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Der Prediger war fest entschlossen, dem Meister eine unzweideutige Glaubensaussage über Gott zu entlocken. – „Glaubst du, dass es einen Gott gibt?“ - „Natürlich glaube ich das“, antwortete der Meister. – „Und dass er alles geschaffen hat, glaubst du das?“ – „Ja, ja“, sagte der Meister, „bestimmt glaube ich das.“ – „Und wer hat Gott geschaffen?“ – „Du“, erwiderte der Meister. Der Prediger schaute ihn entgeistert an, willst du mir im ernst erzählen, dass ich Gott geschaffen habe?“ – „Den, über den du ständig nachdenkst und sprichst – ja!“ Sagte der Meister ruhig.*)
http://www.glauben-und-wissen.de/M16.htm
Die Zahl hinter dem Buchstaben M kann man verändern. Wen es interessiert, kann einmal schauen, ob es ihm/ihr etwas gibt.
http://www.glauben-und-wissen.de/M20.htm
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http://www.glauben-und-wissen.de/M1.htm
Aufklärung ist der Ausstieg des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.
Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschlusskraft und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
...so möchte man wohl, frei nach Goethe, sagen:
"Das Märchen (der Bibel) ist Ursache, dass die Welt noch 10.000 Jahre stehen kann und niemand recht zu Verstande kommt, weil es ebensoviel Kraft des Wissens, des Verstandes, des Begriffes braucht, um es zu verteidigen, als es zu bestreiten."
http://www.glauben-und-wissen.de/M7.htm
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Werden sich die Menschen eines Tages alle Heiligen Schriften vornehmen und sie gründlich untersuchen auf den Wahrheitsgehalt ?
Welche der Heiligen Schriften wird dann noch Bestand haben in aller Gänze und Gesamtheit ?
„Gott sei Dank hat Gott nicht alles gedacht, gesagt und getan, was in der Bibel über ihn geschrieben steht! Er hat uns sein Wort gegeben, nicht seine Wörter – die Wörter stammen von Menschen. Auch wenn es in der Bibel heißt: „Der Herr hat geredet“, geschieht solches Reden durch Menschen. Darum sollen wir Gott zwar beim Wort, aber die Bibel – um Gottes willen! – nicht wörtlich nehmen".
„Zwar ist die Bibel das Licht des Glaubens, das in der Welt leuchtet, aber die Gegenwart liefert den Sauerstoff, der das Licht erst zum Brennen bringt, (sodass) aus dem Buchstaben wieder der Geist hervorgeht. Wollen wir verbindlich sagen, was die Bibel sagt, dann müssen wir es anders sagen; unter Umständen müssen wir sogar etwas anderes sagen.“
http://www.glauben-und-wissen.de/M3.htm
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Das, wie ich finde, Positive daran ist, daß man nicht mehr alles so hinnimmt, wohl auch nie so richtig hinnahm, was geschrieben wurde. Es blieb nicht statisch,sondern formte sich im Laufe der Jahrhunderte und das Hinterfragen ließ das Christentum immer lebendig bleiben.
Die gewaltige Spannung, die bei einem solchen philosophischen Ansatz entsteht, wurde nicht immer durchgehalten. Schon im Altertum konnte die Gnosis diese enorme Spannung nicht in ihrer ganzen Konsequenz einlösen. Sie wertete alles Materielle ab. Jakob Böhme kam dieser Spannung in der ethischen Dimension nicht nach; er verlegte das Böse in die Natur Gottes. Giordano Bruno wurde missverstanden. Spinozas Ansatz war in seiner intellektuellen Formulierung der jüdischen Synagoge nicht zu vermitteln. Herder knüpfte in seinem Geschichtsbild, Goethe mit seinen naturwissenschaftlichen Aphorismen an den Neuplatonismus in gewisser Weise an. Und der deutsche Idealismus wollte (oder konnte) auf den Grundgedanken, der im Neuplatonismus schon deutlich ausgeführt war, nicht zurückgreifen. Hegels 'Weltengeist' war so einseitig spiritualistisch, dass ihm in einer materialistischen Weltauffassung (Marx) widersprochen wurde. Fichtes und Schellings Ausführungen blieben ein Fragment.
http://members.aol.com/dilloo/theos.htm
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Weil wir immer wieder darüber nachdenken und zu keinem Schluß kommen.
Die beschränkte und lieblose kirchliche Anschauung von der ewigen Verdammnis der menschlichen Seele widerspricht sowohl der Vernunft als auch der Erfahrung. Jeder, der nach dem Guten ernstlich strebt, weiss, dass es ihm möglich ist, die tierischen Eigenschaften seiner Natur durch die Kraft der Liebe und Einsicht, die eine Offenbarung und Betätigung der reinen Menschennatur ist, zu überwinden. Die Tatsache, dass er oft wieder in denselben Fehler fällt, beweist nur, dass seine Kraft noch zu schwach ist, weil er sie noch nicht genügend geübt hat, oder dass er sie aus Mangel an Erfahrung falsch anwendete.
Das Verdienst Christi wird dadurch, dass die Seele nicht schon nach dem Tode, sondern erst nach vielen irdischen Verkörperungen die Vollendung erlangt, nicht aufgehoben.
http://www.8-pfad.de/theosophie/kon.....tentum/htm/aufklarung.htm
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