wie hat jesus zu gott gebetet


@Sakon und Freunde

Anstatt sich die Frage auf der Zunge zergehen zu lassen wäre doch diese Antwort wohl die Richtige:

Jesus hat wie folgt gebetet:
Zitat:

Vaterunser
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das (landschaftlich auch: der) Vaterunser oder Unser Vater oder Gebet des Herrn (lat. Pater noster, Oratio Dominica) ist das Gebet, das Jesus Christus laut den Berichten der Bibel seine Jünger gelehrt hat.

Das Vaterunser ist das am weitesten verbreitete Gebet im Christentum, das in nahezu allen christlichen Konfessionen im Gottesdienst und von vielen Christen auch privat gebetet wird.


Die heutige ökumenische deutsche Fassung lautet:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
(Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.)
Amen.



In der Schweiz beten die Reformierten oft Unser Vater statt Vater unser, sonst ist der Text gleich.


Damit wäre wohl die Frage auch beantwortet...

Und ich als Muslim dieses Gebet neben "el Fatiha" auch in meinem Leben des öfteren rezitiere....

Und hier noch ein weiteres Vater unser ausserhalb des Christlichen Weges ...

http://www.geistigenahrung.org/ftopic7254.html


Gruss
Nasruddin
@Sakon
Lächerlicher Fragen, was meinst Du damit?

Ansonsten, Fragen genug....Sie müssen nur noch formuliert werden...!

Gruß
Positiv,

Die frage ist nur darauf ausgerichtet von einem Muslim um einen Christen zu zeigen, dass Jesus angeblich wie ein heutiger Muslim gebetet hat. Deswegen lächerlich, weil ich das schwach finde. Die Haltung, wie Jesus gebetet hat ist anders als Muslime, Muslime müssen noch andere Haltungen machen und so, zb die Arme zusammen machen und sich an den Schultern packen und so. Und an die Knien.
@banane

Ich feiere dich, weiter so!

Wahrlich, ein Teil unter ihnen verdreht seine Zunge mit der Schrift, damit ihr es für einen Teil der Schrift errechnet, obwohl es nicht zur Schrift gehört: Und sie sprechen: Es ist von Allah; jedoch ist es nicht von bei Allah, und sie sprechen eine Lüge gegen Allah, während sie wissen.
Surat Ali 'Imran [verse 78]

Bist vielleicht nicht so eloquent wie die anderen aber argumentativ der/die Beste.
banane hat folgendes geschrieben:
eine frage die ich sellen möchte ist, wie hat jesus zu gott gebetet.
ich möchte damit verdeutlichen, wie jesus gebetet hat und wie die christen heute beten.

matthäus evangelium, kapitel 26, vers 39

39 Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!

wer betet heute so ? die muslime.
wie beten heute einige christen ?
einige spielen orgel, andere spielen jazz usw.

ich hab das mal in einem krankenhaus mit einer nonne besprochen.
hab gefragt, wie sie (die christen) heute zu gott beten. sie meinte dann,
sie halten die hände so oder so wenn sie beten. darauf hin meinte ich, wieso sie nicht so beten wie jesus es getan hat. sie meinte dann, jaaa es gab auch andere propheten (moses z.b.) die anders gebetet haben, mit offenen händen zum himmel. darauf hin meinte ich dann wieder, ja betet ihr dann so wie diese propheten. nö tun wir auch nicht

aber wer betet mit offenen händen zum himmel. die muslime.
vielleicht auch die juden, aber ich bin mir nicht ganz sicher ob sie heute noch so beten.

Diese Gebetshaltungen gibt es im Christentum auch.

Das flache Liegen auf dem Boden ist nur in wenigen Situationen die Gebetshaltung eines Christen. Und im Wesentlichen ist sie typisch für den Priester, der Jesus repräsentiert. Das Liegen ist ja der Ausdruck der völligen Hingabe an Gottes Willen, der vollständigen Selbsthingabe. Eine demütigere und aufopfernde Gebetshaltung gibt es nicht.

