|
|
|
@Manu
Schade, daß Du als Christin so etwas sagt.
Deine Nächstenliebe reicht anscheinend nur bis zu deinem Spiegelbild.
Es ist völlig ok, homosexuell zu sein, und vor einem Gott gibt es keinen, der geringer ist.
Wie kannst Du es Dir überhaupt anmaßen, in Gottes Namen zu sprechen?
Mein Gott ist ein Barmherziger und Liebender.
Und Deiner? Gott der Buchhalter mit einer langen Liste der Sünden?
Guckt gerne in die Schlafzimmer?
Und dabei vielleicht noch in die Gedanken?
Also immer schön an Engelchen dabei denken...
Da weißt absolut nichts von Gott, Du weißt nichts über Menschen, lesen kannst Du, aber verstanden hast Du nix.
Du bist kein Menschenfreund, und Jesus war der Inbegriff davon.
Du bist von der Botschaft - und auf die kommt es an und die soll GELEBT und nicht zitiert werden - Lichtjahre entfernt.
Aber kann ja noch werden...
|
|
|
|
Oh doch ich rede auch von Gott der Liebe!
Und ich habe auchh gesagt dass er jeden einzelnen liebt mit seinen Fehlern.Wenn man aber weiß,was Gott nicht will,sollten wir es auch lassen.
NATÜRLICH SIEHT ER UNSER HERZ UND UNSERE GEDANKEN!
|
|
|
|
| Martin H. hat folgendes geschrieben: |
Eben durch Abweichungen von der Norm ist die Evolution erst möglich geworden.
Ohne eine Abweichung von der Norm wäre auf der Erde Leben nicht über primitive Formen hinausgewachsen. |
Das ist aber ein sehr schlechter Vergleich. Die Lebensformen, die eben von der Norm abgewichen sind, waren aber gleichzeitig auch entwickelter und hatten somit einen selektionsvorteil. Die Evolution strebt genau darauf hin. Auf das Thema der Homosexualität bezogen würde dies heißen, dass die gesamte Menschheit irgendwann einmal komplett homosexuell wird.
Homosexualität ist für mich nicht mehr und nicht weniger tragisch als die Veranlagung zur Adipositas (Fettleibigkeit) oder auch Faulheit. Nur weil man genetisch stark dazu veranlagt ist, heißt es nicht, dass man es einfach so hinnehmen muss.
|
|
|
|
@Rahiym:
| Zitat: |
Das ist aber ein sehr schlechter Vergleich. Die Lebensformen, die eben von der Norm abgewichen sind, waren aber gleichzeitig auch entwickelter und hatten somit einen selektionsvorteil. Die Evolution strebt genau darauf hin. Auf das Thema der Homosexualität bezogen würde dies heißen, dass die gesamte Menschheit irgendwann einmal komplett homosexuell wird.
Homosexualität ist für mich nicht mehr und nicht weniger tragisch als die Veranlagung zur Adipositas (Fettleibigkeit) oder auch Faulheit. Nur weil man genetisch stark dazu veranlagt ist, heißt es nicht, dass man es einfach so hinnehmen muss. |
Und Du willst Dir anmaßen zu wissen, welche Lebensform die Norm ist und welche nicht?
Auch Tiere sind zeitweise homosexuell und pflanzen sich trotzdem weiter fort. Sterben also darum nicht aus.
Homosexualität wie Heterosexualität bestehen gleichzietig.
Hast du etwa die Befürchtung, dass die Menschheit ausstirbt, weil irgendwann mal alle nur mehr homosexuell sein könnten?
Deine Befürchtung ist wohl zur Zeit eher unbegründet, da es immer heisst, die Weltbevölkerung würde explodieren!
Wo siehst du also das Problem?
Dass Du Homosexualität mit Adipositas und Faulheit vergleichst, finde ich ziemlich schräg.
Wenn das, was du schreibst, Weisheiten aus der Bahai- Religion sind, habe ich ab sofort meine Meinung darüber geändert und sehe sie als eine weitere Verwirrung auf dem menschlich suchenden Pfad an.
Hat nämlich wieder mit Verurteilung von etwas zu tun.
