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Die Homosexuellen und die Religion












@Astrella
Liebenswert Deine Mühe...


Aber Glaubensfürsten haben über Jahrhunderte die Sexualität in die Ecke geschoben.
Da mußte alles in sog. "geordnete" Bahnen, damit die Kontrolle erhalten blieb. Und mit der Homosexualität konnte man erst gar nicht richtig umgehen, weil auch früher viele Geistliche selber in diese "Schiene" hinein gehörten. Und selbst heute wird unter r.k. Priestern trotz anderer vatikanischer Bestimmung in aller eigenen Toleranz homosexuelle Lebensweise vom Zölibatären ausgeklammert. Weil es nun mal darum ging, dass normale Sexualität nur zwischengeschlechtlich zu sein hat. Verlange bitte keiner von mir, diese "Logik" zu erklären...

Mir haben selbst zwei schwule Priester einmal erklärt, dass sie das dann auch nicht mehr so eng sehen, es darf halt nicht herauskommen. Warum es leichter zu decken ist, schrieb ich bereits an anderer Stelle.

Aber stellt Euch einmal vor, ob nun Sexualität vor der Ehe, oder Zölibat (die Pensionskasse würde in den Bankrott gehen) Oder auch die Homosexualität wäre in den Kirchen kein Thema mehr... Die ganze Sexualmoral ging doch weg, und darauf baut ca 80% der psychologischen Kontrollmechanismen der Kirchen. Der Dogmatismus ist nur nach außen hin und interessiert tatsächlich nur die Oberen. Aber die Moral ist für's Volk bestimmt.

Da hatte Kar Marx schon Recht: Religion ist Opium für's Volk....
"Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst"

... und zwar egal ob hetero oder homo.


Was gibt es eigentlich noch mehr zu sagen?
Hallo miteinander

@ John, ist dir während des Bibelstudiums mal ein Kreuz auf den Kopf gefallen. Kannst Du aus diesem Grunde eventuell auch mit Gott telefonieren, wie die Uriella aus der Schweiz...?

Ich habe nichts gegen die Homosexualität. Ich hatte selbst in meiner Schulzeit mal ein Abenteuer mit meinem Schulfreund.
Es soll sich doch jeder so ausleben wie er will.

Mit Grüssen Gralsbote
Liebe nomika,

Zitat:
Jedoch liegst du falsch, wenn Du Homosexualität als etwas Abnormales beschreibst.
Es bedarf auch keiner philosophischen Rechtfertigung dafür.
So wie manche dick sind und die anderen dünn, die einen schwarz, die anderen weiss, sind manche Menschen Homosexuell, andere heterosexuell, manche bisexuell, andere sogar asexuell.
Wo ist hier bitteschön das Problem.
Homosexuelle sehen sich selber übrigens nicht als krank an. Krank wird ihre Neigung erst dann, wenn sie verleugnet wird.
Warum glaubst Du, dass es so oft passiert, dass Priester sich an Jungen vergreifen?


Ich habe nirgendwo Homosexualität als etwas Abnormales beschrieben. Wahrscheinlich bist du selber der Meinung, dass Fettleibigkeit oder Faulheit abnormale Zustände seien und deswegen kritisierst du meinen Vergleich. Niegendwo habe ich ausserdem von Krankheit geredet.

Zitat:
Einerseits schreibst Du, die Bahai verträten keinen Absolutheitsanspruch.
Dieser Aussage widersprichst Du Dir gleich wieder, indem Du schreibst, die Bahai wären mir überlegen, wenn ich keine Suchende bin.


Niergendwo habe ich so etwas geschrieben. Mit "Suchende" habe ich einfach nur Menschen gemeint, die schon vor der Bekanntschaft mit der Bahai Religion dessen Werte vertreten haben und dann auch eine entsprechende Religionsgemeinschaft ersehnten. Soweit ich aber verstanden habe "suchst" du keine neue Religion. Hat nichts mit Absolutheit zu tun.

Zitat:
Also schon wieder eine Religion mit Konzepten von richtig und falsch.
Vielleicht etwas toleranter als der Islam, aber weiterhin durchzogen von veralteten Moralvorstellungen.


Keine Religion spricht von richtig oder falsch sondern lediglich von einem zeitbezogenen Weg zur Erleuchtung. Dieser Weg ist dem Zustand der Menschheit entsprechend zugeschnitten. Durch Einhalten von gewissen Gesetzen und Verinnerlichung von gewissen Werten kann die Menschheit über ihren eigenen Schatten springen und sich weiterentwickeln. Das ist alles, was die Religion bezweckt.

Ausserdem könntest du ruhig zugeben, dass Menschen endlich lernen sollten die Stellung des Familienlebens und der Sitte zu respektieren. Statt uns ständig für die tierische Auslebung unserer Gelüste einzusetzen könnten wir primäre Probleme lösen. Das Geschlechtliche wird zwischen so vielen Problemen auf der Welt einfach zu sehr überbetont.

Während der Größtteil der Welt noch immer hungert reden wir hier über Homosexualität.

Ist die Sexualmoral auf der Welt auf einem akzeptablen Punkt angelangt und ist Friede auf der Welt eingekehrt wird aus religiöser Seite, meiner Meinung nach, Homosexualität auch keinen Anlass mehr zur Kritik darstellen. Wisse die Offenbarung ist fortschreitend und Gesetze vergehen wie unser Körper.

(Thomasevangelium/37) Seine Jünger sprachen: „Wann wirst du uns offenbar werden, und wann werden wir dich sehen?“ Jesus sprach: „Wenn ihr euch entkleidet ohne Scham und eure Kleider nehmt und sie unter eure Füße legt wie die kleinen Kinder und auf sie tretet, dann werdet ihr den Sohn des Lebendigen [sehen] und ihr werdet euch nicht fürchten.“

Gruß,
Rahiym
@Rahiym
Zitat:
Ich habe nirgendwo Homosexualität als etwas Abnormales beschrieben.


Den Eindruck, wie Astrella beschrieben hatte, hatte ich allerdings bei Deienr Wortwahl auch....

@Martin
Da gebe ich dir grundsätzlich Recht. Allerdings sehen das diverse "Kirchen" wohl etwas anders, - warum wohl...
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