Hilfe bei Angst vor dem Tod?


Normalerweise bin ich ein glücklicher Mensch.
Ich habe einen Job, eine tolle Familie, einen lieben Freund.
Eigentlich ist alles gut.
Doch abends kommt es manchmal in meinen Kopf das ich alles was ich hier habe, und mich so glücklich macht, verlieren werde wenn ich tod bin.
Und das nach dem Sterben nix mehr ist. Und dann bekomme ich ganz schrecklich angst und weine tagelang, und hoffe auf irgendein Zeichen, das es danach weitergeht.

Warum ist das so, und was soll ich nur dagegen tun. Es versaut mir einfach das Leben. Bitte helft mir ich bin für jeden Rat dankbar, denn ich will endlich wieder lachen.
Hi, es gibt da einige interessante Beiträge zu diesem Thema:

Spannendes Kapitel aus "Dein Leben, Deine Wahl"
Hast Du Angst vor dem Tod?
Unerklärliche Angst vor dem Sterben

Ja und vielleicht gefällt Dir diese Geschichte

Die Zwillinge im Mutterleib



Tschüss, Deas
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"Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber, und was uns bleibt, ist das, was wir aus unserer Seele gemacht haben." Shoghi Effendi
Liebe Juliadf,

eigentlich ist`s doch ganz einfach: Der Tod ist nur ein Überganmg in ein anderes Leben. Ein Embryo im Mutterleib kann vielleicht Angst vor dem Übertritt aus der dunklen Hohle hinaus in ein helles Licht haben, gewinnt aber durch den Übergang eben nicht nur das helle Licht, sondern eine Vielzahl an lebenswerten Zeiten und Momenten. Genauso ist das beim Tod: Du verlierst nichts, gewinnst aber.
Da brauch man absolut keine Angst haben.

Ich denke das du dich sehr an das jetzige leben klammerst.

Lebe einfach und geniesse es.

Wenn die Zeit irgendwann kommt dann ist sie da doch Angst brauch man nicht davor zu haben, den der Tod ist erst der Anfang.
es gibt zwei grundlegende wahrheiten:

ich bin

und

ich habe wahrnehmungen



alles andere ist reines vermutungswissen!


wer weiss denn mit absoluter sicherheit,
- was nach dem tod kommt?
- ob man frühere leben gehabt hat?
- ob der nachbar derselbe nette mensch ist, wie vor einer sekunde?
- ob der mond und die sonne tatsächlich kugeln sind?
usw.usw.usw.


SELBER genau hinschauen, selber genau hinhören, selber genau hinfühlen usw.... erfüllt die zweite grundlegende wahrheit.

beispielsweise : schaue auf den mond.

frage: siehst du ihn jetzt gerade?
nein? warum glaubst du, dass es den mond gibt?

falls du den mond siehst: schaue ihn genau an! erkennst du eine kugel oder eine flache scheibe?

falls du eine flache scheibe siehst: warum glaubst du, dass er eine kugel ist?


.... nur weil es in dicken büchern steht?
.... nur weil irgendwelche "wichtigen" personen das behaupten???


du siehst, was du siehst
und das ist deine wahrheit!

du fühlst, was du fühlst
und das ist deine wahrheit!

du schmeckst, was du schmeckst
und das ist deine wahrheit!

usw.

"wissenschaftler" sprechen von atomen und lichtgeschwindigkeiten ... und davon, dass sterne sich bewegen....

wer von diesen wissenschaftler hat jemals diese "dinge" mit den eigenen augen gesehen?


es sind lediglich MODELLE über das was zu sein scheint!... ein Modell ist nicht das, was tatsächlich ist!


all diese modelle oder auch ideologien (Zensur?) genannt... wirf sie über bord.

fange an unmittelbare erfahrungen zu machen.

ich sage "beisse in ein apfel, wenn du etwas über apfel wissen willst!"



alles liebe
ethan
@Ethan.8008 Soweit zum Anfang, dennoch hast du völligst andere Warnhemungen als z.B. ich.

Nehmen wir mal an wir essen beide genau das selbe dann wird es eventuell mir nicht schmecken weil zuviel Salz drinen ist oder dir schon schmecken doch du meinst da ist zu wenig Salz drinn.

Wer kann dir sagen das was du siehst ist real??

Nur dur dir du erlebst die Welt mit allen Sinnen selber und nur für dich.

