|
|
|
III.
Aber:
Das wirkliche Problemfeld, dass sich aus meiner Sicht mit dem, ich umschreibe es jetzt mal als islamischer Kulutrkreis im weitesen Sinne ergibt, ist die Tatsache, dass viele Muslime glauben, Ihre hergerachten Tradition und Lebensweisen hier aufrecht erhalten zu müssen.
Als Problem empfinde ich weniger irgendwelche Kopftuch tragenden Frauen, sondern Männer die durch die Stadt gehen, die Frau immer zwei Schritte hinterher, oder junge Männer, die schon von Kindesbeinen auf Ihre Pascharolle konditioniert werden und sich gerne alles mögliche heraus nehmen, sich von ihren Schwestern bedienen lassen und als Gegenleistung mit Argusaugen über deren Jungfernhäutchen wachen.
Sich gerne ihre sexuellen Freiheiten heraus nehmen, um die Mädchen, die naiv und töricht genug sind, sich auf sie einzulassen, als Schlampen und Huren zu bezeichnen.
Der gewaltsame Schutz einer imaginären Familienehre.
Prediger, die allen ernstes erklären, dass man zu Gunsten eines Glaubensbruders auch vor einem Gericht lügen dürfe. Dies sei keine Sünde. Ist schließlich ein Gericht der Ungläubigen.
|
|
|
|
IV.
Männer, die von Haus aus gewöhnt sind, im Gegensatz zu ihren Schwestern wie kleine Könige behandelt zu werden - außer sie widersprechen dem oder den Familienoberhäuptern, die dann ihre Autorität notfalls mit mehr oder weniger brachialer Gewalt durchzusetzen wissen - aber nicht gelernt haben, in dieser Gesellschaft in der sie leben anzukommen.
Ich könnte jetzt noch seitenlang so weiter schreiben, mir fallen hoch Dutzende Dinge ein.
Die Bevölkerungsgruppe, die das skizzierte Problemfeld abdecken sind auch nicht marginal. Das zu behaupten, hieße die Augen vor der Wirklichkeit verschließen.
Ich ziehe mir hier auch nichts aus der Nase, sondern das sind samt und sonders Geschichten, die ich schon zahlreich unmittelbar erlebt habe.
Jetzt wird der Einwand kommen, dass sei nicht der "wahre" Islam. Das mag sein, ist aber völlig unerheblich.
Tatsache ist, dass ich dieses Phänomen in dieser Zahl nur bei Menschen erlebe, die sich selbst als Muslime verstehen. Ob das dann ein mißverstandener Islam ist, macht für mich in diesem Moment absolut keinen Unterschied.
|
|
|
|
V.
Solange aber die Solidarität mit jedem Mitbruder/schwester, egal welche Ansichten er/sie vertritt größer ist, als die Solidarität mit der Gesellschaft in der man lebt, wird sich die Problematik nicht ändern. Es stellt sich dann die Frage wozu und zu welchen Werten will ich mich bekennen.
Und da sehe ich die muslimischen Interessensvertreter in Deutschland, bzw. Europa schon in der Bringschuld, und ich habe viele muslimische Bekannte, die es ebenso sehen, weil sie unverschuldet in eine Diskriminierungs -und Rechtfertigungsfalle laufen, für die sie persönlich nichts können.
|
|
|
|
@nekilotte
"Solange aber die Solidarität mit jedem Mitbruder/schwester, egal welche Ansichten er/sie vertritt größer ist, als die Solidarität mit der Gesellschaft in der man lebt, wird sich die Problematik nicht ändern"
Stimme dir zu, genau das ist der Punkt!
In der Islamischen Kultur ist die Solidarität für Mitbruder und Mitschwester in Religionsfragen völlig legitim, da doch die GESELLSCHAFTLICHE Kultur nur aus Mitbrüdern und Schwestern besteht!
Bei uns ist das nunmal anders und da liegt der Hund begraben!
Nicht aus uns sollten Muslime werden, sondern aus Muslimen sollten in einem religionsfreien Rechtsstaat und einer Demokratie eine GESELLSCHAFT werden!
|
|
|
|
| atheist, du weißt aber das die BRD kein religionsfreier Staat ist?
|
|
|