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@John
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| Du glaubst doch gar nicht an Gott, willst doch gar nichts von ihm wissen! Woher willst denn du dann wissen was die Göttliche Natur Gottes ist |
Und wieder nur so ein Spruch von dir, aber das brauchst Du wohl offensichtlich für deine eigen Gefälligkeit. Glaubst Du allen ernstes, mit haltlosen Behauptungen fehlende Argumente zu ersetzen?
Oh Entschuldigung, ich vergaß, dass du ja davon überzeugt bist, alleiniger Pächter der absoluten Wahrheit (wo es die gibt weiß ich leider nicht, aber hauptsache Du weißt es...) bist. Wird der angesprochene Balken jezt zu einem Pfeiler? Nun ja, damit muß du leben.
Nur eines würde mich doch noch interessieren: Welcher Phantasie ist Deine Einbildung eigentlich entsprungen? Wenn du nicht gerade endlos mit kontextlosen Bibelzitaten um dich wirfst (im Dutzend billiger oder wie?) dann bringst Du Aussagen, die jeglicher Grundlage entbehren... Auch eine Art, sich versuchen wichtig zu erscheinen....
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Lieber Rahiym,
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Zitat:
Dass Du Homosexualität mit Adipositas und Faulheit vergleichst, finde ich ziemlich schräg.
(keine Lehrmeinung:)
Finde ich nicht. Es ist in meinem Falle der tolleranteste Vergleich, den man überhaupt machen kann. Ich bin nämlich selber dick und faul. Damit spreche ich der Homosexualität den Status der Todsünde ab. Sonst würde ich mir glatt ins eigene Fleisch schneiden. Es dürfte wohl keiner Erläuterung wert sein, dass wir Zustände wie Adipostas, Faulheit und Homosexualität nicht auch noch philosophisch rechtfertigen und fördern müssen.
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Finde ich ja ganz nett, dass Du der Homosexualität ihren Todsündenstatus abschreibst.
Jedoch liegst du falsch, wenn Du Homosexualität als etwas Abnormales beschreibst.
Es bedarf auch keiner philosophischen Rechtfertigung dafür.
So wie manche dick sind und die anderen dünn, die einen schwarz, die anderen weiss, sind manche Menschen Homosexuell, andere heterosexuell, manche bisexuell, andere sogar asexuell.
Wo ist hier bitteschön das Problem.
Homosexuelle sehen sich selber übrigens nicht als krank an. Krank wird ihre Neigung erst dann, wenn sie verleugnet wird.
Warum glaubst Du, dass es so oft passiert, dass Priester sich an Jungen vergreifen?
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(keine Lehrmeinung:)
Die Bahai Religion erhebt keinerlei Absolutheitsansprüche und gebietet selbstständige Suche nach Wahrheit. Bahai wird deswegen auch nur jemand, der in den Bahai Werten und Gesetzen irgendetwas gefunden hat, worin er den "Schlüssel zur Erleuchtung" sieht.
Man wird weder Bahai geboren, noch zieht man irgendwelche metaphysichen Konsequenzen, wenn man dem Bahaitum nicht beitritt oder vom Bahaitum austritt. Die Türen sind weit offen, jeder kann kommen und nach belieben auch wieder gehen.
Nur wer sucht, der findet. Wenn du also sowieso keine Suchende bist kannst du ruhig jede Meinung haben, die du möchtest. Glaub mir, die Bahai sind darüber erhaben.
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Einerseits schreibst Du, die Bahai verträten keinen Absolutheitsanspruch.
Dieser Aussage widersprichst Du Dir gleich wieder, indem Du schreibst, die Bahai wären mir überlegen, wenn ich keine Suchende bin.
Ich würde mich in der Tat nicht als Suchende bezeichnen.
Wonach sollte ich auch suchen?
Nach der allgemeingültigen Wahrheit?
Muss ich nicht. Die ist ja sowieso immer da.
Also nicht Suchen sondern Wahrnehmen von dem, was ist.
...Und nicht das, was da ist, so zurechtbiegen, dass es in ein menschengemachtes Gedankenkonstrukt passt.
