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| Heike: „Ja, schöne Theorie... Da würde dir der Prophet Mohammed auch sicher zugestimmt haben. De facto ist es aber weltweit weiterhin so, dass die Mehrheit der vergewaltigten, misshandelten, unterdrückten, mit Kindern sitzen gelassenen Menschen weiblichen Geschlechts ist. Und dass auch zum Beispiel weibliche Kugelstoßerinnen nicht mit männlichen konkurrieren, weil Männer meist körperlich stärker sind. Deshalb geht der Islam nicht davon aus, dass Männer und Frauen grundsätzlich GLEICH seien. Das hat aber nichts mit Zweitrangigkeit zu tun – und das ist mir im Islam sehr wichtig. Sie sind einfach unterschiedlich. Wenn Männer stärker sind, sind sie dafür vielleicht andererseits weniger sensibel. Alles hat zwei Seiten. Stark ist ja nicht automatisch auch 'gut'. Männer und Frauen sind gleichWERTIG, aber nicht gleich – im Sinne von ‚identisch’. Im Islam werden Männer und Frauen mit unterschiedlichen Meßlatten gemessen. Sie sind unterschiedlich, Punktum. Nicht besser oder schlechter. Ich finde, christliche Feministinnen machen immer den Fehler, sich mit Männern zu vergleichen. Im Prinzip – auch wenn sie es nicht zugeben – wollen sie doch so sein wie sie. Stark, dominant, aggressiv, sie streben in Männerberufe... Das ist nicht das, was ich unter echter Emanzipation verstehe.“
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Silke: (lacht) „Nicht? Was denn? Wie sieht denn eine 'islamische Emanzipation' deiner Meinung nach aus?“
Heike: „Emanzipation bedeutet, ein echtes Selbstwertgefühl aufzubauen, und nicht bestimmte Anteile in der eigenen Persönlichkeit zu unterdrücken, nur weil sie ‚weiblich’ sein könnten. Emanzipation bedeutet für mich als Muslima, wirklich so zu sein und mich wirklich so zu entfalten, wie ich selbst möchte. Mich von niemandem fremdbestimmen zu lassen – weder von irgendwelchen Theologen noch von Feministinnen.“
Silke: „Klingt gar nicht so schlecht. Und du bist sicher, dass dir dabei ausgerechnet der Islam helfen kann?“
Heike: „Ganz sicher!“
Silke: „Na, wenn du meinst... Vielleicht hast du Recht, und ich muss so einige Vorurteile, die ich dem Islam gegenüber habe, mal überdenken... Du hast mich jedenfalls zum Nachdenken gebracht“
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@Ya-Zeinab
Sicherlich eine mustergültige Geschichte. Wieweit reel, sei dahingestellt. Ich selber habe da erhebliche Zweifel....
Gruß
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ya zeinab: .....Deshalb geht der Islam nicht davon aus, dass Männer und Frauen grundsätzlich GLEICH seien. Das hat aber nichts mit Zweitrangigkeit zu tun.....
diese annahme von ihnen, dass im islam die frau ebenfalls zweite oder dritte klasse ist, geht durch die bibel hervor.
um es mit einem simplen beispiel zu verdeutlichen.
kopftuch im islam und bibel.
in der bibel soll sich die frau wenn sie vor gott im gebet steht, sich bedecken. der grund dafür ist, dass sie nicht abglanz und ablicht gottes ist. das ist der grund warum sie sich bedecken muss als zweite ware um es krass auszudrücken. deswegen denken leider viele nichtmuslimische frauen, dass es im islam genau so wäre, dass sie als frauen zweite klasse sind.
der grund für die bedeckung der frau im islam ist aber nicht die selbe wie im christentum. damit auch silke ihre frage beantwortet wird,
Allah sagt, die gläubigen frauen sollen sich bedecken, damit sie als ehrbare frauen erkannt werden und das übel sich von ihr fern hält.
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Anstatt Fakten zu nennen, warum drum herum? Im Korintherbrief ist die besagte Stelle.
Hier der Link dazu, zusätzlich mit entsprechendem Kommentar!
http://www.wertvoll-medien.de/reports/kopftuch.html
Richtig interessant wird es ab Überschrift:
Das „Tuch“ im christlichen Kontext
Wer sich mit dem NT etwas auskennt, dem sei das Stichwort Paulus genannt. Ich erspare mir dazu jeden weiteren Kommentar!
Gruß
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