Wenn du nicht da wärst würde alles trotzdem weiter gehen.

Daraus kann man sehr schnell Schlussfolgern das jeder Mensch ein Egoist ist.
hey microwelt

das ist das materialistische weltbild, das du mir zeigst. du glaubst, dass die welt unabhängig vom betrachter existiert.

das ist nicht wahr.

angenommen drei leute schauen auf ein tisch.

die offizielle version ist: es gibt ein tisch und drei leute, die auf den selben tisch schauen!

die wirklichkeit ist gerade umgekehrt.

es gibt drei geister. jeder für sich stellt sich ein tisch vor... und sendet diese information (bild) telepathisch an die anderen geistigen freunde... und alle drei stimmen damit überein, dass es "ein" tisch in der "wirklichkeit" gibt.

wir leben in einer welt der über-einstimmungen.
deine beziehung zu deinem partner existiert auch nur solange, wie ihr beide damit übereinstimmt, dass es eine beziehung zwischen euch existiert.

sobald der eine damit nicht merh übereinstimmt brösselt die "realität" einer beziehung... und die kommunikation sinkt, die gefühle sinken ... und bald gibt es keinen partner mehr....

wo ist dieser partner dann hin?


versuche die dinge aus der geistigen sicht zu betrachten. ist mein vorschlag.

es gibt nur den geist, der sich etwas aus-denkt (hin-aus-denkt) und mit seinem licht als wirk-lich(t)-keit be-trachtet.


alles nur eine reine betrachtung... du erfährst deine eigenen überzeugungen. wenn du dir etwas vorstellen kannst, dann kannst du es auch erreichen oder tun. wenn du glaubst, dass alles tragisch enden wird, was soll ich sagen.... ... du hast immer recht, denn du bist der schöpfer deine betrachtungen und damit der schöpfer deiner eigenen realitäten.


in liebe
ein mitschöpfer
ethan
... und wenn jemand an die vergänglichkeit glaubt, wird er/sie seine toten begraben.

so einfach.


... schon mal mit der idee versucht: wir werden ewig leben!

wie sollte es auch ander sein! wir sind geistige wesen und keine fleischkörper!

@everyone:

Alles was ihr geschrieben habt klingt nicht schlecht und der kürzlich hier veröffentlichte bericht:

http://www.geistigenahrung.org/ftopic2168.html

der mir etwas gegen meine Angst gearbeitet hat. Trotzdem denke ich werde ich mich in therapeutische Behandlung begeben um das thema einfach wie der rest der menschheit als teil des lebens nicht als das schlimmste des lebens zu sehen.

gruß Julia (Themenerstellerin)
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Mit der Angst vor dem Tod, verliert man die Freude am Leben.
www.juliafreimuth.com
In diesem Zusammenhang fällt mir das Buch "Bevor du sterben willst, lebe!" von Klaus Lange ein. Es ist eine Therapieform, in dem man mit inneren Zuständen spricht und dadurch eine seelische Heilung erreicht.

Ein Beispiel aus dem Buch.

