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wieso bist du ein atheist ?












@ kereng

bitte begründe deine antworten :

Zitat:
Falsch. .... Auch falsch.


ohne begründung bringt uns das nicht weiter.

@ Nuredin

Zitat:
Unendlich kann schon durchlaufen werden, nur wird man nie an das Ende stoßen! Sondern irgendwo mittendrin sein.

mittendrin von unendlich ist definitionsgemäß auch unendlich. d.h. "unendlich" durch 2 gibt unendlich.

@_Leer_

Zitat:
Nein, das stimmt nicht. Quantenphysik ist nicht deterministisch.

ich glaube, dass sie es das ist. du orientierst dein wissen ausschließlich an der aktuellen wissenschaft, das war auch der fehler der menschen vor 1000 jahren. ich denke aber auch an die künftige wissenschaft, und daran, das die quantenphysik widerlegt wird. nebenbei : einstein glaubte das gleiche wie ich.

Zitat:
Nein, es können auch beide falsch sein und noch eine dritte Möglichkeit geben.

nenn mir die 3. möglichkeit.
Zitat:
Ein Anfang der Kette impliziert aber nicht automatisch, dass es eine Ursache für diese Kette gibt.

der anfang ist die ursache.

Zitat:
Nehmen wir an die die Kausalprozesse haben Indizes und zwar die der ganzen Zahlen. Wenn wir Dein Argument nun auf die ganzen Zahlen übertragen, sieht man das es falsch ist.

Wir ersetzen in Deinem Satz eine "Kausalprozesse" durch "ganze Zahlen":

wenn es unendlich viele ganze Zahlen gab, dann darf es jetzt keine mehr geben, denn unendlich kann nicht durchlaufen werden.

Offensichtlich gibt es unendliche viele Zahlen im Negativen wie im Positiven, denn noch gibt es Zahlen die größer sind als -Unendlich und Zahlen, die kleiner sind als +Unendlich. Dein Argument ist falsch.

meine argumentation ist vollkommen richtig. das was falsch ist, ist dein vergleich. ich vergleiche den freien willen doch auch nicht mit einer einspurigen autobahn ...

wenn dein vergleich, dann so :
du musst die negativen zahlen abzählen können ? schon mal was von abzählbarkeit in der mathematik gehört ?

du kannst von 0 bis minus zehn zählen.

aber egal wie schnell zu zählst, du wirst nie bei minus unendlich ankommen, und das musst du verstehen.
@ positiv

Zitat:
Macht Ihr jetzt hier ein Mathe-Seminar?

ja, sieht immer mehr danach aus. aber das sollte dich als informatiker doch nur _noch_ mehr interessieren xD
denn informatik basiert doch auch nur auf mathematik, oder ?

@ nekilotte

Zitat:
Tja, die Ursprungsfrage ist nämlich ganz einfach zu beantworten.
Also ich bin Atheist, weil ich nicht an irgendeinen Gott glaube.
Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

da denke ich anders.
wenn du sagst, dass du atheist bist, dann impliziert das bereits, dass du nicht an Gott glaubst, d.h. du kannst dich nicht auf die definition von atheist berufen : ich bin atheist _weil_ ich nicht an Gott glaube. das ist vollkommen falsch - wie ich finde.
anders wäre zb : ich bin atheist, weil ich Gott noch nie wahrnehmen konnte.

@ atheist

Zitat:
Als "Gott" bezeichne ich hier vor allem den "menschenorientierten" Gott, der über uns richtet und uns "beobachtet".
D.h., ein christl., muslim. oder jüdischer Gott.

woher weisst du denn, dass das woran die an Gott glaubenden glauben, "menschenorientiert" ist, und nicht dein nicht-an-Gott-glauben , das hat in meinen augen mehr menschenorientierung als jeder andere glauben...
Zitat:
Denn meiner Ansicht nach, würde jede, auch noch so geringe Vermenschlichung eines Gottes (also wenn wir viel beten, hilft er uns), eine Beraubung jeglichen freien Willens darstellen, und somit zu einem Widerspruch führen.

keiner vermenschlicht hier Gott. "also wenn wir viel beten, hilft er uns" - unter "vermenschlichen" verstehe ich was ganz anderes...

Zitat:
Denn entweder wir haben nen freien Willen, dass heißt er darf nicht in das Menschenleben eingreifen, oder er greift ein und es gibt eben so etwas wie Schicksal oder Vorherbestimmung durch Gott.
Schicksal und Freier Wille sind demnach für mich nicht vereinbar.
Kurz: Ein fundamentalistischer Gottesglaube ist für mich nicht nachvollziehbar.

aus meiner kausal-folgerung geht hervor, dass es keinen freien willen gibt. soetwas wie "du" oder "ich" gibt es nicht. das was wir "ich" nennen sind lediglich die ursachen, die uns dieses "ich" einbilden lassen. nicht "ich" entscheide, sondern die ursachen, welche dieses scheinbare "ich" ausmachen tuen das.
Zitat:
Interessanter wird die Frage des Gottes natürlich, wenn man ihn in allem sieht (in der Natur, in Lebewesen,...), also ein pantheistischer Gott.
Hier wird das Gottesbild komplex.

der mensch selbst, gehört auch zur / in die natur. das sollte man nicht ausser acht lassen...

Zitat:
Klingt logisch, denn da auch ich an die Urknall-Theorie glaube, wird vielleicht alles einmal zusammengewesen sein!

lass uns mal weiterdenken... was war die ursache des urknalls ( wenn es den urknall überhaupt gab ...) ?

Zitat:
Es geht eben über unser Wissen hinaus, und man sagte schon immer zu etwas, das man nicht verstanden hat, "göttlich"!

die damals an rinder für Gott haltenden menschen, hakten das damals mit "göttlich" ab, und die wissenschaftler tuen es mit "zufall" - ich sehe da keine große veränderung, außer das man ein noch antrophologisches bild zu prägen versucht.

Zitat:
Bis wir entstanden sind, hatte Gott schon sehr sehr viele Fehlversuche hinter sich!

Gott ist allmächtig / allwissend - und damit ist dein satz selbst paradox.
ich will jetzt nicht versuchen darwin zu widerlegen, dazu bräuchte ich jetzt mindestens 10 posts - ich sage nur : wer sucht, der findet. und ich habe gefunden wonach ich gesucht habe - klare widerlegungen darwins.
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