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Konvertiert(Warum der Islam)












Zitat:
Und zumindest im Abendland, war die christliche Philosophie die Grundlage für das lex naturalis und damit für die Menschenrechte.


Da könnten wir trefflich drüber streiten
@Leer:

Ich weiss.
Ändert nichts daran, dass die Diskussion um das für und wider des christlichen Denkens und Handelns einer der Grundbausteine des Humanismus war. Erasmus von Rotterdam war Christ. Die Grundlagen für die Idee der unantastbaren menschlichen Würde wurden u.a. durch Anwendung christlicher Argumente gelegt. (Gottes Geschöpf, Ebenbildlichkeit zu Gott, Seele usw.)
Wenn Religionen ein Istrument sind, so lässt es sich für vielerlei einsetzen, nur dass sein Einsatz für Kriegszwecke oftmals betont wird und sein Einsatz für humanitäre Zwecke dabei untergeht, weil er wesentlich leiser stattfindet.
Das ist selektive Wahrnehmung.

Die eigentlichen Probleme bleiben...
Nehmen wir an, es gelingt uns die Menschheit davon zu überzeugen, dass Religionen dem Weltfrieden im Weg stehen und die Menschheit beschliesst einstimmig diese abzuschaffen.
Wird dadurch der Machthunger diverser Leute auch abgeschafft? Wird dadurch die grundsätzliche Manipulierbarkeit der Massen auch abgeschafft?

Wer einen Grund zum Streiten sucht, wird einen finden. Ist es nicht die Religion, so ist es etwas anderes.

*hust* Mal abgesehen davon, dass wir Religionen nicht abgeschafft kriegen... und wenn wir uns auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln...
@Lisken
Wohl zu unterscheiden: Ich sprach nicht davon, dass sie ausschließlich zum Mißbrauch herangezogen wurden, aber als Mittel.

Denke nur mal daran, wie die Wissenschaft im Mittelalter unter dem christlichen Einfluß zu leiden hatte. Kopernikus ist eines der bekannten Opfer, von den Unbekannten ganz zu schweigen!

Gruß
@positiv:

Du erwartest jetzt nicht ernsthaft von mir, dass ich in Mitleid zerfliesse für die armen Wissenschaftler?

Das Problem liegt beim Zweck, nicht beim Mittel. Wenn wir fähig sind den Zweck zu modifizieren, wird auch das Mittel anders verwendet werden.
Im Moment ist der Zweck Geld und Macht und als Mittel ist alles recht. Nehmen wir das Mittel weg, löst sich damit das Zweckproblem nicht in Luft auf.

Religionen abzuschaffen, bringt nichts. Basta. Ich habe keine Lust mehr mich zu wiederholen. Es liegt mir einfach völlig fern den mündigen Menschen vom Denken in eine bestimmte Richtung oder der Verfolgung einer bestimmten Idee oder dem Glauben an irgendetwas auszuschliessen.
Solange auch nur ein einziger Mensch sagt: "Ich möchte bitte die Idee des Christentums/Islam/Hinduismus/... verfolgen/leben/anwenden", solange hat diese Idee eine Berechtigung. Und zwar unabhängig davon, ob sie gefährlich werden könnte.
Diese Forderungen nach absoluter Harmlosigkeit geht in meinen Augen genau da zu weit, wo sie vom Handeln auf das Denken schwappt. Den Missbrauch von Religionen abschaffen (handeln!) da bin ich sofort dabei! Religionen an sich abschaffen (denken!). *KOTZ* Sorry.

LG
Wenn einer was gegen Religionen hat, soll er sich halt nich damit beschäftigen.
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