet, eine Kerze in der Hand, trotz Kälte ein Fenster geöffnet oder trotz großer Hitze in der Nähe des Bettes herumliegende Kleidungsstücke übergezogen - hauptsächlich irrationale Dinge, an die ich mich nicht erinnern kann und die ich selbst im halbwachem Zustand sicher nicht tun würde. Wie würdet ihr solche Vorkommnisse interpretieren? Ist das als Schlafwandeln zu werten oder nicht? (Wie gesagt wurde ich seither nie beim Herumlaufen erwischt...)
Und vor allen: hat das etwas zu bedeuten, und wenn ja - was?
Für Antworten und Anregungen wäre ich sehr dankbar

Grüße,
eine manchmal etwas über sich selbst verwirrte Lillian Lo
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Kannst du nicht allen gefallen durch deine Tat und dein Kunstwerk, mach es wenigen recht - vielen gefallen ist schlimm

Friedrich Schiller
Hallo Lillian,

medizinisch wird Schlafwandeln unter 'Schlafstörungen' gezählt und auch wie
irgendwelche anderen Störungen behandelt. (vgl. hier)
Meine laienhafte Vermutung wäre, dass da unterbewusst irgendwas am 'Kochen'
ist und Dich nicht ruhig schlafen lässt... Vielleicht hast Du irgendeine
Vertrauensperson, mit der Du da ein wenig 'nachbohren' kannst... ?
Liebe Lillian,

wenn der Mensch schläft. träumt er..... Manch einer erzählt im Schlaf Romane, manch einer kann sich nachher, nach dem Aufwachen an Abläufe seines Traumbildes ereinnern, die entweder auf das Verarbeiten von Tagesgeschehnissen hindeuten, oder aber die in keinem Bezug zu der diesseitigen Tageswelt haben.

Deine Beschreibung nach vermute ich mal, das Du Deine "Traumwelt" so intensiv verarbeitest und erlebst, das Du während des Traumes dann eben "unerklärliche Handlungen" durchführst. Wu`s Vermutung, "das bei Dir irgendwas am Kochen ist", teile ich hier.

Dus solltest für Dich wirklich versuchen, Deiner gegenwärtigen Lebenssituation "auf den Grund zu gehen". Das Fenster bei Kälte aufmachen oder Klammotten bei 21 Grad in der Nach anzuziehen, ist zwar nicht weiter "schlimm", gefährlich wird`s nur, wenn Du in der Verarbeitung Deiner Träume aus dem Hochhausfenster kletterst...
Hallo Wu, hallo Thomas,
danke schonmal für eure Antworten.
Hmmm... tatsächlich habe ich eine recht rege Traumwelt, ich kann mich auch jeden morgen gewöhnlich an mindestens einen Traum erinnern, den ich hatte. Und ein paar Dinge an meiner Lebenssituation gibt es auch, die mich etwas stören... Und da ich auch noch im Dachgeschoss 5 Stockwerke über der Straße wohne, sollte ich da wohl was tun

Gruß
Lillian Lo
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Friedrich Schiller
SCHLAFWANDELN - ich finde hier die Dachfigur sehr schön, die man auf den Dachfirst bei den Ziegeln machen kann - sieht aus wie der DEUTSCHE MICHEL im NACHTHEMD!

Habt ihr bestimmt schon auf dem Dach gesehen? Oder?

CIAO - MICHA - noch ganz hellwach!