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Hallo Freunde,
Zunächst einmal wäre es sinnvoll daran zu errinern, dass Religion ein spiritueller Weg zur Entwicklung des Geistes ist. Ziel der Religion ist es den Geist der Menschen transzendieren zu lassen, indem man den Menschen gewisse Aufgaben stellt.
Transzendieren kann man allerdings nur, wenn man an seinen Determinanten arbeitet und erhaben über ihnen ist. Die Gesetze der Religionen dienen zu nichts anderem als dem Erlangen der Erhabenheit.
Wenn also im Kitab-i Aqdas, dem heiligsten Buch der Bahái, steht "O Volk Bahás ! Faulheit ist euch verboten!", so ist dieser heilige Vers keine Diskrimminierung von faulen Menschen. Es ist eher eine Aufgabenstellung, ein Weg, für faule Menschen, auf den Pfad der Erleuchtung durch Arbeit und stetigem Fleiß zu kommen.
Homosexualität wird in den Religionen eigentlich nicht schlimmer bewertet als Alkohol, Drogen, Faulheit oder übermäßiges Essen und fett werden. Objektiv betrachtet ist sogar weder Alkohol etwas "böses" noch Drogen oder Faulheit. Es kommt sowieso alles von Gott, nichts davon hat der Mensch geschaffen.
Wenn ein heiliger Vers also sagt, dass homosexuelle Handlungen schlecht sind, so tadelt Gott nicht die homosexuelle Handlung an sich, sondern sieht in ihr ein Werkzeug der Erleuchtung.
Wer es schafft selbst über seiner angeborenen Homosexualität erhaben zu werden, der wird höchste spirituelle Erfahrungen machen. Diesen spirituellen Weg zu beschreiten ist nicht der größte Verlust im Leben. Man bedenke all die schwerbehinderten Menschen auf der Welt, da kann man auch mal auf Sexualität verzichten.
Das gleiche Prinzip gilt übrigens auch für außerehelichen Geschlechtsverkehr.
Gruß,
Rahiym
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Das ist ein Problem welches sich von der Gesellschaft in die Religion zieht.
Die Gesellschaft formt in sich ein kollektives Bewusstsein indem sich alle in dieser Gesellschaft befindlichen bewegen.
Wenn nun in diese Gesellschaft jemand einbricht der sich nicht an die vorgegebenen Regel hält wird er verfolgt.
Es ist egal ob es homosexuelle Menschen, anderfarbige oder nur welche sind die es geschafft haben ihr eigenes Bewusstsein zu formen.
Dann werden "Werkzeuge" aus dieser Gesellschaft benutzt um an die Gesellschaft zu projezieren "das geht so nicht".
Dafür gibt es Religionen, Parteien oder nur den Wirtshausstammtisch.
Wenn nun wie es die homosexuellen leider taten, ihr Recht auf etwas einfordern (heirat) was völlig aus der Norm fällt, werden sie als Aussenseiter verfolgt die sich außerhalb dieses kollekt. Bewusstsein outeten und dann auch noch von der Gesellschaft, der sie nicht angehören etwas fordern.
Es ist die Minderheitenfrage in einer Ansammlung von Marionetten.
Ferry
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| Zitat: |
| Wenn ein heiliger Vers also sagt, dass homosexuelle Handlungen schlecht sind, so tadelt Gott nicht die homosexuelle Handlung an sich, sondern sieht in ihr ein Werkzeug der Erleuchtung. |
Das versteh ich nicht.
Er tadelt etwas - also sieht es als nicht gut an - obwohl es der Erleuchtung dient welche alle Menschen zu ihm führt?
Wenn ich dann bedenke das ein Prophet sagte Gott ist Geist und ihr sollt ihm im Geist anbeten, weiß ich das der Geist als eine Energieform geschlechtslos ist und somit ist es gleich mit wem der auf der Erde seinen Spaß hat.
Doch wenn ich bedenke das die Materie durch den Menschen auf ihr und durch seine Vermehrung durch weiblich und männlich erhalten wird, bekommt es anderes Aussehen.
Dann stellt sich weiters die Frage inwieweit die Erde als Materie dem Geist dienlich oder hinderlich ist?
Auch die Trennung in Adam und Eva wurde erst nachher an dem Adam vorgenommen im Paradies.
Hier dann keine Kinder mehr zu zeugen, wäre dann die Abschaltung dessen, das in einem fleischlichen Leib ein Geist eingeschlossen werden muss um in der MAterie überhaupt agieren zu können.
Also etwas was der Freiheit des Geistes zugute kommen würde, wenn dieser Geist nicht etwas hier erkennen könnte. Z.B. den Unterschied zwischen Gut und Böse.
So gesehen wären homosexuelle Menschen - ohne das diese es wissen - in sich eine Einheit, da sie männlich und weiblich in sich gleichermassen verteilt tragen. Sie können in beide Richtungen wenn sie es wollen.
Ferry
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Hallo Ferry,
was Gott in einem Buch tadelt, tadelt er komischerweise im anderen Buch nicht mehr
Dazu wäre der Reinheitsstatus von Schweinefleisch und Götzendienern nennenswert:
Im Koran wird Schweinefleisch und jedes Volk, das Götzendienst betreibt als unrein erklärt. Im Bahaitum wurde das Konzept der Unreinheit gänzlich aufgehoben.
Wer weiss, ob nicht eines Tages ein Gottesoffenbarer der Zukunft auch das Verbot der Homosexualität aufhebt.
Der Weg zur Erleuchtung führt, so wie es scheint, durchaus durch das Tal des provokanten Tadelns. Jedes Tadeln scheint sein eigenes Zeitalter zu haben und jedes Tadeln findet irgendwann mal sein Ende, sowie neues Tadeln seinen Anfang findet. So sind nunmal die Täler der Erleuchtung: Provokant und unangenehm.
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Gott ist gegen die Homosexualität, weil es geschrieben steht:
Röm 1,27-28
und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Wollust zueinander entbrannt, indem sie Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst. Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht ziemt
1.Mose 1,27
Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.
So ist das was Gott will, so ist es Gut.
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