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@ Dario
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Natürlich denke ich auch so.
Aber ich kann Provokationen nicht auf mir sitzen lassen. |
ich finde wenn man schon bei der ersten noch so kleinen provokation die nerven behält und mit verständnis reagiert, so hat man - zumindest in meinen augen - großes bewiesen. spott bedeutet für mich, dass einem die argumente ausgehen - ich merke manchmal das ich das auch tue... und von da an habe ich die debatte bereits verloren.
lg
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Keiner verlangt von dir, dass du Provokationen auf dir sitzen lässt, aber Verhältnismässigkeit muss sein. Du kannst nicht auf einen Lacher mit einem Schlag ins Gesicht antworten.
Ausserdem: wenn du es schon als schlimme Provokation empfindest, wenn einer sagt: Ich glaub nicht an Gott und ich finde Religionen haben allen Schutz den sie brauchen, denn sie müssen auch kritisierbar bleiben, dann hast du verloren.
In der Tat müssen Systeme, egal ob religiöse oder sonstige und Organisationen, egal ob religiöse oder sonstige kritisierbar bleiben. Denn es kann ein Zeitpunkt kommen, an dem Kritik berechtigt und angebracht ist.
Wenn du aber jegliche Kritik verbietest, dann bist du auf dem besten Weg zum Totalitarismus, ein System, das nicht kritisiert werden darf, traut sich selbst nicht zu dieser Kritik standzuhalten und fordert sie gerade dadurch heraus.
Ich kann verstehen, dass du es als persönliche Beleidigung empfindest, wenn jemand Religion kritisiert, aber deine Aufgabe sollte es dann nicht sein ihm den Mund zu verbieten, sondern seine Kritik argumentativ und sachlich abzuweisen.
Mit Anfeindungen kommen wir nicht weiter.
LG
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@haxx:
Spott kann aber genau da lockernd wirken, wo die Nerven gespannt sind. Solange man beim Diskutieren noch lachen kann, hat Gewalt keine Chance .
Unterschätze niemals die Macht der Lache im Kampf gegen Fanatismus und Totalitarismus!
Man darf den anderen natürlich nicht persönlich lächerlich machen bis zum Blut, man kann aber sehr wohl seine Ansichten ironisch kommentieren. Wenn deine Ansichten dem nicht standhalten und dein Gemüt dem nicht standhält, solltest du schauen wo die Blockade sitzt.
LG
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@ Lisken
klar sollte man auch spotten dürfen, aber man muss da klar zwischen spott und hohn differenzieren. ich finde verspottende kritik auch in ordnung, solange sie nicht beleidigend ist.
wenn ich jemanden einen a******** nenne, ist das spott oder abwertender, unbegründeter, unsachlicher, entwürdigender hohn ?
und in vielen fällen haben manche aussagen hier die grenze von spott zu hohn mehr als überschritten...
lg
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Leute, wozu glaubt Ihr, gibt es PN's?
Gruß
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