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Die Verabschiedung der Dreieinigkeit
Endlich kommt Frieden ins Haus:
Vater und Sohn ziehen aus.
Sogar der Heilige Geist
weiß Bescheid, dass er reist.
Abschied zu nehmen von euch,
kommen sie schweigend und bleich,
stellen sich dicht an die Wand,
geben noch jedem die Hand.
Sagen: Lebt wohl nun, es sei.
Unsere Zeit ist vorbei.
Was auch geschehen - es war
oftmals bei euch wunderbar.
Doch euer Geist ist erwacht,
damit erlischt unsre Macht.
Euer ist nun euer Reich.
Alles, was wird, liegt an euch.
Nehmen ihr Pack auf und stehn,
sehn euer Lächeln und gehn.
Wenden sich ab, eilen fort
ohne ein weiteres Wort.
Richtet euch selber das Haus.
Vater und Sohn zogen aus.
Auch alle Keller sind leer.
Satan fuhr gleich hinterher.
Heinz Kahlau, Schriftsteller
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Quelle:
http://www.humanistische-aktion.homepage.t-online.de/zitate3.htm
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Dem Revolutionär Jesus zum Geburtstag
Zweitausend Jahre sind es fast,
seit du die Welt verlassen hast,
du Opferlamm des Lebens!
Du gabst den Armen ihren Gott.
Du littest durch der Reichen Spott.
Du tatest es vergebens!
Du sahst Gewalt und Polizei.
Du wolltest alle Menschen frei
und Frieden auf der Erde.
Du wußtest, wie das Elend tut,
und wolltest alle Menschen gut,
damit es schöner werden!
Du warst ein Revolutionär
und machtest dir das Leben schwer
mit Schiebern und Gelehrten.
Du hast die Freiheit stets beschützt
und doch den Menschen nichts genützt.
Du kamst an die Verkehrten!
Du kämpftest tapfer gegen sie
und gegen Staat und Industrie
und die gesamte Meute.
Bis man an dir, weil nichts verfing,
Justizmord kurzerhand beging.
Es war genau wie heute.
Die Menschen werden nicht gescheit.
Am wenigsten die Christenheit,
trotz allem Händefalten.
Du hattest sie vergeblich lieb.
Du starbst umsonst. Und alles blieb
beim alten.
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aller guten Dinge sind drei.
Nicht mehr Glauben tut not, sondern mehr Wissen über den Glauben, und zwar mehr von jenem längst vorhandenen, rationalen, durch Erfahrung und Vernunft begründeten Wissen über einen irrationalen, durch mystische Fantasien entstandenen Glauben, der uns im religiösen Bereich im archaischen Bewußtseinszustand antiker Hirtenvölker gefangenhält.
Hans Juple
Drei aus eins: Jeder macht seins. Wem die Ratio genügt, der muß damit leben, daß sie anderen nicht genügt -
quelle: siehe oben in 1
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... verlier die vier...
der glaube ist wohl nicht allein durch die mystischen phantasien unserer vorfahren entstanden, vielleicht gabs auch in der vergangenheit immer so eine art rueckkopplung mit (!) erfahrung und vernunft, mit dem versuch sich die welt und den kosmos - also wohl: die welten zu erklaeren. wos dann mit der erfahrung und der ratio nicht reichte, musste dann wohl "das andere" her, um wiederum grund und ursache zu klaeren.erstmal.
da war dann die gottheit schuld, dass die ernte schlecht war, und dafuer war wieder das menschlein schuld, weil es nackt und dumm durch die welt gestolpert ist, hat die gottheit(en) beleidigt, oder wie auch immer.
mich interessiert nicht, dass da ratio ist und da ir-ratio, sondern mich interessiert dieses menschliche konglomerat in "alles fliesst"- form, was trotz rationaler erklaerungsmoeglichkeit ins irrationale abschmiert.
und dieses grosse beduerfnis nach komplexer erklaerung des allerletzten knopfloches...
was solls?
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