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Fragen an Antisexy












So, er geht ja nicht ein auf meine Fragen, also mache ich mal ein Thema auf denke ich mir.

1. Ist es Gottes Absicht die heiligen Bücher vor Abänderung zu bewahren?
2. Ist Gott in der Lage die Heiligen Bücher vor Abänderungen zu bewahren?
3. Kann der vergängliche Mensch die Heiligen Bücher des allmächtigen Gottes ändern und unbrauchbar machen?
4. Möchte Gott heute immer noch, dass alle Menschen die Bibel lesen?
5. Sind die Menschen, die Gottes Wort ablehnen, unter einem „Fluch“?
6. Findet es Gott für nötig, nachdem er eine Heilige Schrift offenbart hat, einige Verse nachträglich noch zu ändern („mensuh“ und „nesh“)?
7. Ist Jahwe, der Gott der Bibel, und Allah, der Gott des Korans derselbe Gott?
8. Ist Gottes ewiger und unveränderlicher Eigenname „Jahwe“?
9. Spricht Gott Auge in Auge direkt mit den Menschen?
10. Können Menschen Gott persönlich kennen lernen und eine persönliche Beziehung zu Ihm haben?
11. Warum tat Mohammed keine Wunder?

Bitte fass dich kurz.
@Sakon:
Zum Thema Mohammed und Wunder (Punkt 11) hab ich mal Quellen gesammelt: http://de.youtube.com/watch?v=1qthmAhYjcM

Nach der Aussagen Mohammeds gab es verschieden Arten von Abänderungen:

1. Einmal predigt Mohammed in Sure 53, dass man andere Götter anbeten darf. Danach überlegt er es sich aber anders, und hebt das in Sure 22 wieder auf (er behauptet, Satan hätte ihm die Verse eingeflüstert).

2. Nach Mohammeds Aussage lässt "Allah" Verse in Vergessenheit geraten und liefert dafür "bessere". Nach Auffassung islamsicher Gelehrter werden dadurch frühere (oft tolerante mekkanische) Suren durch spätere (weniger nette) ersetzt.

3. Zudem gibt es Geschichten, dass ein Vers durch eine Ziege gefressen wurde ( sieh auch http://de.wikipedia.org/wiki/Steinigungsvers ). Natürlich lässt sich das im Nachhinein schwer prüfen.

UG
Hui! Ein kleines Quiz... Woll mer mal...

1. Ein Mensch, der von sich behauptet Gottes Absichten zu kennen, ist in meinen Augen ziemlich anmassend.

2. Prinzipiell: nein. Da Bücher von Menschen geschrieben werden und die schreiben nunmal was sie für richtig halten (s. Punkt 1.)

3. Ja.

4. Alle Menschen? Auch die Analphabeten? Auch die Ukutuku aus Takamaka, die mit dem, was da steht wahrscheinlich gar nichts anfangen können, weil ihnen der kulturelle Background fehlt? Auch die Hindus, die ihre eigenen 'heiligen Bücher' haben und ihren eigenen Weg?
Die Bibel ist auch nur ein Weg von vielen.
Was Gott dazu sagt, weiss ich nicht (und auch sonst keiner).

5. Nö.

6. Viele Menschen fanden und finde es 'notwendig' Schriften zu ändern, weil es ihnen politisch gerade so in den Kram passt.
Was Gott nötig findet, weiss ich nicht (und auch sonst keiner).

7. Gott ist Gott. Er wird von Bibel, Koran etc. nur unterschiedlich beschrieben.

8. Gott hat keinen Eigennamen. Was soll das denn?

9. Ja. Nur dass, was er sagt und dass, was der Mensch hört (hören will), sind zweierlei Paar Schuh...

10. Ja. (Nur dass Gott keine Person im eigentlichen Sinne ist...)

11. Keine Ahnung.

(Und jetzt geh ich ne Runde drehen)
Hallo alle

@UnsBG. Ja, das sind ein paar Beweise die gegen Mohammeds Prophetenschaft sprechen.
@Lischken

2. Was ist, wenn Gott diese Bücher trotzdem beschützen will? er ist ja allmächtig.
3. Siehe Punkt 2.
4. Ja, alle.
5. Eine Sichtweise unter vielen
6. Wer hat denn die Schriften für politische Zwecke entstellt?
7. Das stimmt, nur aufeinmal ist der eine ein Lügner und erzählt was falsches über Gott.
8. Nach Bibel(JHWH) und Koran(Allah) schon.
9. Es geht hier ja um einen Vergleich zwischen Koran und Bibel nicht um ein Deistisches Gottesbild denn ein Muslim muss diese Fragen zwangsläufig anders beantworten.
10. Warum nicht?
11. Villeicht weil Gott ihn nicht unterstützt hat?
@ Geist

1. Was mit diesen satanischen Versen gemeint sein soll weiß niemand so genau. Diese Information über die Angebtung von anderen Göttern entstammt Hadiths. Hadiths sind sekundäre und zum größtenteil sowohl innerhalb auch zum Koran widersprüchliche Quellen. Hadithbücher, die sowohl das Urinieren im Stehen verbieten als auch das selbe erlauben kann ich nicht als primäre Quelle hernehmen.

2. Was mit besseren Versen gemeint ist hat nichts mit dem Koran zu tun sondern mit früheren Religionen. Mohammed brachte ein neues Brauchtum und neues Gesetz. Er hebte damit frühere Bräuche und Gesetze auf. Das ist mit ayet el mensuh gemeint.

3. Es wird von radikalen Vertretern der Rechtsschulen gerne behauptet die Strafe für Unzucht sei 100 Peitschenhiebe und die für Ehebruch die Steinigung und stützen das auf Hadiths. Diese Überlieferungen über den Steinigungsvers kann auf keinen Fall richtig sein, da man die Strafe für Unzucht und Prostitution (al-fuhsch) bereits aus Vers 4:15-16 und für Ehebruch (al-zina)aus Vers 24:2 entnehmen kann.

Zudem handelt es sich zufälligerweise um eine Ziege, die es im arabischen Raum nicht gab. Der Kontext der Verse 24:1-23 bezieht sich vorallem auch laut Gelehrter klarerweise auf die Verleumdung Aishas mit einem Karawannengefährten Ehebruch begangen zu haben.

Auch heute vertreten genug orthodoxe Gelehrte meine Meinung.
Forum -> Islam


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