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Danke für die bisherigen Antworten!
Über die Professionelle Hilfe habe ich auch nachgedacht, habe auch bei einem Psychologen angerufen...habe aber dann als er das Telefonat angenommen hat wieder aufgelegt.
Ich weiß, jammern bringt mir nichts, aber es ist für mich persönlich sehr schwer "direkt" mit jemanden darüber zu reden... Ich denke das ist Schamgefühl.
Wenn ich selbst wüsste, was mich direkt überfordert, denke ich könnte ich das auch alleine ohne Hilfe schaffen... Ich bin dabei herauszufinden, was mich "wirklich" überfordert, und was der auslöser dafür sein könnte!
Danke an alle!
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@rebecca,
ich will dir nicht auf den Wecker fallen oder dich belehren, aber:
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aber es ist für mich persönlich sehr schwer "direkt" mit jemanden darüber zu reden... Ich denke das ist Schamgefühl.
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Genau darum halte ich Familie und Freunde für zunächst ungeeignete Helfer. Die müssen später ins Spiel kommen.
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Wenn ich selbst wüsste, was mich direkt überfordert, denke ich könnte ich das auch alleine ohne Hilfe schaffen... Ich bin dabei herauszufinden, was mich "wirklich" überfordert, und was der auslöser dafür sein könnte!
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Das ist noch schwieriger, weil dir niemand näher steht als du selbst.
So was ist meistens ein sehr langer Prozess, der viel Geduld und Durchhaltevermögen erfordert. Alleine wird es sehr schwer.
Wie dem auch sei. Ich wünsche dir was.
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Hallo Rebecca,
ich fürchte, nekilotte hat Recht.
Selbst wenn du wüsstest, was der Auslöser ist... Ritzen ist gleichzusetzen mit einer Sucht, wie zum Beispiel Alkoholabhängigkeit. Natürlich ist Alkohol ein auf den ersten Blick "schlimmeres" Problem, nichtsdestotrotz ist auch deine "Selbstverstümmelung" schlimm.
Wenn du die schon überlegt hast, professionelle Hilfe zu suchen, bist du wirklich schon weiter, als viele andere es sind, denn du hast eingesehen, dass du ein Problem hast und es ändern möchtest.
Ich kann dir wirklich nur dringend raten, das auch durchzuziehen!
Wenn du da Hilfe benötigst, spreche doch mit einem nahen Verwandten oder einem Freund, dass er dich wenigsten zu dem Psychologen bringt, damit du nicht wieder einen Rückzieher machst.
Ich wünsche dir viel Kraft!
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Danke nochmal!
Ich denke, genau das ist mein Problem, diese Frage: "Wem kannst du dich anvertrauen?"...
Mein Freund zB sieht diese Narben jeden Tag, er hat mich bisher nicht einmal darauf angesprochen (obwohl sie sehr groß sind)! Dadurch fühle ich mich darin nicht "ernst" genommen, ich denke, wenn mein eigener Freund sich dafür nicht "interessiert" bzw. mich nichteinmal darauf anspricht, nach drei Jahren zusammenleben, wer sonst sollte mich denn ernst nehmen! Ich fühle mich dann vor Freunden iwie lächerlich... Ich tue mich gerade etwas schwer, mich so zu äußern, wie ich es eigentlich will, also sorry, wenn es alles ein wenig durcheinander geschrieben sein sollte.
Danke nochmal!
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| Dadurch fühle ich mich darin nicht "ernst" genommen, ich denke, wenn mein eigener Freund sich dafür nicht "interessiert" bzw. mich nichteinmal darauf anspricht, nach drei Jahren zusammenleben, wer sonst sollte mich denn ernst nehmen! |
Ist vielleicht eine Fehlinterpretation. So wie es für dich schwer ist, darüber zu sprechen, so schwer ist es für andere dich darauf anzusprechen.
Ihn plagen da womöglich ähnliche Ängste wie dich.
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| Ich fühle mich dann vor Freunden iwie lächerlich. |
Auch das ist leider ganz typisch, weil es für die Umwelt noch schwieriger zu verstehen ist, als für dich.
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Ich denke, genau das ist mein Problem, diese Frage: "Wem kannst du dich anvertrauen?"...
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Und da ist ein "Fremder" oft die beste Möglichkeit. Ein Fachmann wird dein Problem weder lächerlich finden, noch dich irgendwie gering schätzen.
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