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Selten hat mich ein Buch, ein Autor, eine Geschichte so bewegt wie diese....
http://www.warumtoetestduzaid.de
Ich frage ihn, was sein größter Traum sei. „Frieden“, antwortet er. Aber danach wünsche er sich eine ganz große Familie mit mindestens zwölf Kindern, „damit zu Hause richtig was los ist!“ Zwei oder drei Kinder finde er zu langweilig. Wenn Gott seiner Frau und ihm Kinder schenke, werde er seine ersten beiden Söhne Haroun und Karim nennen, wie seine Brüder. Wieder folgt ein langes Schweigen. Wie ein dunkler Schatten legt sich die Erinnerung an seinen toten Brüder auf Zaids Gesicht.
Nach einer Weile fährt er fort, seine Frau solle gut erzogen und natürlich möglichst hübsch sein. Ob sie ein Kopftuch, den Hijab, trage, entscheide sie allein. Aber er sehe das schon recht gerne. Das sei Teil ihrer Religion. Sein Glaube sei für ihn sehr wichtig. Die Jungfrau Maria – er sagt „Maryam“ – trage auf den Bildern, die er kenne, auch immer einen Schleier. Aber darüber werde es mit ihm nie Streit geben. Die schwarze Abaja, den Ganzkörperschleier, müsse seine Frau sowieso nicht tragen.
Mehr Infos: http://www.islam.de/10024.php
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Doch "Warum tötest du, Zaid?" ist viel mehr als nur ein Buch über den Krieg im Irak. Dieses Buch ist eine kritische Bestandsaufnahme des historischen und aktuellen Verhältnisses zwischen den muslimischen Mehrheitsgesellschaften und dem „Westen“. Der Krieg des "Westens" gegen Zaid, gegen den Irak ist nur ein aktuelles Beispiel, ein Symptom für die schreckliche Schieflage in der sich dieses Verhältnis befindet; eine seit über 200 Jahren existierende Schieflage, zu Ungunsten der Muslimischen Welt.
Das Buch nimmt dem „Westen“ die Maske des gutmütigen Demokratie-, Menschenrechte- und Entwicklungsexporteurs vom Gesicht und räumt mit den Zerrbildern auf, die er in seinem Aufklärungswahn so gerne von sich entwirft; gestern wie heute!
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Hört sich wirklich nett&intressant an.
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Salsabil,
danke für den Videolink. Ganz ganz toll und sehenswert.
Übrigens: Herr Todenhöfer ist überzeugter Christ !
Solche Menschen brauchen wir. Sowohl auf christlicher als auch auf muslimischer Seite.
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