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Kopftuch - Zweiklassen-Gesellschaft?












Warum gab es sie dann schon zur Regierungszeit Ptolemaios II., also vor über 200 v. Chr.?

Vielmehr war sie wohl ein Produkt der "Sammelwut" der hellenistischen Ägypter, die ja auch ein großes Interesse an anderen Religionen hatten.
Sakina

@Tobias
Sepuaginta und Christentum
Wer wann was geschrieben hat?
Zitat:
Die literarische Besonderheit des 2.Makkabäerbuches besteht darin, daß es in seinen wesentlichen Teilen die Zusammenfassung des größeren, fünfbändigen Buches eines sonst unbekannten Jason von Kyrene ist, wie der Autor/ Redaktor selbst in 2,23-31 angibt. Doch scheinen auch andere Quellen benutzt worden zu sein, dies ist an den beiden vorangestellten Briefen unmittelbar erkennbar. Die beiden Briefe hatten wohl ein semitisches Original, sie stammen aus der Zeit um 124 und 65 v.Chr. Der Rest des Buches ist ursprünglich in griechischer Sprache verfaßt worden. Der Autor hat wohl in der ägyptischen Diaspora gelebt und wird das Werk nach dem Jahre 50 v.Chr. verfaßt haben.

Absicht
Der Stil des 2.Makkabäerbuches ist als "pathetische Geschichtsschreibung" bezeichnet worden. Damit soll ausgedrückt werden, daß der Autor zwar ein historisches Interesse hat, daß es ihm aber in besonderem Maße auf die Weitergabe einer bestimmten Überzeugung ankommt. Hier steht das Geschick des Jerusalemer Tempels im Mittelpunkt. Die drei Hauptteile berichten von der Gefährdung das wahren Kults durch die Heiden Heliodor, Antiochus und Nikanor und die jeweilige Bewahrung des Heiligtums durch Gottes Hilfe. Zur Erinnerung an die Rettung des Tempels sind das Chanukkafest (10,6ff.) und der Nikanortag (15,36) zu feiern.
Theologie

Daneben sind im zweiten Makkabäerbuch theologische Vorstellungen ausgesprochen worden, die für das frühe Christentum von besonderer Bedeutung werden. So findet sich in Kapitel 7 die Geschichte vom Martyrium der Mutter und ihrer sieben Kinder, die dem heidnischen Opferzwang widerstehen. Als alle nacheinander getötet werden, bekennen sie die Hoffnung, daß alle, die so ungerecht leiden, einst auferstehen werden (Verse 9+14, vgl. auch 12,44 und 14,46). Ebenfalls im 7. Kapitel findet sich die Vorstellung, daß Gott alles "nicht aus schon Bestehendem geschaffen hat"(V. 2, eine klassische Formulierung der creatio ex nihilo (vgl. dazu auch das Thema-Kapitel "Schöpfung"). Eine besondere Thematik des zweiten Makkabäerbuches ist auch das theologische Problem des Leidens. Diese Frage wurde angesichts der Verfolgung der toratreuen Juden durch die Seleukiden virulent. Das Volk leidet, weil es Gott durch frühere Sünden erzürnt hat (5,17f.), doch nach dem Leiden steht wieder Gottes Erbarmen (8,4f.); er setzt den Tempel zu seiner alten Herrlichkeit ein. Damit wird erstmals eine ausführliche Märtyrertheologie formuliert.

http://www.bibelwissenschaft.de/bib.....-makkabaeer/2-makkabaeer/

mfffffgggg gnostik
Wäre ein Thema-Rückbezug zuviel zugemutet

Braucht jetzt keiner über mich herzufallen, ich weiß selber, wie häufig ich "verfehle". Abe deshalb darf ich ja wohl auch darauf hinweisen...

Gruß
Sakina

@Tobias
nochmal Übersetzung ins Lateinische.und Zeitangaben.
Sirach, Kapitel 0
Vorwort des Übersetzers
Zitat:
Zu Beginn des Buches (außerhalb der Kapitel- aber mit eigener Verszählung) fällt das vorangesetzte Vorwort des Übersetzers auf, das in vielerlei Hinsicht eine Besonderheit darstellt. Zum einen gibt es bei keinem anderen biblischen Buch Hinweise auf Verfasser, Ort und Zeit der Übersetzung in das Griechische. Hier aber wird deutlich, daß der Enkel des Verfassers das Buch nach dem Jahr 132 v.Chr. in Alexandrien übersetzt hat. Zum anderen belegt das Vorwort, daß es zu dieser Zeit eine geprägte Dreiteilung des biblischen Kanons in Gesetz, Propheten und folgende Schriftsteller gegeben hat. Interessant ist auch die Erörterung darüber, daß sich hebräisches Original und griechische Übersetzung notwendig voneinander unterscheiden müssen.

http://www.bibelwissenschaft.de/bib.....us-sirach-ecclesiasticus/
Aus dem Vorwort des Übersetzers.
Zitat:
5 Darum bitte ich euch, dies Buch freundlich aufzunehmen und aufmerksam zu lesen und dort Nachsicht zu üben, wo wir etwa einige Worte nicht recht getroffen haben, obwohl wir uns bemühten, gut zu übersetzen. 6 Denn was in hebräischer Sprache geschrieben ist, verliert viel, wenn man's in einer andern Sprache wiedergibt. 7 Sogar das Gesetz selber und die Propheten und die übrigen Bücher lauten oft recht anders, wenn sie in ihrer eignen Sprache gelesen werden.

@positiv
Zitat:
Wäre ein Thema-Rückbezug zuviel zugemutet

nein .
@Tobias
Zitat:
gnostik
Soviel ich gelesen habe wurde die Sepuiaginta auch erst nach 0 übersetzt ist also parallel zum Nt entstanden.

diese Aussage war "höchstens" teilweise richtig,

mffffgggg gnostik
Zitat:
sie stammen aus der Zeit um 124 und 65 v.Chr. Der Rest des Buches ist ursprünglich in griechischer Sprache verfaßt worden. Der Autor hat wohl in der ägyptischen Diaspora gelebt und wird das Werk nach dem Jahre 50 v.Chr. verfaßt haben.


Es handelt sich also um ein absolutes Spätwerk, vielleicht sogar das Letzte...

Zitat:
nochmal Übersetzung ins Lateinische.und Zeitangaben.


Hä? Lateinisch? Wir reden von dir Septuaginta und die ist Altgriechisch, wie das Neue Testament übrigens auch. Latein gab es erst, als es eine größere Zahl von Christen im Westen gab, das da zwischen Osten und Westen ein Bruch entstand kann man bis heute beobachten.
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