Zur Hoffnungslosigkeit und zum inneren Tod kommen

Eine Frau (F) kommt zu mir und schildert die großen Probleme mit ihrem Mann. Sie empfindet ihn als kühl und häufig abweisend. Immer wieder gibt es Streitigkeiten und Auseinandersetzungen. Sie hat alles versucht, ihn zu erreichen. Jetzt ist sie enttäuscht und verzweifelt und meint, daß sie die Beziehung nicht verbessern kann. Sie liebt ihren Mann immer noch, ist aber ziemlich hoffnungslos, was die Ehe angeht. Ich (I) begleite sie durch eine innere Erfahrung, in der sie sich spürt und laut mit sich und mit mir spricht. Dies ist ein Ausschnitt:
I: Wie fühlen Sie sich jetzt?
F: Ich bin ganz unruhig.
I: Können Sie Ihre Unruhe laut und direkt ansprechen und vielleicht sagen: Unruhe, ich spüre dich?
F: Unruhe, ich spüre dich. Ich mag dich nicht.
I: Wo ist sie denn besonders deutlich?
F: Mein Bauch ist richtig nervös, und ich spüre auch Unruhe im Brustraum. Ich habe einen Knoten im Hals.
I: Können Sie auch dem Knoten sagen, daß Sie ihn spüren?
F: Knoten, ich spüre dich. Du machst mir angst.
I: Was könnte mit dem Knoten geschehen?
F: Er könnte größer werden und mich vielleicht ersticken. (Sie windet sich und verzieht ihr Gesicht.) O Gott, ich werde jetzt ganz traurig. Es ist furchtbar.
I: Lassen Sie Ihre Trauer doch zu, so weit es Ihnen möglich ist. Ihre Situation ist ja traurig. Und wenn Sie wollen, sagen Sie Ihrer Trauer, daß Sie sie zulassen.
F: (Sie schluckt mehrfach und sagt erstickt:) Trauer ... (Dann weint sie heftig und laut.).
I: (Nach einer Weile:) Können Sie Ihre Trauer so ertragen, dann sagen Sie es ihr.
F: (Sie schluchzt.) Trauer, du fühlst dich gar nicht so schlecht an.
Ich konnte überhaupt nicht mehr weinen. Und jetzt schäme ich mich vor Ihnen.
I: Ich kann Ihre Trauer gut ertragen, da ich meine eigene kenne und mag. Ich freue mich immer über Gefühle, auch wenn es Ihnen nicht so gut damit geht. Wie fühlt sich der Kloß im Hals an?
F: (Erstaunt:) Der ist fast weg.
I: Was empfinden Sie denn jetzt, wenn Sie an Ihre schwierige Ehe denken?
F: Da werde ich gleich wieder traurig. Ich bin ganz hilflos. Was habe ich schon alles versucht. (Sie weint wieder.)
I: Dann sagen Sie doch auch Ihrer Hilflosigkeit, daß Sie sie spüren.
F: Hilflosigkeit, ich mag dich nicht. Ich kann nichts mehr tun.
I: Wie fühlen Sie sich, wenn Sie merken, daß Sie alles versucht haben und nichts mehr tun können?
F: Ich bin verzweifelt und hoffnungslos. Ich weiß überhaupt nicht, wie es weitergehen soll. Es ist alles so furchtbar.
I: Wenn Sie wollen, sprechen Sie doch auch Ihre Hoffnungslosigkeit an.
F: Hoffnungslosigkeit, ich kann nicht mehr, und manchmal will ich auch gar nicht mehr.
I: Haben Sie schon daran gedacht zu sterben?
F: (Sie weint laut.) Ja, ich habe schon oft daran gedacht. Ich schäme mich jetzt, denn eigentlich müßte ich doch leben können. Ich bin nicht krank, und wir haben auch alles. Aber ich bin so verzweifelt.
I: Wollen Sie auch den Tod ansprechen und ihm sagen, daß Sie oft Sehnsucht nach ihm haben?
F: (Erschreckt:) Das macht mir aber richtig angst. Ich will doch nicht sterben. Vor allem jetzt noch nicht.
I: Ihr Körper liegt hier ganz sicher. Dem wird nichts geschehen. Der Tod, nach dem Sie Sehnsucht haben, ist etwas Inneres. Ich würde Sie nicht ermutigen, wenn es gefährlich wäre. Sie könnten Ihrer Sehnsucht nach diesem Tod ohne weiteres folgen.
F: Gut, ich probiere es. (Zögernd:) Tod, ich habe in letzter Zeit oft an dich gedacht. Und manchmal hatte ich ganz große Sehnsucht nach dir. (Sie weint.)
I: Wie stellen Sie sich den Tod vor? Wie sieht er aus?
F: Er ist groß und dunkel. Ein bißchen bedrohlich.
I: Sagen Sie ihm doch, wie Sie sich bei seinem Anblick fühlen.
F: Tod, du bist mir fremd, und du machst mir auch angst.
I: Wie verhält er sich, wenn Sie so zu ihm sprechen?
F: Er kommt näher. Er wird deutlicher.
I: Können Sie ihm entgegengehen?
