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wieso bist du ein atheist ?












1. kritikpunkt
Zitat:
Der kausale Gottesbeweis sei inkonsistent. Bei der Konklusion, dass ein bestimmter Gott aller Dinge Anfang ist, werde die Prämisse verworfen, dass alles eine Ursache hat. Schränke man, um dies zu vermeiden, die Prämisse darauf ein, dass alles Kontingente eine Ursache hat, mache eine solche Reformulierung den Beweis zirkulär.

wenn ihr euch erinnert, habe ich nicht gesagt, dass alles eine ursache hat. ich habe gesagt alles was sich _in_ unserem system ( der wahrgenommenen realität ) befindet hat ursachen. ich habe nicht gesagt, dass außerhalb unseres systems auch kausalität herrscht ... und bei mir zirkuliert rein gar nichts !
zur wiederholung : meine prämisse : die existenz des menschen und der von ihm wahrgenommenen realität betrachte ich als wahr.
.... ich sage nicht _alles_, denn das würde ja auch Gott einschließen und ich hätte mich selbst widerlegt.
2.kritik
Zitat:
Aus dem Prinzip, dass alles eine Ursache hat, könne nicht geschlossen werden, dass es eine erste Ursache gibt. Wer so argumentiere, breche die Kausalkette willkürlich ab. Denkbar seien demgegenüber verschiedene Alternativen: Zum einen könne die Kausalitätskette ins Unendliche fortgesetzt werden. Es könne beispielsweise mehrere Götter geben, die einander der Reihe nach erschaffen (dies wendet z.B. Bertrand Russell ein). Zum anderen könne das Universum ewig existieren, was nach einigen kosmologischen Modellen mit der Urknalltheorie vereinbar sei. Auch lassen bestimmte kosmologische Modelle (Raumzeit-Topologien) in sich geschlossene Kausalketten zu. Eine erste Ursache anzunehmen wäre demnach keine logische oder metaphysische Notwendigkeit, sondern entsprünge unserer Art, die Welt wahrzunehmen.


vollkommener schwachsinn. denn auch das habe ich widerlegt. ich habe die kausalitätskette so geschaffen, dass sie 2 enden hat.
und nicht unendlich ist. grund : wenn sie unendlich wäre ( das habe ich jetzt schon 5x erklärt ) dürfte heute keine ursache-wirkung-prozess stattfinden - tut es aber. mehrere Götter ? was für ein schwachsinn. die definition von Gott ist : allmächtig, allwissend. wenn ich also mehr als einen Gott , sagen wir mal 2 Götter habe, so können nicht _beide_ allmächtig sein, denn die macht eines Gottes müsste die macht eines anderen Gottes implizieren, sodass nur einer allmächtig wäre. es kann nur einen allmächtigen geben ! wer so was behauptet der zeigt nur wieder dass er sich Gott noch nicht mal an der eigenschaft allmacht vorstellen kann ....
Zitat:
Kant verweist darauf, dass der kausale Gottesbeweis aus den oben genannten Gründen ein notwendig Existierendes, also einen ontologischen Beweis vorausetzt, womit dem kausalen Beweis keine Beweiskraft im strengen Sinn zukommt. Außerdem nimmt der Beweis an, dass jedes Ereignis in der Welt eine Ursache habe, um dies dann auf die Welt als solche auszudehnen, indem er annimmt, dass die Welt eine Ursache habe. Dass dies zulässig ist, ist ebenfalls unbewiesen. Kant streitet es sogar ab, was er damit begründet, dass die Welt ein Transzendentalbegriff sei.

kant mein lieber freund ... auch wenn ich dir in diversen anderen gesichtspunkten anderer ansichten vollkommen zustimme kann ich das hier nicht von mir behaupten, aber vllt hat man dich auch nur falsch interpretiert.

natürlich setze ich einen "beweis" voraus, denn das ist ja auch genau das was ich schon x mal gesagt habe, nämlich, dass soger der beweis dieses beweises bewiesen werden müsste usw. da das unmöglich ist. muss man etwas vorraussetzen bzw an die richtigkeit von dieser vorraussetzung glauben . in meinem beweis ist diese "beglaubigte" vorraussetzung : der mensch und die von ihm wahrgenommene realität existiert.... ist das so weit von der realität entfernt ? nein. ich sage ich setzte den glauben an die existenz des menschen und die von ihm wahrgenommene realität als wahr vorraus , d.h. ich glaube daran und ich folgere daraus, dass man genauso an Gott glauben muss.
4. punkt
Zitat:
Verschiedene (makroskopische) Systeme zeigten unter bestimmten Bedingungen "spontan" ohne Auslöser auftretende Phänomene, Strukturen oder Entitäten (Selbstorganisation, Strukturbildungprozesse, Emergenz). Diese Entitäten könnten wiederum die Grundbausteine für übergeordnete Strukturen bilden. Dies mache es prinzipiell denkbar, dass nicht alles auf eine erste Ursache zurückgeht. Diese erste Ursache könne sich auch in einem ungeformten Ur-Substrat verlieren. Vertreter der Gottesbeweise können darauf bestehen, dass ein solches "Ur-Substrat" formbar und damit kontingent ist und nicht ursachenlos existieren könnte.

als erstes will ich mal loswerden, dass ich wissenschaftler die alles mit spontan und zufällig abhaken für keine wissenschaftler halte, denn diese schaffen kein wissen sonder ganz im gegenteil.
weis die heutige menschheit alles über die natur ? nein. kann sie es überhaupt irgentwann wissen ? nein.
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