Kann ich darum nicht anerkennen.
Wieder ein Versuch, neue Regeln zu erstellen, die nicht glücklichmachend sind.
Aber vielleicht ist das ja nur Deine persönliche Meineung und hat nix mit Deiner Religion zu tun.
|
|
|
|
Liebe nomika,
ich werde markieren, was Bahai Lehrmeinung ist und was nicht.
| Zitat: |
| Und Du willst Dir anmaßen zu wissen, welche Lebensform die Norm ist und welche nicht? |
(keine Lehrmeinung:)
Da hast du etwas falsch verstanden. Meine Absicht war es bestimmt nicht eine Normen-Debatte zu führen.Mein Ziel war es lediglich Martins falsche Logik durch die entsprechende Analogie zu verdeutlichen.
| Zitat: |
| Dass Du Homosexualität mit Adipositas und Faulheit vergleichst, finde ich ziemlich schräg. |
(keine Lehrmeinung:)
Finde ich nicht. Es ist in meinem Falle der tolleranteste Vergleich, den man überhaupt machen kann. Ich bin nämlich selber dick und faul. Damit spreche ich der Homosexualität den Status der Todsünde ab. Sonst würde ich mir glatt ins eigene Fleisch schneiden. Es dürfte wohl keiner Erläuterung wert sein, dass wir Zustände wie Adipostas, Faulheit und Homosexualität nicht auch noch philosophisch rechtfertigen und fördern müssen.
| Zitat: |
| Wenn das, was du schreibst, Weisheiten aus der Bahai- Religion sind, habe ich ab sofort meine Meinung darüber geändert und sehe sie als eine weitere Verwirrung auf dem menschlich suchenden Pfad an. |
(keine Lehrmeinung:)
Die Bahai Religion erhebt keinerlei Absolutheitsansprüche und gebietet selbstständige Suche nach Wahrheit. Bahai wird deswegen auch nur jemand, der in den Bahai Werten und Gesetzen irgendetwas gefunden hat, worin er den "Schlüssel zur Erleuchtung" sieht.
Man wird weder Bahai geboren, noch zieht man irgendwelche metaphysichen Konsequenzen, wenn man dem Bahaitum nicht beitritt oder vom Bahaitum austritt. Die Türen sind weit offen, jeder kann kommen und nach belieben auch wieder gehen.
Nur wer sucht, der findet. Wenn du also sowieso keine Suchende bist kannst du ruhig jede Meinung haben, die du möchtest. Glaub mir, die Bahai sind darüber erhaben.
| Zitat: |
Wieder ein Versuch, neue Regeln zu erstellen, die nicht glücklichmachend sind.
Aber vielleicht ist das ja nur Deine persönliche Meineung und hat nix mit Deiner Religion zu tun. |
(Achtung - Lehrmeinung !)
1- In einem Brief des "Haus der Gerechtigkeit" wird die geistige Entwicklung beim Kampf gegen die eigenen Determinanten, die zur Homosexualität führen, betont. Es ist also eine Gnade im Übel.
2- Das Haus der Gerechtigkeit vergleicht das Ankämpfen gegen die eigene Homosexualität mit dem Ankämpfen eines Heterosexuellen gegen die voreheliche Unzucht. Beides wird also gleich schlecht gesehen. Ehebruch ist viel schlechter als Homosexulität.
3- Keinesfalls stellt es ein Kapitalverbrechen wie beim Judentum, (mittelalterlichem) Christentum oder Islam dar. Ganz im Gegenteil: Der Hüter des Glaubens hat geboten, dass wir Homosexuellen Tolleranz und Mitgefühl entgegenbringen sollen.
4- Homosexualität soll allerdings vom Betroffenen selber nicht einfach so hingenommen werden. Wie sehr die Liebe zum gleichen Geschlecht auch edelste Zeichen trägt darf sie sich nicht in geschlechtlichen Akten äußern.
5- Das Konzept der geistigen Entwicklung ist zentral im Bahaitum. Alles was dieser Entwicklung beiträgt sollte getan werden.
Gruß,
Rahiym
|
|
|