Das schafft nur Leiden.
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(Achtung - Lehrmeinung !)
1- In einem Brief des "Haus der Gerechtigkeit" wird die geistige Entwicklung beim Kampf gegen die eigenen Determinanten, die zur Homosexualität führen, betont. Es ist also eine Gnade im Übel.
2- Das Haus der Gerechtigkeit vergleicht das Ankämpfen gegen die eigene Homosexualität mit dem Ankämpfen eines Heterosexuellen gegen die voreheliche Unzucht. Beides wird also gleich schlecht gesehen. Ehebruch ist viel schlechter als Homosexulität.
3- Keinesfalls stellt es ein Kapitalverbrechen wie beim Judentum, (mittelalterlichem) Christentum oder Islam dar. Ganz im Gegenteil: Der Hüter des Glaubens hat geboten, dass wir Homosexuellen Tolleranz und Mitgefühl entgegenbringen sollen.
4- Homosexualität soll allerdings vom Betroffenen selber nicht einfach so hingenommen werden. Wie sehr die Liebe zum gleichen Geschlecht auch edelste Zeichen trägt darf sie sich nicht in geschlechtlichen Akten äußern.
5- Das Konzept der geistigen Entwicklung ist zentral im Bahaitum. Alles was dieser Entwicklung beiträgt sollte getan werden.
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Also schon wieder eine Religion mit Konzepten von richtig und falsch.
Vielleicht etwas toleranter als der Islam, aber weiterhin durchzogen von veralteten Moralvorstellungen.
lg, nomika
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@John:
Du glaubst also an die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel.
OK.
Also Adam und Eva wurden aus dem Paradies vertrieben und zeugten Kain und Abel.
Kain schlug Abel tot.
Nun gab es 3 Menschen auf der Welt.
Kain, Adam und Eva.
Aus diesen 3 Personen wurde dann die gesamte Weltbevölkerung.
Hältst Du das für realistisch?
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@nomika
Deine beiden letzten Beiträge sind mir sehr einleuchtend und informativ. Der Letztere eher zum Schmunzeln, ein süffisantes lachen verbeiße ich mir. Da kamen wieder erinnerungen hoch, die längst in der Mottenkiste verschwunden waren....
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| Das ist aber ein sehr schlechter Vergleich. Die Lebensformen, die eben von der Norm abgewichen sind, waren aber gleichzeitig auch entwickelter und hatten somit einen selektionsvorteil. Die Evolution strebt genau darauf hin. Auf das Thema der Homosexualität bezogen würde dies heißen, dass die gesamte Menschheit irgendwann einmal komplett homosexuell wird. |
Ah, da hatte doch jemand beim Biounterricht sein Köpfchen aber ganz woanders. Evolution "strebt" nicht, und auftauchende Mutationen haben in den wenigsten Fällen einen Selektionvorteil.
Und "auf das Thema Homosexualität bezogen" passt hier irgendwie gar nicht. Erstens pflanzen sich Homosexuelle nicht in dem Umfang fort, das es wirklich ins Gewicht fiele. Zweitens ist Homosexualität meines Kenntnisstandes nach nicht vererbbar, sondern hat etwas mit der Konzentration von mütterlichen Hormonen zu tun, die der Fötus im Laufe der Schwangerschaft ausgesetzt war.
Und für alle nochmal: Es ist völlig, aber auch völlig ok, homosexuell zu sein.
Es ist nichts Widernatürliches oder Abartiges, einen gleichgeschlechtlichen Partner zu lieben.
Auch wenn es in der Bibel steht.
Mein Gott, Papier ist geduldig, soll ein Mensch sein Leben lang auf eine befriedigende Sexualität verzichten?
Wenn jemand freiwillig das tut, bitte, seine Entscheidung.
Wer immer Gott auch sein mag, aber was zwei Erwachsene im beiderseitigen Einverständnis tun, ist Sache der beiden und sonst niemanden. Ein Gott guckt nicht in die Schlafzimmer.
Aber was red ich.
Die meisten wissen es eh, und die Anderen sind halt...halt .. *achselzuck*.
Egal...
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