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Warum wird der Islam schlecht gemacht












@ nekilotte

Zitat:
Ich mache mich nämlich manchmal ganz gerne lustig über Religion und ich gestehe, beim Islam finde ich für mich die meisten Ansatzpunkte, weil es viele Verteidiger auch bornierter Ansichten gibt.
Dein Problem scheint zu sein, dass du jede Kritik als unerhöhrten Angriff auf den Islam empfindest. Kritik ist aber erlaubt, auch scharfe und zuweilen ungerechte. Das ist nun einmal so, dass muss man hinnehmen, wenn man nicht ständig die verfolgte Unschuld vom Lande spielen will. Das ist der Preis der Freiheit.


aber es gibt einen himmelweiten unterschied zwischen konstruktiver kritik und sarkastischer polemik.
aber du sagst selbst, dass du dich desöfteren über den islam lustig machst. ich finde lustig machen sollte man sich über überhaupt nichts.
und kritik - denke ich - wünscht sich jede religion. sie kann dadurch nur besser verstanden werden bzw. ihre richtigkeit könnte womöglich widerlegt werden.

lg
Und noch etwas möchte ich hinzufügen: (und ich bitte euch um Nachsicht mit mir, denn ich bin echt auf 180)

Ich habe ihn poppedicke-satt diesen ständigen Vorwurf! "Ihr macht unsere Religion schlecht!" "Ihr beleidigt den Propheten!" "Ihr wollt uns unseren Glauben nehmen!"
Was bitte soll das?

Euer Glauben wird geschützt durch unsere Verfassung! Und die hat nichts mit dem Christentum zu tun, sonst könntet ihr euren Glauben nämlich vergessen! Oder gefälligst dort ausüben, wo der Atheismus als Verbrechen gilt!

Ich hab die Schnauze voll mich ständig dafür rechtfertigen zu müssen nicht genug Respekt zu haben für Gott oder den Koran oder Mohammed. Wieviel Respekt wäre euch denn genehm? Soll ich ne Burka überziehen, ist das dann genug Respekt?

Wenn ich vor irgendetwas Respekt habe, dann vor Gott (egal wie ich mich manchmal über ihn lustig mache, ich denke, das verträgt er). Und wenn mich irgendetwas aufregt, dann sind es Beleidigungen religiöser Gefühle.
Aber ich habe meine eigenen Vorstellungen von Gott und ich lasse mir bestimmt nicht die euren aufzwingen. Mein Gott ist grosszügig und jeder Weg ist ihm recht - ob mit oder ohne ihn, ob zu ihm hin oder von ihm weg. Gott ist da und sein einziges Gesetz ist die Liebe.

G
@ nasruddin

Zitat:
Es ist jemand dann ein Muslim wenn er/sie aufrichtig Glaubt. Unabhängig der Zugehörigkeit zu einer Religion oder Gesellschaft.


vllt habe ich dich da nicht ganz verstanden...
aber ich denke da anders.
muslim ist man erst dann, wenn man an Gott, koran, propheten, ... glaubt.

ansonsten ist man lediglich ein gläubiger.

vvg
@haxx:

Ach am Koran soll ich den Islam beurteilen.
Ich sag dir mal was: Nein danke.
Man hat mir den Koran dermassen gründlich verätzt, dass meine Bereitschaft mich näher damit zu beschäftigen in weite Ferne gerückt ist.
Und nein, ich muss mich nicht damit beschäftigen. Es ist meine Zeit und ich verbringe sie wie ich will.

Und JA, ich habe das Recht den Islam auch danach zu beurteilen wie er gelebt wird! Ich finde überhaupt nichts an dieser Art der Beurteilung auszusetzen!
Allein schon die Tatsache, dass man mir hier den Islam aufzwingen will, schreckt mich davor ab mich überhaupt in die Nähe davon zu begeben.

Und was die Polemik angeht: das sind die überreizten Nerven. Und da habe ich grad grösstes Verständnis für.

G
@haxxour

Erste Regel im Islam. Wir machen keine Unterschiede!

Das heisst es gibt keine "lediglich Gläubige" - Gayri Muslim....

Es gibt nur Gläubige oder Un-Gläubige.
Kein Koran, kein Prophet speziell bevorzugen.
Hier die Stelle aus dem Koran:

Zitat:
135 Und sie (d.h. die Leute der Schrift) sagen: 'Ihr müßt Juden oder Christen sein, dann seid ihr rechtgeleitet.' Sag: Nein! (Für uns gibt es nur) die Religion Abrahams, eines Hanifen - er war kein Heide (w. keiner von denen, die (dem einen Gott andere Götter) beigesellen)! 136 Sagt: 'Wir glauben an Gott und (an das), was (als Offenbarung) zu uns, und was zu Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen (Israels) herabgesandt worden ist, und was Mose und Jesus und die Propheten von ihrem Herrn erhalten haben, ohne daß wir bei einem von ihnen (den anderen gegenüber) einen Unterschied machen. Ihm sind wir ergeben.' 137 Und wenn sie an das gleiche glauben wie ihr, sind sie rechtgeleitet. Wenn sie sich aber abwenden, sind sie eben in der Opposition. Doch Gott wird dir (als Helfer) gegen sie genügen. Er ist der, der (alles) hört und weiß.
[Sure 2. Die Kuh: Der Koran, S. 128 (vgl. Sure 2, 134-137) (c) Verlag W. Kohlhammer]


Gruss
Nasruddin
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