Im Regelfall dürfen wir vor Gott stehen oder knien, weil wir als Christen ja zuerst Kinder Gottes und nicht Knechte sind. Und Königskinder haben einen gewissen Sonderstatus, was die Notwendigkeit von Demutsbezeugungen gegenüber dem Herrscher anbelangt. Jesus ist derjenige, der sich erniedrigt hat, damit wir aufgerichtet werden. Das ist die Besonderheit am christlichen Glauben: Wir glauben, dass sich wahre Größe Gottes im Dienen zeigt. Die Ohnmacht der Liebe ist die eigentliche Macht, die das letzte Wort über die Geschichte haben wird.
Und Threads können auch Auferstehen und das nach 8 Jahren!
Es gibt keine bestimmte Gebetshaltung körperlicher Art, wenn man sich an Jesus orientieren will. Wenn wir beten, kann es natürlich sein, dass wir eine Körperhaltung einnehmen, die der Sammlung dient, oder unsere innere Befindlichkeit, z.B. Freude oder Niedergeschlagenheit, Ehrfurcht oder Bitten ausdrückt, aber wie wir das tun, ist uns freigestellt.
Auch was die Worte unseres Gebetes angeht, können wir zwar das "Vater unser" nachsprechen, aber natürlich ist es auch erlaubt, ein ganz persönliches Gebet zu sprechen oder auch nur zu denken. Es ist auch möglich, wortlos zu beten und Gefühle zu Gott zu "senden".
Es geht nicht um Formalitäten, es geht um die persönliche Verbindungsaufnahme zu Gott, mit der Betonung auf "persönlich".
Die Gottverbindung ist das Ende aller "Gesetzlichkeit".
Es grüßt der Templer (vormals hier als "Rentner")
Ich denke auch, dass es kulturell bedingt im öffentlichen Raum und auch in der Einsamkeit völlig unterschiedlich ist, es kommt immer auch auf die persönliche Erwartungshaltung drauf an, wie ich es meine, mich der Gesamtheit aller Wesen und Dinge jetzt speziell zu widmen.
Wenn man mal in verschiedene christliche oder sich christlich nennende Gruppierungen oder Gemeinden schaut, findet man ganz verschiedene Gebetshaltungen. Manche sitzen, stehen oder knien, manche legen die Handflächen gegeneinander, manche falten die Hände, halten die Handflächen nach oben, zur Seite oder wie bittend vor sich, manche senken oder heben den Kopf, Augen offen oder geschlossen und so weiter. Wechseln Menschen die Gemeinde oder Konfession, wechseln sie meistens auch die Körperhaltung beim Beten, viele Menschen halten solche Äußerlichkeiten für wichtig, und sicher ist es nicht verwerflich, die Körperhaltung seiner inneren Befindlichkeit, hier: dem Gebetsinhalt, anzupassen. Solange das aber nur eben äußerlich ist, ist die Körperhaltung nur ein hohles Gefäß ohne Inhalt. In jedem Fall sollte man sich hüten, der Körperhaltung selbst eine Bedeutung für die Gebetserhörung zuzuschreiben, das wäre letztlich magisches Denken, das mit Jesus nicht zu tun hat.
Jesus hat, soweit ich das überblicken kann, keine Körperhaltung beim Beten empfohlen oder angeordnet. Ihm kam es offenbar ganz deutlich auf den Gebetsinhalt und die innere Haltung des Betenden an. Das von ihm überlieferte "Vaterunser" ist sozusagen das "Standardgebet" für alle Gelegenheiten, doch hat er selbst auch anderes gebetet, spontan, ohne Formalitäten. Nachfolger Jesu, die sich also an ihm orientieren, können es genauso halten.
Gebetsinhalte sind im Wesentlichen diese: Bitten/Fürbitten, Danken und Anbetung/Lobpreis. Da Gott über uns zu jedem Zeitpunkt weiß, was wir wollen und/oder brauchen, könnte man auf die Idee kommen, dass Beten eigentlich überflüssig sei. Dem ist nicht so. Es geht um die persönliche, bewusste Hinwendung zum "Vater", zu einer im Akt des Betens entstehenden Verbindungsaufnahme von menschlichem hin zum göttlichen Geist. Es ist beim Beten gut zu wissen, dass Beten keine Einbahnstraße von Mensch zu Gott ist, sondern dass wir auch eine Antwort von Gott zu Mensch erwarten dürfen. Nach dem Beten in der Stille bleiben eröffnet die Möglichkeit, die Antwort zu empfangen.
Freundliche Grüße vom Templer