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Lieber Tobias, liebe Gülümser, liebe andere
Ich habe da einen anderen Eindruck von der Glaubensfestigkeit der Buddhisten gewonnen. Die Geschichte der Verbreitung des Islam in Asien ist ein aus meiner Sicht trauriger Beweis für die Tendenz der Buddhisten ihren Glauben für dieses Derivat des Judentums/Christentums aufzugeben.
Die Hindus dagegen sind empirisch betrachtet für Konversion sehr viel weniger offen.
Was Jesus angeht so bevorzuge ich die Differenzierung in Jesus den Menschen und Christus den Gott. So wie auch Gautama wohl als der Mensch gesehen wird und Buddha als der göttlich. Oder sehe ich da etwas falsch? Ich bin natürlich im Buddhismus nicht ganz so sattelfest.
Gruss,
Andreas
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| Die Geschichte der Verbreitung des Islam in Asien ist ein aus meiner Sicht trauriger Beweis für die Tendenz der Buddhisten ihren Glauben für dieses Derivat des Judentums/Christentums aufzugeben. |
Man sollte vielleicht noch wissen, dass der Islam in buddhistischen Prophezeiungen vorausgesagt wird, als nicht-vedische Religion die in Mekka entsteht und von Mohammed proklamiert wird - beim Datum liegen sie zwei Jahre daneben. Was nun dran ist, ist egal - für die Menschen war es real. Diese Religion wurde als kriegerisch und ihre als barbarisch bezeichnet und es kam wie in der Prophezeiung - ihre Feldzüge reichten bis nach Indien. Wer dann die Schutzsteuer nicht zahlen konnte (also theoretisch jeder Mönch) wurde ermordet, es sei denn er wurde Moslem. Meine persönliche Meinung dazu: Als Buddhist kann einem das äußere Religionsbekenntnis ziemlich egal sein, wer konvertiert um sein Leben zu erhalten, kann immer noch innerlich Buddhist sein. Es ist ja nicht so, wie man das vielleicht von anderen Religionen erwartet, dass wenn man für den eigenen Glauben stirbt, man ins Paradies kommt - nein, man wird wiedergeboren und dann fängt die ganze Geschichte von vorne an. Da ist es sinnvoller die kostbare Möglichkeit, die man hat erleuchtet zu werden weiter zu nutzen.
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Was Jesus angeht so bevorzuge ich die Differenzierung in Jesus den Menschen und Christus den Gott. So wie auch Gautama wohl als der Mensch gesehen wird und Buddha als der göttlich. Oder sehe ich da etwas falsch? Ich bin natürlich im Buddhismus nicht ganz so sattelfest.
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Siddharta Gautama war ein Buddha, d.h. ein Mensch der einen bestimmten Geisteszustand erreicht hat - Jeder kann ein Buddha werden, bzw. den Buddha in sich finden. Überall und jederzeit.
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@Andreas80
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| Was Jesus angeht so bevorzuge ich die Differenzierung in Jesus den Menschen und Christus den Gott. So wie auch Gautama wohl als der Mensch gesehen wird und Buddha als der göttlich. Oder sehe ich da etwas falsch? Ich bin natürlich im Buddhismus nicht ganz so sattelfest. |
Wo hast Du das denn her? Vielleicht solltest Du Dich erst einmal ein wenig informieren.... Nebenbei, im Buddhismus gibt es nichts Göttliches! Es wird auch kein Gott angebetet, welchen denn auch?
Gruß
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Nebenbei, im Buddhismus gibt es nichts Göttliches! Es wird auch kein Gott angebetet, welchen denn auch?
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Das würde ich pauschal nicht so sagen, der tibetische Buddhismus sagt ja nicht einfach "Götter gibt es nicht". Ein schöpfender, allmächtiger und allwissender Gott wird negiert - aus den gleichen Verstandesgründen wie hier im Westen. Götter an sich existieren für ihn aber. Sie sind aber weder erleuchtet, noch können sie einen dabei wirklich helfen. Brahma und andere Götter sind sogar laut tibetischer Mythologie Buddhisten geworden.
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@yogi
ich spreche hier im westeuropäischen Sprachverständnis. Die tibetischen Göttervorstellungen kannst du nicht mit dem Gottesverständnis im europäischen Sprachgebiet vergleichen...
Gruß
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