|
|
|
Hi,
meine Name ist Julia und ich komme aus Hessen nahe Frankfurt am Main.
Ich bin zu diesem Forum gekommen, als ich Hilfe wegen meiner Angst vor dem Tod suchte. Ich hoffe das mit euerer Unterstützung mein Glaube an das Leben und das Leben im Jenseits wieder gestärkt wird und ich wieder mehr freude empfinde.
Liebe Grüße euere Julia
|
|
|
|
Hi Julia,
Willkommen im Forum!
Cool, dass Du hierher gefunden hast! Wir werden sehen, was wir tun können
Liebe Grüße,
Saed
|
|
|
|
Hallo Julia!
Ich heiße Jenny und bin 20.Ich habe auch schreckliche Angst vorm Tod!
Man weiß ja leider nicht ob danach noch etwas kommt oder ob dann alles zuende ist.Wie denkst du darüber?
|
|
|
|
Liebe Julia,
Liebe Jenny,
ich kann diese Angst sehr gut nachfühlen, seid ihr doch nicht die Einzigen, die sich vor dem Unbekannten fürchten. Irgendwo tragen wir alle, größere oder kleinere Zweifel mit uns herum. Doch wie Gewissheit erlangen?
Nun, wie berichtet, habe auch ich diese Angst in mir, doch ist sie sehr klein geworden. Doch manchmal, wenn sich in meinem Geist eine neue Tür auftut und das Unbekannte auf mich wartet, da falle ich über diesen Angstmechanismus, der ein Teil des Tierreichs darstellt. Eigentlich zum Schutz erschaffen, wird dieser Angsttrieb im Menschen zum Hindernis auf seiner Suche nach der Wahrheit.
Meiner Erfahrung nach ist er in zwei Bereichen am Größten: beim Gedanken an den Tod oder wenn es darum geht ins eigene Innere zu blicken. Irgendwie drängt sich mir die Frage auf, ob diese beiden Punkte vielleicht zu einem größeren Punkt gehören. Habe ein stimmiges Gefühl, wenn ich den Gedanken der Todesangst mit dem Gedanken des Loslassens verbinde.
Je mehr der Mensch sich ein bestimmtes Bild von sich gemacht hat, desto größer ist seine Angst, daß dieses Kartenhaus wieder einstürtzen könnte. Denn blickt der Mensch beständig nach innen, so ist seine Entwicklung fließend und er lernt sich selbst, seine eigene Tiefe jeden Augenblick neu kennen. Ungefähr so wie ein Fluß ständig in Bewegung ist und sich nicht an etwas Durchgeflossenem festhält. Er staut sich (und löst De-press-ionen aus), wenn er angehalten werden will. Letztendlich sehnt sich jeder Fluß nach dem Meer, in dem er mit allen anderen Flüssen vereinigt wird.
Es ist nur ein Standpunkt der festgehalten wird, lass los, vielleicht trägt es dich hinfort, wer weiß wohin, vielleicht zum Meere hin?
Wir sind die Tropfen dieses Meeres und der Tropfen wird seine alte Form aufgeben, gelangt er an dieses Meer, um Teil von etwas Größerem zu werden.
Wir treffen uns allerspätestens in diesem Meer und werden von unserer Reise dorthin erzählen.
| Zitat: |
O Sohn des Menschen!
Du bist Mein Besitz, und Mein Besitz vergeht nicht; warum fürchtest du Vergänglichkeit? Du bist Mein Licht, und Mein Licht verlöscht nie; warum fürchtest du Verlöschen? Du bist Mein Glanz, und Mein Glanz verblaßt nicht. Du bist Mein Gewand, und Mein Gewand wird nie veralten. So bleibe in deiner Liebe zu Mir, damit du Mich im Reiche der Herrlichkeit findest.
(Baha'u'llah, Verborgene Worte) |
| Zitat: |
O Sohn des Geistes!
Ich habe dich reich erschaffen, warum machst du dich selbst arm? Edel erschuf Ich dich, warum erniedrigst du dich selbst? Aus den Tiefen des Wissens gab Ich dir Leben, warum suchst du nach Erleuchtung bei einem anderen als Mir? Aus dem Ton der Liebe formte Ich dich, warum trachtest du nach einem anderen außer Mir? Schaue in dich selbst, damit du Mich in dir findest, mächtig, stark und selbstbestehend.
(Baha'u'llah, Verborgene Worte) |
Meine Gebete sind mit euch, liebe Julia und liebe Jenny.
In Verbundenheit,
Robi
|
|
|