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| Hi , ich wollte mal etwas ansprechen und zwar die Homosexualität und die Religion , denen gegenüber. Ich finde es nämlich eine Frechheit , von den vielen Religionen , die Schwulen als Sündiger darzustellen. Ich weiß auch nicht , die nehmen diesen Leuten einfach die Freiheit , das zu sein was sie wollen . Wenn wir wirklich spirituelle Wesen sind und nicht irgendwelche Automaten , dann können wir sein was wir wollen. Und da soll kein schei... Religiöser kommen und diese Leute zerstören. Es tut mir Leid , aber ich bekomme durch diese ganzen Sachen einen ziemlichen Hass auf die Bibel und auf viele Leute. Denn ich bin immernoch der Meinung , das es kein Gut und kein Böses gibt. Was spricht überhaupt gegen die Homosexualität , ausser der Abneigung einiger Leute dieser gegenüber? Wer hat die Sünde überhaupt erfunden , es gibt ein par sehr gute Bücher "Gespräche mit Gott", indem so in etwa gesagt wird " Der Mensch sieht sich nicht als Abbild Gottes , sondern Gott als Abbild des Menschen"
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Hallo der_ding,
zu diesem Thema gibt's schon mindestens einen thread.
| Zitat: |
| die nehmen diesen Leuten einfach die Freiheit , das zu sein was sie wollen |
genau da steckt noch ein ganz anderes Problem - Schwule und Lesben wollen primär
meist gar nicht so sein, sie sind so, ohne dass sie selbst was dazugetan haben.
Und die Religionen verurteilen nicht die Veranlagung als Sünde (das hat sich inzwischen
meist herumgesprochen, dass sie die nicht gewählt haben), sondern 'Sünde' ist jetzt
das tatsächliche Ausleben dieser Veranlagung. D.h. eine Frau darf gern lesbisch sein,
sie darf sich nur mit keiner anderen was anfangen...
Das geht mir insofern persönlich nahe; als ich einmal eine Lesbe kennenlernte,
die sich [freiwillig!] einer 'Umprogrammierung' unterzogen hatte. Das Ergebnis war,
dass sie mit Frauen nicht mehr konnte, mit Männern aber weiterhin nicht wollte -
aber natürlich trotzdem Zuwendung, Zärtlichkeit und Liebe brauchte... Eine der
besch...ensten Situationen, an die ich mich erinnern kann
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Ganz ehrlich, mir tun Menschen leid die Homesualität als Sünde verstehen, beim lesen deines Textes ist mir folgender Bibeltext eingefallen aus der Bergpredigt:
"Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch wieder gemessen werden. Und wie ihr anderen tut, so wird euch getan werden."
Hier soll noch ein mal gesagt werden, ich möchte weder die verurteilen die Homosexualität verdammen noch die die sie praktizieren...ihr wisst schon..."Richtet nicht..."
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xxBenxx, ich sehe es genau so wie Du.
Auch ich bin generell gegen Verurteilung.
Ich weiße nur darauf hin, das von manchen missverstanden wird, LEIDER!
Keine Verurteilung wird als Akzeptanz gedeutet.
Verurteilung hat ja zweierlei Bedeutungen:
Ein Richter verurteilt und das ist auch wichtig.
Aber wir sollten nicht in unserem Denken verurteilen.
Wir sollten unser Herz unberührt lassen.
Machmal sind Streitgespräche wichtig.
Kürzlich war einer im Chat, dessen Namen ich nicht nenne, der meinte, dass Kinder nicht Lachen dürfen, denn das Lachen käme aus der Hölle.
Hier ist es wichtig, mit aller Deutlichkeit und Entschiedenheit gegen solche eine Vorstellung vorzugehen. Denn was wäre, wenn er unreflektiert eigene Kinder auf diese Weise erzieht?
Hierbei ist es wichtig, den Menschen hinter dem Fundamentalisten zu erkennen und vor allem nicht zu vergessen.
Sobald Bosheit unser Herz ergreift, ist es wichtig, dass wir uns zurückziehen und wieder mit uns ins Reine kommen, bevor wir weitermachen.
Ich glaube, auch Jesus hat das verstanden und gelebt, selbst in dem Moment, als er Händler aus dem Tempel warf.
Und das ist die Kunst: auch mal zu streiten ohne dabei sein Herz zu verschmutzen.
In Liebe streiten heißt nicht um des eigenen Sieges willen zu streiten sondern um des anderen Sieges willen. Denn des anderen Sieg, im wahren Sinne, ist nicht des eigenen Niederlage.
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In den vergangenen polytheistischen Religionen und Kulturen war die Homosexualität etwas normales, ich denke da besonders an die griechische Geschichte.
Erst als in Griechenland die monotheistischen Religion eingeführt wurde, passte diese Form der Sexualität nicht mehr in das damalige Religions und Kulturverständnis. Die darauf folgenden monotheistischen Religionen und Kulturformen verteufelten die Homosexualität, sowie die vergangene polytheistische Religion.
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