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| Klar, die vedischen Götter 'funktionieren' grob gesagt wie heidnischen Götter und wenn Du willst kannst du auch noch die antiken Götter der Griechen und Römer dazu nehmen.
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Ich habe da einen anderen Eindruck von der Glaubensfestigkeit der Buddhisten gewonnen. Die Geschichte der Verbreitung des Islam in Asien ist ein aus meiner Sicht trauriger Beweis für die Tendenz der Buddhisten ihren Glauben für dieses Derivat des Judentums/Christentums aufzugeben.
Die Hindus dagegen sind empirisch betrachtet für Konversion sehr viel weniger offen. |
Die Erklärung dafür ist recht einfach. Der Buddhismus war historisch sehr auf die Klöster gestützt. Da die Muslime die Klöster oft vernichteten, hatten die Buddhisten kaum mehr Rückhalt, sowohl in Organisation, als auch in religiöser Sicht.
Der Buddhismus ist oft sehr Kopflastig, ohne religiöse Elite, war er damit in vergangen Tagen schnell verloren. Trotzdem gibt es ja heute noch Millionen von Buddhisten. Zumal der Buddhismus wohl eher zu den florierenden Religionen gehört.
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| So wie auch Gautama wohl als der Mensch gesehen wird und Buddha als der göttlich. Oder sehe ich da etwas falsch? Ich bin natürlich im Buddhismus nicht ganz so sattelfest. |
Naja sicher ist ein Budda übermenschlich, aber das mit dem 'göttlich' wird dir wohl kein Buddhist unterschreiben.
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| Man sollte vielleicht noch wissen, dass der Islam in buddhistischen Prophezeiungen vorausgesagt wird, als nicht-vedische Religion die in Mekka entsteht und von Mohammed proklamiert wird - beim Datum liegen sie zwei Jahre daneben. Was nun dran ist, ist egal - für die Menschen war es real. Diese Religion wurde als kriegerisch und ihre als barbarisch bezeichnet und es kam wie in der Prophezeiung - ihre Feldzüge reichten bis nach Indien. Wer dann die Schutzsteuer nicht zahlen konnte (also theoretisch jeder Mönch) wurde ermordet, es sei denn er wurde Moslem. |
Hast du dafür eine Quelle? Zumal die Eroberung (Nord)Indiens mongolisch war und nicht muslimisch.
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| Es ist ja nicht so, wie man das vielleicht von anderen Religionen erwartet, dass wenn man für den eigenen Glauben stirbt, man ins Paradies kommt - nein, man wird wiedergeboren und dann fängt die ganze Geschichte von vorne an. Da ist es sinnvoller die kostbare Möglichkeit, die man hat erleuchtet zu werden weiter zu nutzen. |
Nun, die Wiedergeburt ist ja nichts gutes. Ich habe jetzt da keinen Zugriff auf buddhistische Lehrreden, aber bin mir nicht so sicher ob buddhistische Lehrer deiner These unbedingt zustimmen würden. Ein Tod auf dem Weg in Richtung Nirwana könnte letztendlich als besser angesehen werden, als ein Leben in unwahrheit.
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| Siddharta Gautama war ein Buddha, d.h. ein Mensch der einen bestimmten Geisteszustand erreicht hat - Jeder kann ein Buddha werden, bzw. den Buddha in sich finden. Überall und jederzeit. |
Ob jeder Mensch wie DER historische Buddha werden kann, ist in der Buddhologie, soweit ich weiß, umstritten.
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| Wo hast Du das denn her? Vielleicht solltest Du Dich erst einmal ein wenig informieren.... Nebenbei, im Buddhismus gibt es nichts Göttliches! Es wird auch kein Gott angebetet, welchen denn auch? |
Es gibt schon die Tendenz zu Buddha zu beten. Ich erinnere mich hier noch recht gut an den Geburtstag Buddhas auf den ich letztens war.
http://www.vesak-frankfurt.de/
Was Buddhisten unter einem 'Gott' versteht, das steht ja noch weit unter Buddha. Nun ist aber die buddhistische Vorstellung eines Gottes anders, als die Gottesvorstellung bei den Bahá'í, im Islam oder im Christentum, auch mit der uns in Europa noch bekannten griechischen Mythologie ist das so recht nicht vergleichbar, aber wohl noch am ehesten.
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Hast du dafür eine Quelle? Zumal die Eroberung (Nord)Indiens mongolisch war und nicht muslimisch.
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Islamische Invasion, habs selber nur überflogen. Gelesen habe ich das wo anders, wo immer das auch sein mag
http://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_invasion_of_India
Prophezeiung und Krieg:
http://www.berzinarchives.com/web/d.....slam_shambhala_short.html
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Nun, die Wiedergeburt ist ja nichts gutes. Ich habe jetzt da keinen Zugriff auf buddhistische Lehrreden, aber bin mir nicht so sicher ob buddhistische Lehrer deiner These unbedingt zustimmen würden. Ein Tod auf dem Weg in Richtung Nirwana könnte letztendlich als besser angesehen werden, als ein Leben in unwahrheit.
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Richtig und die als Mensch ist die kostbarste, deswegen sollte man sie nicht so einfach aufs Spiel setzten und nutzen. Was hat man davon wenn man Tod ist? Sterben kann man später auch noch.
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Ob jeder Mensch wie DER historische Buddha werden kann, ist in der Buddhologie, soweit ich weiß, umstritten.
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Auch Richtig. Man Unterscheidet zwischen einem lehrenden Buddha wie Siddharta und jemanden der einer wird und das nicht so offen zeigt.
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Toll das es so heißt. Die Forschung stellt das auch lang so dar, inzwischen sind solche Darstellungen überholt. Gleiches gilt für die 'Islamische Expansion', welche nämlich eigentlich eine 'Muslimische Expansion' war.
Selbst in dem Wikipediaartikel kommt man schnell zu der Erkenntnis:
Throughout its history the Indian subcontinent has been frequently subject to invasion, from the North-West by Central Asian nomadic tribes and the Persian Empire. With the fall of the Sassanids and the arrival of the Caliphates, these region were integrated into Muslim dynasties of Central Asian heritage; initially Turkic peoples and later Mongol and Turco-Mongol peoples.Unlike earlier conquerors who assimilated into prevalent social systems, Muslim conquerors retained their Islamic identity and created legal and administrative systems that challenged or superseded the existing systems of social conduct and ethics.
Wenn das also eine muslimische Besetzung war, dann war die Besetzung durch die Briten auch eine christliche Besetzung.
Nette Sache, aus textkritischer Sicht jedoch ein Mythos, welcher als Reaktion auf die neuen muslimischen Eroberer folgte. Das Kalacakra-Tantra stammt nämlich aus dem 11. Jahrhundert, wo bereits die Invasion stattfand.
http://www.tibet.de/tib/tibu/2002/tibu60/60shambala.html
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| Richtig und die als Mensch ist die kostbarste, deswegen sollte man sie nicht so einfach aufs Spiel setzten und nutzen. Was hat man davon wenn man Tod ist? Sterben kann man später auch noch. |
Was ist Mensch? Aus buddhistischer Erlösungssicht sicher nicht dein Körper. Das schlimmste was eigentlich passieren kann, ist das man sich das Karma versaut oder leidet. Man müsste sich hier auf konkrete Texte stützen. Die habe ich aber gerade nicht zur Hand.
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