F: Ich gehe jetzt auf ihn zu. Er wirkt ziemlich groß. Jetzt ist er nicht mehr so bedrohlich.
I: Können Sie ihn berühren?
F: Na ja, so ganz vertraue ich ihm nicht. Aber ich probiere es aus. (Zum Tod:) Tod, ich berühre dich jetzt.
I: Wie fühlt er sich an?
F: Ich spüre seinen dunklen Umhang. Der fühlt sich ganz weich und warm an. Ich glaube, der Tod hat einen richtigen Totenschädel. (Erstaunt:) Er wirkt aber ganz freundlich. (Zum Tod:) Tod, ich habe plötzlich keine Angst mehr vor dir. Du
wirkst wie ein Freund.
I: Wie fühlen Sie sich, wenn Sie das merken?
F: Ich bin völlig erleichtert. (Sie spricht begeistert.) Das ist richtig schön. Ich bin ganz ruhig, und der Tod tut mir nichts. Das hätte ich nie erwartet. Wer ist er bloß?
I: Sie können ihn besser kennenlernen. Wenn Sie wollen, können Sie sich ihm jetzt anvertrauen oder gar ausliefern. Sie könnten sagen: Tod, ich vertraue mich dir an.
F: Na, so ganz ruhig bin ich nicht, wenn ich daran denke. Aber ich will auch das versuchen. (Zögernd:) Tod, ich versuche, mich dir anzuvertrauen.
I: Und jetzt lassen Sie geschehen, was geschieht. Wenn es unerträglich wird, können Sie stopp! sagen und es abbrechen.
F: (Sie ist eine Weile ganz ruhig.) Er umhüllt mich mit seinem dunklen, weichen, warmen Mantel. Ich sehe nichts mehr.
Ich fühle mich total geborgen. Dabei hatte ich doch sonst immer so viel Angst vor der Dunkelheit. Der Tod ist ganz still. Es ist wunderbar.
I: Jetzt erfüllt sich Ihre Todessehnsucht. Sie lernen den inneren Tod kennen. Um den geht es. (Nach einer Pause.) Wenn Sie wollen, lassen Sie sich von ihm dahin bringen, wohin er Sie bringen möchte.
F: Jetzt umfaßt er mich. Er ist gar nicht knochig. Er fühlt sich auch weich und warm an. Und das ist der Tod? (Sie bleibt eine Weile ganz still.) Und jetzt trägt er mich. Wir schweben in einer warmen Dunkelheit. Es ist so leicht. Es fühlt sich so weit und frei an. Das hätte ich nie geglaubt. Ich kann es eigentlich immer noch nicht glauben. Es ist so schön. (Sie weint leise.)
I: Sie müssen nichts mehr tun. Sie werden von innen getragen. Die Leichtigkeit, Weite und Freiheit sind Zustände Ihrer Seele. Sie können sie genießen. Sie sind ganz in sich selbst. Freut sich Ihr Tod, daß Sie sich ihm anvertrauen?
F: Er lacht und ist auch glücklich.
I: Können Sie Ihrer Todessehnsucht danken, daß Sie sie zu diesem Tod gebracht hat?
F: Ja, aus vollem Herzen danke ich dir, Todessehnsucht. Du hast mich an die richtige Stelle gebracht.
I: Wie fühlen Sie sich jetzt?
F: Ich bin immer noch beim Tod. Es ist immer noch weich und warm und weit und leicht.
Es ist wunderbar. So kann es bleiben.
I: Spüren Sie, daß Sie sich sehr unangenehmen Themen und Gefühlen geöffnet haben und daß es Ihnen jetzt gutgeht. Sie müssen sich in Zukunft vor Ihrem eigenen Inneren nicht mehr so schützen. Und Sie müssen nicht erst Ihren physischen Körper verlieren, um mit diesem Tod zu leben. Wenn Sie in Zukunft die Todessehnsucht berührt, können Sie ihr nach innen folgen.
Wenn Sie möchten, bitten Sie Ihren Tod um ein Zeichen, mit dem er Sie auch im Alltag manchmal daran erinnert, daß er in Ihnen
ist.
F: Tod, gib mir ein Zeichen. Mein Oberkörper und mein Herz werden ganz warm. Das fühlt sich gut an.
I: Das werden Sie in Zukunft sicher öfter einmal spüren. Dann können Sie sagen: Innerer Tod, ich spüre dich. Komme mit in mein Leben. Und vielleicht erleben Sie dann mitten im Getümmel des Alltages einen Augenblick der Ruhe und der Weite.
Und wenn Sie möchten, können Sie abends in den Armen Ihres inneren Todes einschlafen. Das schenkt Ihnen die Ruhe und Freiheit, die Sie auf der Erde lebensfähiger machen. Sie können dann besser mit sich leben und auch mit anderen Menschen. Sie sind dann nicht mehr ganz so abhängig von deren Verhalten, weil Sie wissen, daß die Geborgenheit und die Freiheit in Ihnen selbst sind.

http://www.klaus-lange-hamburg.de/